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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN Newsletter Oktober 2014

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

Klimaflucht ist ein Thema, das aufgrund des fortschreitenden Klimawandels mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Doch erhält das Thema nicht die mediale Aufmerksamkeit, die es verdient. Die Schicksale der Betroffenen werden nur sehr selten thematisiert und die Geschichten der Menschen, die durch die Folgen der Erderwärmung zu Klimaflüchtlingen werden, bleiben unbekannt. Aus diesem Grund hat die DGVN für die kommenden zwei Jahre eine Wanderausstellung zum Thema „Klimaflucht – Bedrohte Lebenswelten“ konzipiert. 29 lebensgroße Figuren sollen in verschiedenen deutschen Städten an öffentlichen Plätzen die Geschichten von Klimavertriebenen erzählen und die Besucher dazu anregen, auch die eigene Lebensweise auf Nachhaltigkeit zu prüfen. Für die Umsetzung dieses wichtigen Projekts benötigen wir aktuell noch finanzielle Unterstützung. Auf dem Crowdfunding-Portal Startnext beginnen wir aus diesem Grund ab heute, Fans für das Projekt zu sammeln. Werden auch Sie Fan und unterstützen Sie den Bau der Ausstellung!

Am 24. Oktober 2014 wird weltweit zum 69. Mal der Tag der Vereinten Nationen begangen. Die DGVN wird am 25. Oktober ab 11.30 Uhr, gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, mit einem Informationsstand auf dem Bonner Marktplatz vertreten sein. Außerdem werden einige Mitglieder des DGVN-Bundesvorstands in Bonner Schulen zu unterschiedlichen UN-Themen referieren. Der „UN-Tag an Schulen“ ist ein Pilotprojekt, das den Schülerinnen und Schülern die Vereinten Nationen und ihre Aufgaben näher bringen soll.

Ende Oktober wird Heft 5 der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN erscheinen. Beiträge zu den Themen Entwicklung des Internationalen Strafgerichtshofs, Legitimitätsdefizit des Sicherheitsrats und Reform der Menschenrechtsausschüsse, werden ergänzt durch Kommentare zu Südsudan, Ebola-Krise und UN-Klimagipfel.

Zuletzt möchten wir noch auf zwei externe Veranstaltungen hinweisen, die Ihr Interesse wecken könnten: Der Berliner World Health Summit beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Thema "Klimawandel und Gesundheit" und lässt auch einige Sprecher mit UN-Hintergrund zu Wort kommen.
Auch die diesjährige "Willy-Brandt-Lecture" der Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung dreht sich um die Vereinten Nationen: Jan Eliasson, Stellvetretender UN-Generalsekretär wird am 11. November um 18.00 Uhr in Berlin über aktuelle Herausforderungen der Weltorganisation sprechen. Mehr Infos dazu gibt es in Kürze hier.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihre Online-Redaktion

 
 
 
 

Veranstaltungen

Mögliches Logo eines Weltparlaments in den Vereinten Nationen

Mögliches Logo eines Weltparlaments in den Vereinten Nationen ©CEUNPA

Global Governance 2.0 - Wie machen wir die Welt wieder regierbar?

Berlin, 18.10.2014, 16:00 Uhr

Ob Klimawandel, Abrüstung, Finanzsystem, Frieden und Sicherheit, globale Ungleichheit oder Menschenrechtsschutz: Die Global Governance scheint in eine Krise geraten zu sein. Ist sie noch geeignet, um die drängendsten Aufgaben und Probleme der Menschheit schnell genug oder überhaupt in den Griff zu bekommen? Gerade in einer Zeit, in der die Weltpolitik von Krisen wie in Gaza, Syrien, Irak oder der Ukraine beherrscht zu sein scheint, braucht es neue hoffnungsvolle Ansätze.

Cover des Buches"Des Friedens General"

Cover des Buches "Des Friedens General", herausgegeben von Ekkehard Griep.

