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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN-Newsletter August 2013

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundestagswahlkampf 2013 tritt in die heiße Phase ein. Rechtzeitig zur Neubesetzung des Parlaments hat die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen einen 10-Punkte-Katalog vorgelegt, der sich als Empfehlung an alle Bundestagskandidatinnen und –kandidaten richtet. So sollen die zukünftigen Abgeordneten darauf drängen, globale Probleme im UN-Rahmen zu lösen. Deutschland sollte sich auch mehr an UN-Friedensmissionen beteiligen.

Die größte UN-Friedensmission operiert derzeit in der Demokratischen Republik Kongo, seit einigen Wochen unter der Leitung des deutschen Diplomaten Martin Kobler. Trotz der bestehenden Herausforderungen, die unser Artikel erörtert, konnte dort die neu eingerichtete UN-Interventionsbrigade der Friedensmission MONUSCO bereits erste Erfolge beim Schutz von Zivilisten vorweisen. Zur Demokratischen Republik Kongo und dem Einsatz der dort stationierten Blauhelm-Truppen finden Sie unter der Rubrik „Konflikte und Brennpunkte“ unseres Portals „Frieden sichern“ einen neuen Themenschwerpunkt.

Einen Höhepunkt bildet in diesem Spätsommer unsere Fachtagung „Deutschland und die Vereinten Nationen“ zum 40-jährigen Jubiläum deutscher Mitgliedschaft in der Weltorganisation. Dazu sind Sie am 18. und 19. September herzlich ins Auswärtige Amt eingeladen. Das Programm können Sie unserer Webseite entnehmen.

 

Wir wünschen weiterhin einen sonnigen Sommer und viel Spaß bei der Lektüre!

Ihre Online-Redaktion

 
 

Nachrichten

Das Bild zeigt die deutsche Flagge mit dem Logo der DGVN darauf und dem Titel Zur Bundestagswahl 2013

Zur Bundestagswahl 2013: DGVN legt 10-Punkte-Katalog vor

Deutsche UN-Politik neu ausrichten

Mit einem 10-Punkte-Katalog wendet sich der Bundesvorstand der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen an alle Bundestagskandidatinnen und -kandidaten vor der Wahl. Die DGVN fordert, globale Probleme stärker als bisher im UN-Rahmen zu lösen und die UN-Politik entlang von 10 Prioritäten neu auszurichten.

 
 
Das Bild zeigt einen Häuptling eines Stammes aus dem Amazonasgebiet am Rednerpult vor der Generalversammlung der VN. Er reckt beide Arme in die Höhe.

Int. Tag der Indigenen Bevölkerungsgruppen der Welt

DGVN-Themenschwerpunkt aktualisiert

Anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Bevölkerungsgruppen hat die DGVN ihren Themenschwerpunkt zu Indigenen Völkern erneuert. Mit dabei ist nun eine interaktive Weltkarte.

 
 
Der Diplomat Martin Kobler sitzt im UN-Ausschuss und spricht am Mikrofon.

Der neue Kongo-Sonderbeauftragte der UN, Martin Kobler, vor schwierigen Aufgaben

Kein Frieden in Sicht

Im vergangenen Monat hat der bisherige UN-Sonderbeauftragte für den Irak, der deutsche Diplomat Martin Kobler, seinen Dienst als Chef der UN-Friedensmission in Kongo, und als UN-Sonderbeauftragter für die DR Kongo angetreten. Parallel dazu eskalierten erneut die Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen in Nord-Kivu.

 
 
Die Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt in Konflikten, Zainab Hawa Bangura spricht während der Sitzung des Sicherheitsrates am 24. Juni 2013 zu den Anwesenden.

UN-Sicherheitsrat verstärkt Kampf gegen sexuelle Gewalt in Konflikten

Wenn Körper als Schlachtfelder missbraucht werden

Mit dem einstimmigen Beschluss der Resolution 2106 am 24. Juni 2013 durch die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrates wird der Bekämpfung sexueller Gewalt in Konflikten oberste Priorität eingeräumt. Lange Zeit wurde dieses Thema von der internationalen Gemeinschaft als zweitrangig betrachtet.

 
 
Ägyptische Frauen auf einer Demonstration in Kairo.

