DGVN-Nachrichten

DGVN etabliert Kontakt mit UNA China

Bild mit Prof. Bruha und Frau Zhang Xiaoan die nebeneinander stehen

Prof. Bruha mit Frau Vizepräsidentin und Director General von UNA China Frau ZHANG Xiaoan

Am 13. Januar 2012 stattete der frühere Vorsitzende der DGVN Professor Thomas Bruha der United Nations Association of China einen Besuch in ihrem Büro in Peking ab. Professor Bruha, der seit September letzten Jahres als European Co-Dean der China-EU School of Law in Peking arbeitet, ist nach Niederlegung des DGVN Vorsitzes auf der letzten Mitgliederversammlung in Hamburg jüngst wegen seiner neuen Tätigkeit in Peking zum Sonderbeauftragten des Vorstandes für Asien (Special Representative for Asia) ernannt worden. Eine wesentliche Aufgabe von Professor Bruha wird es sein, die Beziehungen zu den UNAs Asiens zu pflegen, über UN-Fragen von besonderem gemeinsamen Interesse zu sprechen und zu referieren, und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln. Im Mittelpunkt des gestrigen Gesprächs standen Überlegungen über eine "Four Party-Conference" der UNAs Chinas, Japans, Koreas und Deutschlands in Berlin im Spätherbst/Winter dieses Jahres als von der DGVN organisiertes follow up zu der im Jahr 2007 von UNA Korea in Seoul organisierten Tagung der vier Gesellschaften. Der Vorschlag von Professor Bruha, das "Vierparteien-Treffen" diesmal Fragen der globalen Finanzkrise und der Rolle der Vereinten Nationen in der globalen Finanz- und Waehrungsgovernace zu widmen, stiess auf grosses Interesse und Zustimmung. Vizepräsidentin Zhang Xiaoan und Professor Bruha bezeichneten das Gespräch als sehr zufriedenstellend. Ein weiteres Treffen ist für Anfang Februar nach den chinesischen "Frühlingsferien" geplant, an dem dann auch der Präsident von UNA China Botschafter a.D. und ehem. Under Secretary General der Vereinten Nationen Chen Jian teilnehmen wird, der zum ersten Gesprächstermin auf Reisen war. Professor Bruha wird in ähnlicher Weise persönliche Kontakte mit den UNAs Japans und der Republik Korea aufbauen und Gespräche führen.

Weiterführende Information:
UN-Gesellschaften, wie die DGVN, existieren in zahlreichen UN-Mitgliedstaaten, häufig mit recht unterschiedlichem Status. Der Austausch untereinander findet über den Weltverband WFUNA statt.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Auf dem Bild sind Militärfahrzeuge zu sehen, die am Victory Day in Nordkorea durch die Straßen fahren.

    Nordkorea: Kann die Eskalationsspirale beendet werden?

    Erneut flammt der Konflikt zwischen Nordkorea und der internationalen Staatengemeinschaft auf. Machthaber Kim Jong-un zeigt sich unnachgiebig und provozierte kürzlich wieder mit Raketentests. Zurück bleibt die Angst vor einem weiteren Ausbau des nordkoreanischen Atomprogramms. Wie konnte es soweit kommen und warum ist es so schwer den Konflikt zu entschärfen? mehr

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DGVN-Studienreise mit Parlamentsabgeordneten in Nay Pyi Taw, der Hauptstadt Myanmars (© Ute Gerteis)

    DGVN-Studienreise 2016: Wandel und Herausforderungen in Myanmar

    Die diesjährige Studienreise der DGVN führte vom 10. - 19. Oktober 2016 nach Myanmar. Dort trafen Mitglieder der DGVN in einer Vielzahl von Gesprächen u.a. Vertreterinnen und Vertreter vor Ort tätiger UN-Organisationen und verschiedener Ministerien sowie Parlamentsabgeordnete. Ihr Fazit: Der eingeschlagene Weg Myanmars eröffnet Chancen für Frieden, Versöhnung und wachsenden Wohlstand in dem Land,… mehr

  • Titelseite Blaue Reihe

    Menschenrechtsimperialismus in Asien? Blaue Reihe 85