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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN-Newsletter Februar 2013

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Wasser ist die Grundvoraussetzung für das Wohlergehen der Menschen und des Planeten. Wir brauchen es für unsere Gesundheit, Ernährungssicherheit und den wirtschaftlichen Fortschritt. Wasser ist der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung.“

Mit diesen Worten eröffnete UN-Generalsekretär Ban Ki-moon am 11. Februar das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Wasserkooperation 2013. Ziel des Themenjahres ist, bewusst zu machen, dass Zusammenarbeit im Bereich Wasser die Regel und nicht die Ausnahme ist. Deswegen sollen erfolgreiche Initiativen und grenzüberschreitende Kooperation im Vordergrund stehen. Sie zeigen, dass der Schutz und die gerechte Verteilung der Ressource Wasser vor allem durch Zusammenarbeit ermöglicht werden können.
Klicken Sie sich durch unseren neuen Themenschwerpunkt Internationales Jahr der Wasserkooperation 2013! Dort erhalten Sie Hintergrundinformationen und werden über aktuelle Ereignisse auf dem Laufenden gehalten.

Das Jahr 2013 ist auch Anlass zurückzublicken - auf 40 Jahre Deutschland in den Vereinten Nationen. Wir werden unter www.dgvn.de das Jubiläumsjahr begleiten. Dazu gehört auch konstruktive Kritik am Engagement Deutschlands in den Vereinten Nationen. Den Auftakt bildet die Veröffentlichung des offenen Briefs von Prof. Dr. Klaus Hüfner zur UNESCO-Finanzkrise.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihre Online-Redaktion

 
 

Nachrichten

Logo des Internationalen Jahres der Wasserkooperation 2013

Foto: UNESCO

Internationales Jahr der Wasserkooperation 2013

DGVN präsentiert neuen Themenschwerpunkt

Am 11. Februar hat die UNESCO in Paris offiziell das Internationale Jahr der Wasserkooperation eröffnet.

Die Vereinten Nationen versuchen so, das öffentliche Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser zu stärken und über Lösungswege und Strategien des internationalen Wassermanagements zu berichten. Der diesjährige Weltwassertag am 22. März 2013 steht ebenfalls unter dem Motto "Wasser und Zusammenarbeit" .

Die DGVN wird Sie im neuen Themenschwerpunkt Internationales Jahr der Wasserkooperation über erfolgreiche Initiativen grenzüberschreitender Zusammenarbeit und nachhaltiges Wassermanagement auf dem Laufenden halten.

 
 
Flaggen Deutschland und Vereinte Nationen

40 Jahre deutsche UN-Mitgliedschaft

Vom Beobachterstatus zur Vollmitgliedschaft

Fast genau 40 Jahre ist es her, dass sich Deutschland den Vereinten Nationen anschloss. Beide deutsche Staaten wurden im September 1973 gleichzeitig in den Kreis der Weltgemeinschaft aufgenommen. Mittlerweile ist das wiedervereinte Deutschland ein weithin geachtetes Mitglied der UN, deren Entwicklung eng mit der Geschichte Deutschlands verbunden ist.

 
 

Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO. Foto: UN/UNESCO/Danica Bijeljac

Die totgeschwiegene Finanzkrise der UNESCO

Eine Diskussion über die akute Finanzkrise der einzigen globalen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur ist überfällig. Dazu veröffentlicht und kommentiert die DGVN den offenen Brief des DGVN-Präsidiumsmitglieds und Ehrenmitglieds der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Klaus Hüfner. Er stellt Lösungsvorschläge zur Diskussion.

 
 
Internationale Fachtagung Klimaflucht. Zu sehen sind die Teilnehmenden, v.l.n.r.: Sophia Wirsching (Brot für die Welt), Dr. Koko Warner (UN-Universität), Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun (DGVN), Dr. Annette Windmeisser (BMZ) und Michael Windfuhr (Deutsc

Podiumsdiskussion. Foto: DGVN

Internationale Klimafachtagung

DGVN veranstaltete richtungsweisende Konferenz zum Thema Klimaflucht

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik folgten der Einladung der DGVN zum Thema "Millionen Vertriebene ohne Schutz? Klimaflucht in Entwicklungsländern" am 29. Januar 2013. Im Zentrum der Debatte standen Fragen zu Klimaflucht und klimabedingter Migration: Wie können Betroffene, die der Klimawandel zu Vertriebenen macht, geschützt werden? Welche Probleme ergeben sich überhaupt bei der Definition des Begriffs Klimaflucht? Können globale Kampagnen wie die Nansen-Initiative dabei helfen, eine internationale Norm für „Klimaflüchtlinge“ aufzubauen? Zu diesen und anderen drängenden Fragen wurden interessante Positionen und Lösungsansätze diskutiert.