Robusteres Peacekeeping - Chancen oder Risiken? Trends in den Friedensmissionen der Vereinten Nationen

Frankfurt am Main, 21.10.2014, 19:00 Uhr

Im Rahmen des Frankfurter UNO-Dialogs laden die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, die Deutsche Atlantische Gesellschaft und der Verlag Herder am 21. Oktober 2014 herzlich zu einer Gesprächsrunde nach Frankfurt/Main ein. Ab 19 Uhr werden Manfred Eisele (ehemaliger Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen), Sybille Pfeiffer (Mitglied des Deutschen Bundestages) und Dustin Dehez (Managing Partner, Manatee Global Advisors), unter dem Titel "Robusteres Peacekeeping - Chancen oder Risiken?", die Trends in den Friedensmissionen der Vereinten Nationen diskutieren.

Die Veranstalter des Bonner UNO-Gesprächs

Bonner UNO-Gespräch zum Tag der Vereinten Nationen

Bonn, 24.10.2014, 18:00 Uhr

Fünf Jahre nach der UNESCO Weltkonferenz für nachhaltige Entwicklung in Bonn und wenige Wochen nach der nationalen Abschlusskonferenz zieht das diesjährige Bonner UNO-Gespräch am 24.10.2014 Bilanz über die Ergebnisse der UN-Dekade und richtet den Blick in die Zukunft: Wie gestalten wir die kommenden Jahre und Jahrzehnte? Welchen Beitrag leistet Bildung zur Lösung globaler Zukunftsfragen? Welche „Brücken“ müssen wir bauen, um einen lebenswerten Planeten für nachkommende Generationen zu erhalten?

Titelbild der Broschüre zum Tag der Vereinten Natinen 2014

Titelbild der Broschüre der Stadt Bonn zum Tag der VN.

8:0 für Entwicklung - Bildung macht's - Tag der Vereinten Nationen 2014

Bonn, 25.10.2014, 11:30 Uhr

Auch in diesem Jahr ist die DGVN mit einem Informationsstand beim Tag der Vereinten Nationen am 25. Oktober auf dem Bonner Marktplatz vertreten. Dieses Jahr steht der Tag unter dem Eindruck des Endes der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Logo des Tages des Vereinten Nationen in Dresden

Der Tag der Vereinten Nationen wird dieses Jahr auch in Dresden gefeiert.

Tag der Vereinten Nationen in Dresden

Dresden, 24./25.10.2014

Am 24. Oktober ist der Tag der Vereinten Nationen. Und dieses Jahr wird er in Deutschland nicht nur am großen UN-Standort Bonn gefeiert, sondern auch in Dresden, dem Sitz des UNU-Flores-Instituts der United Nations University. Der DGVN-Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist gemeinsam mit UNU-Flores, der Stadt Dresden und der Technischen Universität Dresden Veranstalter der Festivitäten. Die DGVN freut sich auf Ihren Besuch!

UN-Aktuell

Bild der tagenden UN-Generalversammlung

Die UN-Generalversammlung. ©UN Photo/Eskinder Debebe

Erklärung zur Eröffnung der 69. Generalversammlung

Die 69. Generalversammlung der Vereinten Nationen wurde formell am 16. September 2014 eröffnet. Die Staats- und Regierungschefs, Minister und Diplomaten der 193 Mitgliedstaaten sind nicht nur mit der langen Liste akuter Probleme konfrontiert, die von der Ukrainekrise, dem IS-Terror über Gaza bis zu Ebola reicht. Eine Erklärung des DGVN-Vorsitzenden Detlef Dzembritzki.

Leonardo DiCaprio bei der 69. Generalversammlung

Leonardo DiCaprio bei der 69. Generalversammlung. ©UN Photo/Cia Pak

UN-Klimagipfel in New York

Nur vier Minuten Zeit hatte jeder Staats- und Regierungschef beim UN-Klimagipfel, um seine Positionen deutlich zu machen und das zukünftige Engagement für den Klimaschutz anzukündigen. Über 120 Politiker nutzten die Gelegenheit, ebenso einige Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Besonders beeindruckt hat in New York die Ansprache einer jungen Frau von den pazifischen Marshallinseln.

