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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN Newsletter Juni 2013

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jahr 2015 rückt näher, doch einige der Millenniums-Entwicklungsziele werden nicht erreicht werden können. Deshalb sind die Debatten über eine Post-2015-Agenda in vollem Gange. Am 30. Mai übergab die Hochrangige Gruppe für die Entwicklungsagenda nach 2015 den Bericht „Eine neue globale Partnerschaft: Armut beseitigen und die Wirtschaft verändern durch nachhaltige Entwicklung“. Darin wird eine globale Agenda nach 2015 skizziert, welche die Beseitigung extremer Armut bis 2030 und die Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele beinhaltet. 

Das deutsche Mitglied der Hochrangigen Gruppe Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler wird die Empfehlungen des Berichts am 14. Juni in Berlin vorstellen. Dies geschieht im Anschluss an das Entwicklungspolitische Forum der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinen Nationen, das am 13. und 14. Juni in Berlin stattfinden wird. Die DGVN ist Mitveranstalter und lädt alle Interessierten ein, an der Veranstaltung teilzunehmen; den Veranstaltungshinweis und den Link zur Online-Anmeldung finden Sie in diesem Newsletter und wie immer auch auf unserer Webseite.

Angesichts der sich weiter verschlimmernden humanitären Lage in Syrien, des militärischen Patts und der im Raum stehenden Vorwürfe zu dem Einsatz von Nervengas haben sich die USA und Russland auf eine neue Initiative im Syrien-Konflikt geeinigt. Eine Konferenz soll den Rahmen für Friedensverhandlungen bieten. Aus diesem Anlass hat die DGVN im Mai eine Pressemitteilung zur Lage in Syrien herausgegeben.

Weitere Nachrichten finden Sie wie immer auf unserer Webseite. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihre Online-Redaktion

 
 

Veranstaltungsberichte

Botschafter Dr. Peter Wittig und Detlef Dzembritzki.

Botschafter Dr. Peter Wittig und Detlef Dzembritzki. Foto: DGVN

Botschafter Dr. Peter Wittig über die Zeit im Sicherheitsrat

Die deutsche Politik bei den Vereinten Nationen - eine Standortbestimmung

In den Jahren 2011 und 2012 war Deutschland ein nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Von seinen Erfahrungen während dieser Zeit, die nicht zuletzt von den Umwälzungen in der Arabischen Welt geprägt war, berichtete Botschafter Dr. Peter Wittig im Mittagsgespräch „Globale Politik“ der DGVN am 4. Juni. Das Gespräch wurde von Detlef Dzembritzki, dem Vorsitzenden der DGVN, moderiert.

 
 
Das Foto zeigt Andrea Cordes, Max Fritschen, Winfired Nachtwei, Tobias Pietz und Gunnar Pier.

Im intensiven Meinungsaustausch: Andrea Cordes (UN Women e.V.), Max Fritschen (bis 2012 bei der UNMIL Polizei), Winfried Nachtwei (DGVN), Tobias Pietz (ZIF), Gunnar Pier. Foto: Westfälische Nachrichten/Jürgen Peperhowe

Der exemplarische Fall Liberia und UNMIL

Wie vom Krieg zum Frieden?

"Peacebuilding nach 14 Jahren Bürgerkrieg - Erfahrungen des UNMIL Friedenseinsatzes in Liberia": Unter diesem Titel fand am "International Day of UN Peacekeepers" am 29. Mai in Münster eine Podiumsveranstaltung statt. Ein Bericht von DGVN-Vorstandsmitglied Winfried Nachtwei.

Nachrichten

Das Foto zeigt einen Laster mit gefällten Baumstämmen.

Der Handel mit Forstprodukten ist ein Sektor, wo ein Übergang zu einer grünen Wirtschaft wichtige Impulse für Umwelt und Gesellschaften liefern kann. Foto: UNEP

Studie des UN-Umweltprogramms: grüne Wirtschaft und internationaler Handel

Marktchancen für "grüne" Produkte aus dem Süden

Die wachsende internationale Nachfrage nach „grünen“ Waren und Dienstleistungen eröffnet den Entwicklungsländern die Möglichkeit zur Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung. Insbesondere Produkte von  Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft, aber auch Tourismus und Erneuerbare Energie sind auf dem Weltmarkt gefragt.

 
 
Der indonesische Präsident Yudhoyono überreicht den Bericht an Ban Ki-moon.

Der indonesische Präsident Yudhoyono überreicht den Bericht an Ban Ki-moon. UN-Photo: Mark Garten

Internationale Experten legen Bericht zu nachhaltigen Entwicklungszielen vor

Der Weg zu einer neuen globalen Partnerschaft

Niemand soll zurückgelassen werden. So lautet eine zentrale Botschaft eines Berichts, den Experten aus aller Welt jetzt dem UN-Generalsekretär vorgelegt haben. Sie haben 12 nachhaltige Entwicklungsziele formuliert, die die Menschheit bis 2030 erreichen soll. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Beseitigung von extremer Armut und Hunger sowie die Einbeziehung aller in eine gerechte und nachhaltige Entwicklung.

 
 
Das Foto zeigt eine Textilarbeiterin in Gazipur, Bangladesch.

