DGVN-Nachrichten

Deutsche UN-Gesellschaft wählt neuen Vorstand

Christoph Zöpel als Vorsitzender bestätigt

05.12.2005 - Berlin - Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen sind am 3. Dezember 2005 in Bonn zu ihrer 28. Mitgliederhauptversammlung zusammen gekommen. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Verabschiedung eines UN-politischen Forderungskatalogs. Unter dem Titel "Sicherung der Handlungsfähigkeit und Legitimation der Weltorganisation im 21. Jahrhundert - UN-Reform zügig fortführen" wurden 30 Forderungen erhoben, die sich im ersten Teil auf eine Stärkung der Menschenrechte, Demokratie und Achtung des Völkerrechts beziehen. Im zweiten und dritten Teil zielen die Forderungen auf Kriegsvermeidung und Frieden, faire globale Entwicklung, Umwelt- und Katastrophenschutz. Im vierten und fünften Teil werden die Strukturen der Vereinten Nationen im 21. Jahrhundert und die nächsten Schritte der deutschen UN-Politik behandelt. Der Forderungskatalog wird die Grundlage der Arbeit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen in den nächsten zwei Jahren bilden und kann auf der Internetseite der DGVN (www. dgvn.de) eingesehen werden.

Der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Christoph Zöpel, wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Prof. Dr. Thomas Bruha, Völkerrechtler aus Hamburg und Ekkehard Griep, der zugleich Vorsitzender des bayerischen Landesverbands der Gesellschaft ist. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden die Mitglieder des Deutschen Bundestages, Detlef Dzembritzki (SPD) und Winfried Nachtwei (Die GRÜNEN), der nordrhein-westfälische Landesminister Armin Laschet (CDU), sowie Ana Dujic, Wolfgang Ehrhart, Prof. Dr. Manuel Fröhlich, Wolfgang Münch und Dr. Christian Tams gewählt.