Neue Studie von UN-Women dokumentiert Belästigungen

Erneut sexuelle Übergriffe auf Frauen in Ägypten

Während in den vergangenen Tagen erneut Hunderttausende Menschen in Ägypten auf die Straße gingen, kam es am Rande der Demonstrationen wiederholt zu sexuellen Übergriffen auf Frauen. Dabei werden diese weder von der Polizei noch vom Militär geschützt, während die Täter weitgehend straffrei davon kommen.

 
 
Das Bild zeigt einen weißen Sandstrand mit Palmen und einem Regenbogen am Himmel.

Mauritius: Eine Insel will dem Klimawandel trotzen

Der Klimawandel trifft den afrikanischen Inselstaat Mauritius besonders hart. Dem „Urlaubsparadies“ droht der Verlust der Hälfte der Strände, großer Teile seines Korallenreichtums und mehr als einem Viertel seiner Landwirtschaftserträge. Regierung und Bevölkerung reagieren darauf mit einem umfassenden Konzept der Anpassung an den Klimawandel und zur Begrenzung der klimaschädlichen Emissionen. Mauritius könnte zu einem Vorbild für viele andere Länder werden, die vom Klimawandel betroffen sind.

 
 
Im Bild ist das vermüllte Ufer eines verdreckten Flusses zu sehen. Mehrer Menschen suchen dort nach Abfällen, die sie verkaufen oder weiterverarbeiten können.

Veranstaltungsberichte

 
 
Das Foto zeigt Abdallah Al Dardari im Gespräch mit dem stv. DGVN-Vorsitzenden Dr. Ekkehard Griep am 6. Juni 2013 am Konferenztisch im DGVN-Generalsekretariat in Berlin.

DGVN-Vertreter im Gespräch mit Abdallah Al Dardari

UN wichtiger Faktor für weitere Entwicklung in Syrien

Berlin, 8. Juli 2013, Abdallah Al Dardari, Chefökonom und Direktor der Economic Development and Globalisation Division der UN-Regionalkommission für Westasien (UNESCWA) mit Sitz in Beirut traf am 6. Juni 2013 mit Vertretern der DGVN im Generalsekretariat in Berlin zu einem Gedankenaustausch zusammen

Publikationen

Das Bild zeigt die Titelseite der neuen UN-Basisinformationen 48 Klimaschutz und die Vereinten Nationen.

UN Basisinformation 48 erschienen

Klimaschutz und die Vereinten Nationen

Angesichts der Befürchtungen, dass die globale Erwärmung am Ende dieses Jahrhunderts vier Grad oder mehr erreichen könnte, bemühen sich die Vereinten Nationen intensiv um eine wirkungsvolle internationale Klimapolitik. Diese Ausgabe der UN-Basis-Informationen fasst die Verhandlungen und Ergebnisse der ersten 18 Klimakonferenzen bis einschließlich Doha 2012 zusammen und gibt zudem Überblicke über den Inhalt des Kyoto-Protokolls und der Klimarahmenkonvention, sowie über die Organe und Institutionen, die sich im Rahmen der UN für das Klima engagieren.

 
 
Das Bild zeigt die Titelseite des Policy-Papers.

Policy Paper 1/2013

Die Schutzverantwortung wirkt: Kenias Wahlen als Erfolg der Prävention

Das Konzept der Schutzverantwortung („Responsibility to Protect“, RtoP) wird in Deutschland fast ausschließlich im Zusammenhang mit umstrittenen Militäraktionen wie in Libyen und bereits eskalierten Situationen von massiven Menschenrechtsverbrechen wie etwa in Syrien diskutiert. Dabei geht ein entscheidender Aspekt der Schutzverantwortung unter: die Verantwortung zur Prävention. Dort, wo es trotz eines hohen Risikos nicht zum Ausbruch flächendeckender Gewalt kommt, wie bei den diesjährigen Wahlen in Kenia, findet eine Debatte zur Schutzverantwortung gar nicht erst statt. Da gerade aus diesen Fällen gelernt werden kann, sollte sich das ändern.

 
 
Das Foto zeigt die Titelseite der DGVN-Texte Ausgabe 56.