Eine Textilarbeiterin in Gazipur, Bangladesch (Foto: UN Photo/Kibae Park)

Neues Abkommen in der Bekleidungsindustrie in Bangladesch

Sicherheit und Menschenrechte am seidenen Faden

Das Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz könnte ein Wendepunkt in der Geschichte der bangladeschischen Textilindustrie sein, so ein Sprecher des Büros der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. Über 30 Handelsketten und Modelabels verpflichteten sich dazu, ihre Zulieferer besser zu überwachen.

 
 
Das Bild zeigt Christina Figueres.

Christina Figueres, die Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats zog eine positive Bilanz der Klimaverhandlungen in Bonn. Foto: UNFCCC

Konstruktive UN-Klimaverhandlungen in Bonn wecken neue Erwartungen

Mit kleinen Schritten zum neuen Klimaabkommen

Mehr als 1.000 Delegierte und Beobachter aus über 170 Ländern berieten vom 29. April bis 3. Mai darüber, wie ausgehend von der 2011 von der UN-Klimakonferenz in Durban verabschiedeten „Durban-Plattform“ ein neues internationales Klimaabkommen bis zur UN-Klimakonferenz Ende 2015 in Paris konkretisiert und verwirklicht werden kann.

 
 
Das Logo der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Aufruf der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

Syrien: Krieg endlich beenden, humanitäres Engagement verstärken

Berlin, 21. Mai 2013 – 80.000 Tote, 3,6 Millionen Vertriebene innerhalb Syriens und 1,3 Millionen Flüchtlinge in den Nachbarländern - das ist die verheerende und traurige Bilanz des Konflikts in Syrien, der sich mittlerweile zu einem Bürgerkrieg entwickelt hat. Die Sorge wächst, dass der Krieg auf die gesamte Region übergreifen könnte.

 
 
Flüchtlinge im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien.

Mehr als 150.000 Menschen leben mittlerweile im Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien. Prostitution und Korruption nehmen auch in anderen Lagern immer größere Ausmaße an. UN Photo/IRIN/UNHCR/Areej Abu Qudairi

Viele Syrer leiden unter den Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern

Nach Flucht folgt Zwang und Elend

Prostitution, Korruption, Drogenhandel - das ist der Alltag in den ständig wachsenden Flüchtlingslagern in Jordanien und dem Nordirak. Doch sie sind die letzte Zuflucht für syrische Flüchtlinge, insbesondere für Frauen und Kinder.

Hintergrund

Auf dem Bild ist ein Kohlekraftwerk zu sehen.

Kohlekraftwerke benötigen Emissionszertifikate, um die Betreiber zu veranlassen, in klimaschonende Technologien zu investieren. Dieses Instrument des Klimaschutzes wirkt aber kaum, wenn die Zertifikate einen sehr niedrigen Preis haben. Foto: BMU/ H.-G. Oed

Emissionshandel

Hintergrundinformationen

Im Klimaschutz haben sich die europäischen Staaten ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: bis 2020 sollen die Emissionen um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Ein wichtiges Instrument dafür ist der Emissionshandel. Welche Industrien daran beteiligt sind, wie er funktioniert und welche Probleme es gibt, können Sie in diesem Hintergrundartikel nachlesen.

Publikationen

Zeitschriften seit 1962 in der Zeitschriftendatenbank.

Das neue Archiv der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN. Foto: DGVN

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell

Digitalisierung abgeschlossen

Die Digitalisierung der 37 alten Jahrgänge der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN (1962 bis 1998) ist abgeschlossen. Bis auf die beiden aktuellen sind nun alle Jahrgänge von VEREINTE NATIONEN auf der Webseite der Zeitschrift frei zugängig und können heruntergeladen werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Recherchieren und Stöbern.

Veranstaltungen

Die Grafik zeigt die rasante wirtschaftliche Entwicklung Indiens und Chinas

(c) DGVN

Der Aufstieg des Südens und Neue Entwicklungspartnerschaften

Entwicklungspolitisches Forum

Entwicklungspolitisches Forum der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinen Nationen (UNDP) und der DGVN vom 13. - 14. Juni in Berlin.

 
 
Das Logo des Hochrangigen Beratergremiums.

Die neue globale Partnerschaft

Podiumsdiskussion am 14. Juni in Berlin, auf der Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler die Empfehlungen des Hochrangigen Beratergremiums des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zur Post-2015 Entwicklungsagenda vorstellt.

 
 
Das Foto zeigt ein Schild an einer Straße in Liberia, auf dem steht: The war is over.

Foto: Gunnar Pier

Die UNO und Afrika

Aufgaben, Chancen, Herausforderungen

Podiumsdiskussion am 17. Juni in Aschaffenburg

 
 
Das Bild zeigt die ineinander übergehenden Flaggen Deutschlands und der UN.

(c) DGVN

Save the Date

Deutschland und die Vereinten Nationen

Fachtagung Deutschland und die Vereinten Nationen aus Anlass 40 Jahre deutsche UN-Mitgliedschaft am 18. - 19. September in Berlin.

 
 

Impressum

Redaktion: Lena Jöst, Dr. Alfredo Märker

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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