Segelschiff mit orangenem Segel

Die kleinen Inselentwicklungsländer hoffen darauf, dass die internationale Klimapolitik endlich Fahrt aufnimmt. ©UNEP

„Es ist Zeit, die Segel zu setzen“

Inselstaaten sind den Naturgewalten besonders stark ausgesetzt, die als Folge des Klimawandels immer mehr an Heftigkeit zunehmen. Deshalb kann es nicht verwundern, dass sich die kleinen Inselentwicklungsländer in Zukunft noch stärker für eine entschlossene internationale Klimapolitik einsetzen wollen. Auf einer UN-Konferenz in Apia/Samoa haben sie außerdem über eigene Klimainitiativen und den Übergang zu nachhaltigen Formen des Wirtschaftens beraten und dafür zahlreiche internationale Partnerschaften vereinbart.

Nachrichten

Animation der Ausstellung auf dem Berliner Bebelplatz

Animation der Ausstellung auf dem Berliner Bebelplatz.

"Klimaflucht - Bedrohte Lebenswelten" - Start der DGVN-Crowdfundingkampagne

Die Idee, das Thema "Klimaflucht" der breiten Öffentlichkeit mit einer Wanderausstellung nahe zu bringen und somit dazu beizutragen, es weit oben auf die politische Agenda zu setzen, entstand Ende des Jahres 2011 im Rahmen einer Initiative deutscher Nichtregierungsorganisationen, die sich zum Ziel gesetzt hatte, Aufmerksamkeit für klimabedingte Flucht und Migration zu schaffen. Nun wird es ernst: Die DGVN möchte die Ausstellungsfiguren bauen und benötigt dafür Ihre Unterstützung!

Logo UN-Jugenddelegierte

Jugenddelegierte 2015 gesucht!

Wie jedes Jahr suchen die DGVN und das DNK zwei junge Menschen für die Position der deutschen UN-Jugenddelegierten. Als Jugenddelegierte_r bekommst Du die Chance, ein halbes Jahr durch Deutschland zu touren und im Anschluss die Forderungen der Jugendlichen in Deutschland im Hauptquartier der Vereinten Nationen zu präsentieren. Bewirb Dich jetzt!

Cover der neuen UN-Basis-Information. Nähende Frau aus Jordanien

Cover der neuen UN-Basis-Information. ©DGVN

Neue Basisinformation zur Entwicklungszusammenarbeit der Vereinten Nationen

Die neueste Ausgabe der UN-Basis-Informationen beschreibt und analysiert die Grundstrukturen, Möglichkeiten und Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit der Vereinten Nationen. Neben der Darstellung ihrer Ursprünge, des Mandats der UN in diesem Bereich und der Finanzierung stehen  die aktuelle Reformdebatte sowie die Zukunftsperspektiven der UN-Entwicklungszusammenarbeit im Fokus. Zudem bietet die aktuelle Ausgabe eine ausführliche Übersicht aller mit Entwicklung befassten UN-Organisationen.

DGVN-Bundesvorstandsmitglied Matthias Böhning

DGVN-Bundesvorstandsmitglied Matthias Böhning. ©Böhning/DGVN

Die Zukunftscharta - Gute Initiative, ungünstiger Zeitpunkt

Vor einigen Tagen veröffentlichte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Zwischenstand des Zukunftscharta-Prozesses. Dieser hat viele positive Aspekte, kommt aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Zudem ist der vorliegende Entwurf der Zukunftscharta an einigen Stellen erstaunlich inhaltslos und schwach.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise bei einem Besuch der Rubengera Technical Secondary School ©DGVN/Regine Gröschel

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise bei einem Besuch der Rubengera Technical Secondary School. ©DGVN/Gröschel

DGVN-Studienreise 2014 nach Ruanda

Die jüngste Studienreise der DGVN, die vom 1. bis zum
10. September 2014 unter der Leitung des stellvertretenden DGVN-Vorsitzenden Dr. Ekkehard Griep stattfand, führte die Teilnehmer nach Ruanda, in die Demokratische Republik Kongo und nach Tansania.