Im DGVN-Interview "Die Zeit ist noch nicht reif für einen UNO-Prozess" spricht Prof. Dr. Walter Kälin über Klimaflucht und die Ziele der Nansen-Initiative.

 
 
Bäuerin im Swasiland baut Mais auf ökologisch verantwortungsbewusste Weise an.

Bäuerin im Swasiland. Foto: IRIN/Mahajid Safodien

Vereinten Nationen erarbeiten nachhaltige Entwicklungsziele

Ziele für eine Welt, die wir wollen

Alle sollen mitreden können, bevor die Vereinten Nationen nachhaltige Entwicklungsziele für die nächsten Jahrzehnte formulieren. In vietnamesischen Bergregion wird ebenso über solche Ziele debattiert wie in peruanischen Urwaldgebieten. Die Ergebnisse fließen in einen komplizierten globalen Konsultationsprozess ein. 

 
 

Christopher Ross. Foto: DGVN

Westsahara: Der vergessene Konflikt in der Wüste

DGVN-Hintergrundgespräch mit Christopher Ross

Der Konflikt um den Status Westsaharas ist eine der am wenigsten beachteten und zugleich langwierigsten Krisen Afrikas. Seit fast vier Jahrzehnten kämpft die ehemalige spanische Kolonie um die Unabhängigkeit von Marokko, seit 22 Jahren ist eine UN-Friedensmission im Land. Christopher Ross, Persönlicher Gesandter des UN-Generalsekretärs für Westsahara, war am 4. Februar zu Gast bei der DGVN.

 
 

Jugendliche in der Ausbildung. Foto: UNHCR/F. Suez

Somalia: Harte Bedingungen für Entwicklung

Jeder Tag ist eine Hürde für die Menschen

Seit über 20 Jahren steckt das ostafrikanische Land in einem Bürgerkrieg, unterbrochen nur von wenigen Ruhephasen. Heute liefern sich die Truppen der Übergangsregierung immer noch Kämpfe mit der islamistischen Miliz Al Shabaab. Die Entwicklung des Landes leidet darunter. Viele Aktivitäten im Land sind lahmgelegt, auch der Schulbesuch ist schwer beeinträchtigt. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Ansätze, die auch von den UN unterstützt werden.

 
 
Ehemalige Jugenddelegierte Patrick Rohde und Sabrina Reindl mit neuen Jugenddelegierten Florian Nowack und Elise Zerrath.

v.l.n.r.: Patrick Rohde, Florian Nowack, Elise Zerrath, Sabrina Reindl. Foto: DGVN

UN-Jugenddelegierten-Programm

Deutsche Delegierte für 2013 gewählt

Seit Mitte Januar steht fest, wer die zwei neuen UN-Jugenddelegierten für das Jahr 2013 sind. Elise Zerrath und Florian Nowack setzten sich in einem viergliedrigen Auswahlverfahren gegenüber 45 anderen Kandidatinnen und Kandidaten durch. Nach Motivationsschreiben, Fragebogen und Telefoninterview fand Mitte Januar 2013 die letzte Auswahlrunde in Berlin statt.

 
 

Foto: Eskinder Debebe/ UN

Nachhaltigkeit

DGVN präsentiert neuen Themenschwerpunkt

Auf unserem Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit finden Sie Informationen zur Geschichte der Nachhaltigkeit, den wichtigsten Aspekten des Konzepts und den Fortschritten hin zu Nachhaltigkeitszielen. Außerdem bieten wir Ihnen viele Publikationen und Tipps rund um das Thema nachhaltige Entwicklung.

 
 
Logo Klimaflucht-Ausstellung

Klimaflucht

Eine Wanderausstellung 2013/14

Gemeinsam mit Kooperationspartnern eröffnet die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen in diesem Jahr die zweijährige Wanderausstellung "Klimaflucht".

Sehen Sie hier eine Kurzpräsentation des Projekts.

Werden Sie Partner! Wir suchen noch Unterstützer und Sponsoren sowie lokale Partner für die Ausstellungspräsentation.
Kontakt: info@dgvn.de

 
 

Publikationen

Titelbild Klimabroschüre

Neue Klimabroschüre

Auf der Flucht vor dem Klima

Verschiedene Organisationen der deutschen Zivilgesellschaft präsentieren ihr neues Positionspapier „Auf der Flucht vor dem Klima“. Amnesty International, Brot für die Welt, DGVN, Germanwatch, medico international, Oxfam Deutschland und der Förderverein PRO ASYL legen darin ihren gemeinsamen Standpunkt dar und fassen die verschiedenen Streitfragen zum Thema Klimaflucht zusammen.