DGVN-Texte 56

Entwicklungstrends zu mehr globaler Demokratie. Eine Zwischenbilanz 15 Jahre nach der Agenda für Demokratisierung; Karsten Schubert

„Demokratie“ zählt zu den Hauptmerkmalen der Amtszeit von UN-Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali. Spätestens mit seiner 1996 vorgelegten Agenda für Demokratisierung machte Boutros-Ghali deutlich, welche herausragende Rolle er dem globalen demokratischen Wandel bei der
Wahrung von Weltfrieden und Entwicklung zugedachte. 15 Jahre nach Boutros Boutros-Ghalis Agenda für Demokratisierung hat der Forschungsrat der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) im Rahmen einer Fachtagung im Oktober 2011 erörtert, ob und welche Entwicklungstrends zur globalen Demokratie sich abzeichnen.

Veranstaltungen

Deutschlands Rolle in den Vereinten Nationen – Eine Bilanz

Aussenpolitik live

Am 5. September 2013 lädt die DGVN NRW um 18:30 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung ins Historische Rathaus in Köln. Botschafter Dr. Peter Wittig (Ständiger Vertreter der BRD bei den UN in New York), Prof. Dr. Andreas Zimmermann (Professor für öffentliches Recht, Potsdam) und Karl Theodor Paschke (Botschafter a. D., ehemaliger Leiter der Ständigen Vertretung bei den VN in Wien) werden gemeinsam eine Bilanz aus 40 Jahren deutscher Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen ziehen.
Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze auf der Webseite des DGVN-Landesverbandes NRW.

 
 
Das Bild zeigt die Titelseite des vorgestellten Buches. Auf der Titelseite ist Manfred Eisele in Uniform zu sehen, wie er einem UN-Flugzeug entsteigt.

Eine Welt voller Krisen und Konflikte: Ist die internationale Gemeinschaft überfordert?

Podiumsdiskussion und Buchvorstellung

Podiumsdiskussion in Hamburg, 22. August, 19 Uhr, mit Manfred Eisele (ehemaliger Beigeordneter Generalsekretär der Vereinten Nationen), Niels Annen (SPD-Bundestagskandidat Hamburg-Eimsbüttel), Jürgen Klimke (MdB, CDU Hamburg) und H.E. Päivi Luostarinen (Botschafterin Finnlands in Deutschland). Im Rahmen der Podiumsdiskussion wird das neu erschienene Buch von Dr. Ekkehard Griep (Hrsg.): "Des Friedens General: Manfred Eisele – Vom Kriegsflüchtling zum obersten Blauhelm" vorgestellt.

 
 
Die Grafik zeigt die deutsche Flagge und das Logo der Vereinten Nationen ineinander übergehend. Darüber und darunter steht 40 Jahre Deutschland und die Vereinten Nationen geschrieben.

Fachtagung: Deutschland und die Vereinten Nationen

Fachtagung aus Anlass der 40-jährigen deutschen UN-Mitgliedschaft

Am 18. September 1973 wurden beide deutsche Staaten als 133. beziehungsweise 134. Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. Aus Anlass der 40-jährigen deutschen UN-Mitgliedschaft veranstaltet die DGVN in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt am 18. und 19. September eine Fachtagung. Was zeichnete Deutschlands UN-Mitgliedschaft über die vier Jahrzehnte hinweg aus? Wo und wie engagiert sich Deutschland heute in der Weltorganisation? Wo liegen die Stärken, wo die Defizite? Diese Fragen sollen in Berlin diskutiert werden und in Empfehlungen an die deutsche Politik münden.

In eigener Sache

Praktika

Die DGVN sucht ab Mitte November 2013 engagierte und verantwortungsbewusste Studierende oder Hochschulabsolventen/innen für ein

Praktikum im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Publikations- und Veranstaltungsmanagement

 
 

Englische DGVN-Seite aktualisiert und erweitert

Der englischsprachige Web-Auftritt der DGVN wurde komplett überarbeitet und ergänzt. Die englische Version von dgvn.de beinhaltet Erklärungen zur Funktionsweise und zum Aufbau der Vereinten Nationen und bietet Hintergrundinformationen zu Aufgabenbereichen und Arbeitsschwerpunkten der DGVN.

 
 

Impressum

Redaktion: Fritz Finne, Ulrich Keller

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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