Die TeilnehmerInnen der Journalistenreise im Gespräch mit den Baumwollbauern der Better Cotton Initiative in Achalpur. ©DGVN/Lehmann

DGVN-Journalistenreise nach Indien

Mit der Ausrufung des Internationalen Jahres der familienbetriebenen Landwirtschaft 2014 wollen die Vereinten Nationen auf den bedeutenden Beitrag aufmerksam machen, den Kleinbauern zur Ernährungssicherung, zur Armutsbekämpfung und damit zur Erreichung der international vereinbarten Entwicklungsziele weltweit leisten. Um zu einem differenzierteren Bild über die weltweiten Aufgaben und Herausforderungen der Vereinten Nationen beizutragen, führte die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) vom 17. bis 23. August 2014 eine Journalistenreise nach Indien zur Besichtigung von UN-geförderten Projekten durch.

Logo der Open Working Group

Logo der Open Working Group

Kommentar zum Entwurf der SDG-OWG

Seit Mitte Juli 2014 gibt es einen Entwurf zu den Sustainable Development Goals (SDGs). Im folgenden Beitrag kommentiert der DGVN-Vorsitzende Detlef Dzembritzki den Entwurf der Open Working Group for Sustainable Development Goals.

 
 

Veranstaltungsberichte

Achim Steiner, UNEP-Exekutivdirektor, beim Mittagsgespräch. © DGVN

Perspektiven zur Post 2015-Agenda der Vereinten Nationen

Am 4. September lud die DGVN in Kooperation mit der Thüringer Allgemeinen zum Mittagsgespräch mit Achim Steiner ein, Untergeneralsekretär bei den Vereinten Nationen und Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP). Unter dem Titel "Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört" diskutierte Steiner die Perspektiven zur Post 2015-Agenda der Vereinten Nationen.

Von links: David Schwake, Heidi Anguria, Dr. Ekkehard Griep, Nicolai von Hoyningen-Huene und Marina Peter ©DGVN/Sense

Von links: David Schwake, Heidi Anguria, Dr. Ekkehard Griep, Nicolai von Hoyningen-Huene und Marina Peter ©DGVN/Sense

Südsudan: Dauerkrise ohne Ausweg?

Um über die gegenwärtige humanitäre Lage im Südsudan zu informieren, lud die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen am 29. August 2014 zu einer Podiumsdiskussion ein. Es diskutierten Nicolai von Hoyningen-Huene (Mitarbeiter der UN-Mission UNMISS), Heidi Anguria (Krankenschwester für 'Ärzte ohne Grenzen'), David Schwake (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Südsudan) und Marina Peter (Gründerin des Südsudan Forum e.V.).

Banner der Veranstaltung zum Flüchtlingsdrama im Nordirak. © DGVN

Flüchtlingsdrama im Nordirak

Am 26. August 2014 veranstaltete die DGVN in Zusammenarbeit mit der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ) ein Podiumsgespräch zur aktuellen Flüchtlingsproblematik im Nordirak. Es diskutierten Emil Shimoun Nona (Erzbischof der chaldäisch-katholischen Erzeparchie Mossul, Nordirak), Hans ten Feld (UNHCR-Vertreter in Deutschland) und Christoph Strässer (Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe).

Die Referenten von links nach rechts: Sonja Weinreich, Angelica Navarro Llanos, Michael Windfuhr, Christophe Golay ©DGVN/Sense

Expert Workshop zu "Peasants Rights"

Brot für die Welt, die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, das Deutsche Institut für Menschenrechte und die deutsche FIAN-Sektion hatten am 23. September 2014 zu einem Fachworkshop eingeladen, um die Prozesse, die zu einer neuen Erklärung der Vereinten Nationen zu den Rechten für Kleinbäuerinnen und -bauern und auf dem Land arbeitende Bevölkerung bekannt zu machen und die Inhalte vertiefend zu diskutieren. 

 
 

Impressum

Redaktion: Steve Biedermann, Alexandra Korn, Steffen Stürznickel

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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