 
 
Cover der aktuellen Zeitschrift VEREINTE NATIONEN.

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell

Bilanz von Deutschlands zwei Jahren im Sicherheitsrat: besser als erwartet

Deutschland hat seine Amtszeit im UN-Sicherheitsrat 2011 und 2012 erfolgreich bestritten, so der Experte für Außen- und Sicherheitspolitik Richard Gowan in Heft 1/2013 der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN. Die Enthaltung zur Libyen-Frage sei eine Ausnahme gewesen; abgesehen von dieser Entscheidung blieb Deutschland ein verlässliches Mitglied im westlichen Block.

Die großen Schwellenländer Brasilien, Indien und Südafrika waren ebenfalls 2011/2012 im Sicherheitsrat vertreten. Lesen Sie nach, wie Expertinnen und Experten deren Amtszeit bewerten im Themenheft ›Im UN-Sicherheitsrat‹, Heft 1/2013.

Die neue Ausgabe von VEREINTE NATIONEN erscheint Ende Februar.

 
 
Zeitschriften seit 1962 in der Zeitschriftendatenbank.

Das neue Archiv der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN. Foto: DGVN

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell

Digitalisierung abgeschlossen

Die Digitalisierung der 37 alten Jahrgänge der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN (1962 bis 1998) ist abgeschlossen. Bis auf die beiden aktuellen sind nun alle Jahrgänge von VEREINTE NATIONEN auf der Webseite der Zeitschrift frei zugängig und können heruntergeladen werden.

Wir wünschen viel Spaß beim Recherchieren und Stöbern.

 
 

Veranstaltungen

Weisbrod-Weber schüttelt Ban Ki-moon die Hand.

Wolfgang Weisbrod-Weber und Ban Ki-moon. Foto: Mark Garten/ UN

DGVN- Mittagsgespräch "Globale Politik"

Verwaltung des Stillstands? Wie weiter im Westsahara-Konflikt?

am 19. Februar 2013, 12-14 Uhr in Berlin
mit Wolfgang Weisbrod-Weber, Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs in Westsahara und Leiter der MINURSO

 
 

Reihe UNO-Forum Baden-Württemberg

Wie weiter in der Klima- und Umweltpolitik der Vereinten Nationen?

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Freitag, 6. März 2013, 19.00 Uhr
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart

 
 
DGVN Infostand auf der Leipziger Buchmesse.

DGVN Infostand auf der Leipziger Buchmesse. Foto: DGVN

Leipziger Buchmesse

DGVN mit Informationsstand vertreten

Vom 14. bis 17. März 2013 ist die DGVN wieder mit aktuellem Bildungsmaterial in Leipzig auf der Buchmesse vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 2, Stand H 106.
Informationen zum Veranstaltungsort unter www.leipziger-buchmesse.de

 
 
Flyer Wien+20 Veranstaltung

Konferenz zum 20. Jahrestag der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz 1993

Wien+20: Die Menschenrechte sind (noch immer) unteilbar

15.-16. April 2013 in Berlin

Schwerpunkte der Konferenz:
Schutz vor Rassismus, Rechte von Flüchtlingen, Wirtschaftliche und kulturelle Rechte, Schutz vor sexualisierter Gewalt

U.a. mit:
Stéphane Hessel, Leiter der französischen Delegation zur Weltmenschenrechtskonferenz in Wien
Gerhart Baum, Leiter der deutschen Delegation zur Weltmenschenrechtskonferenz in Wien
Dr. Monica Hauser, Gründerin medica mondiale und Trägerin des Alternativen Nobelpreises

 
 
JUNON Veranstaltung.

Foto: JUNON

3. JUNON-Forschungskolloquium

Call for Papers

vom 3. bis 5. Mai 2013 an der Technischen Universität Dresden

– Die Vereinten Nationen zwischen Aufbruch und Beständigkeit –
Aspekte des institutionellen, normativen und strukturellen Wandels

Du beschäftigst dich in Studium oder Promotion mit den Vereinten Nationen und ihrer Entwicklung? Dann stelle ein Konferenzpapier zu Deiner Forschung vor, tausche Dich mit anderen über Deine Projekte aus und diskutiere mit Gleichgesinnten wissenschaftliche Arbeiten aus der jungen UN-Forschung!

 
 

Impressum

Redaktion: Maheba Goedeke Tort, Ulrich Keller

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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