Sollte dieser Newsletter nicht korrekt angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN-Newsletter Dezember 2012

 

Inhalt

Zum Jahresausklang...

Sehr geehrte Damen und Herren,

denken wir an Afrika - woran denken wir dann? An Kriege, Armut und Hungersnöte. Speziell das geschundene Westafrika bringen viele mit Bürgerkrieg, Blutdiamanten und schwersten Menschenrechtsverletzungen in Verbindung. Diesen Bildern etwas entgegenzusetzen, differenzierte Analyse zu ermöglichen, intensive Gespräche mit Menschen zu führen und sich vor Ort darüber zu informieren, welchen Friedensbeitrag die Vereinten Nationen leisten - das hat die DGVN erstmalig auf einer Recherchereise nach Liberia ausgewählten Journalisten einiger Regionalzeitungen geboten. Über 15 bislang veröffentlichte Artikel erreichten mindestens 1,2 Millionen Leser - ein kleiner aber effektiver Beitrag zu einem differenzierteren Bild über Afrika, über Entwicklungszusammenarbeit und über die UN in der breiteren Öffentlichkeit.   

Ob Syrien, Mali, New York oder Berlin - auf unseren Themenportalen www.frieden-sichern.de, www.klimawandel-bekaempfen.de und www.menschliche-entwicklung-staerken.de berichten wir kontinuierlich über die Aktivitäten rund um die Weltorganisation und verfolgen Brennpunkte der Welt aufmerksam. Besuchen Sie uns auf Facebook - eine Aufgabe, die wir im nächsten Jahr weiter ausbauen wollen.

Begleiten Sie uns auch ins neue Internationale Jahr der Zusammenarbeit im Bereich Wasser und Abwasser 2013 - ein weiterer interessanter Aspekt kommender Informationsarbeit. Ab Februar finden Sie dazu einen neuen Themenschwerpunkt auf www.dgvn.de

Wir wünschen Ihnen angenehme Feiertage und freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2013 mit Ihnen.

Ihre Online-Redaktion

 
 

Nachrichten

DGVN-Gruppe trifft Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf. Foto: DGVN

„Ma Ellen“, UNMIL und die Zukunft Liberias

DGVN veranstaltete Informationsreise für Journalisten deutscher Regionalzeitungen

Die DGVN machte im November erstmalig eine Informations- und Recherchereise für Journalistinnen und Journalisten ins westafrikanische Liberia. Mit vollem Programm ging es in eine Region, die hervorragende Anschauungsmöglichkeiten für internationales Krisenmanagement, Konfliktnachsorge und Aufbauhilfe durch die internationale Gemeinschaft bietet.

Testbild

Syrische Flüchtlinge im Za’atri-Flüchtlingslager, Jordanien. Foto: Mark Garten / UN.

Syrien

Kein Friedensprozess in Sicht?

Während die Gewalt im Syrien-Konflikt unvermindert anhält, bleibt der Sicherheitsrat blockiert. Der Sonderbeauftragte von UN und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, setzt seine diplomatischen Bemühungen fort und ringt um die Einigkeit der internationalen Gemeinschaft.

Foto: Stiftung Entwicklung Frieden (SEF), 2012.

Schwache Rolle der EU in den Vereinten Nationen beklagt

Bessere Koordinierung würde EU-Gewicht erheblich stärken

Für die Europäische Union (EU) sind die Vereinten Nationen ein Schlüsselforum für die Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft. Die EU-Mitgliedstaaten stellen rund zwei Fünftel des regulären Haushalts der Vereinten Nationen und für Friedensmissionen, sowie rund die Hälfte der Beiträge für die entwicklungsorientierten Fonds und Programme. Ihre tatsächliche Rolle und ihr Gewicht spiegeln diese Zahlen aber nur zum Teil wieder.

Viele der mehr als 300 Millionen Binnenmigranten in Indien leben in tiefster Armut, und es werden ihnen viele grundlegende Menschenrechte vorenthalten. Foto: UNESCO

Internationaler Tag der Migranten

Auch ich bin ein Migrant

309 Millionen Menschen in Indien zählen zu den „internen Migranten“, also fast 30 Prozent der Bevölkerung des Landes. Mit ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Situation haben sich UNESCO und UNICEF in einer Veröffentlichung beschäftigt, die am 18. Dezember, dem „Internationalen Tag der Migranten“, in der indischen Hauptstadt Delhi vorgestellt werden wurde. Die beiden UN-Organisationen nutzen den Internationalen Tag, um am Beispiel von Indien auf die Probleme von mehreren Hundert Millionen Menschen aufmerksam zu machen, die innerhalb des eigenen Landes zu Wanderarbeitern geworden sind.

DGVN-Präsidiumssitzung im Auswärtigen Amt. Foto: Anja Papenfuß

Treffen des DGVN-Präsidiums im Auswärtigen Amt

In den vergangenen Jahren war es seitens des DGVN-Vorstands sowie von Mitgliedern des Präsidiums oft angeregt worden: einmal das gesamte DGVN-Präsidium zu einem Meinungsaustausch zusammenkommen zu lassen. Am 27. November 2012 fand nun dieses erste Treffen auf Einladung des Vorstands und mit freundlicher Unterstützung des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Michael Georg Link, in den Räumlichkeiten des dortigen Internationalen Clubs statt.

Testbild

DGVN-Dissertationspreis ausgeschrieben

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) schreibt für das Jahr 2013 einen Dissertationspreis aus. Dieser wird alle zwei Jahre vergeben. Mit diesem Preis soll herausragende Forschung im Bereich deutscher UN-Politik sowie im Bereich der Grundlagen, Institutionen und Handlungsfelder des UN-Systems gewürdigt werden. 

Nach oben
 
 

Publikationen

Testbild

UN-Basis-Information Nr. 45 als Online-und Printfassung.

Vereinten Nationen und Umwelt

Neue UN-Basis-Information

Klimawandel, Waldvernichtung, Belastung der Weltmeere, Trinkwasserkrise – die Liste ungelöster und wachsender globaler Umweltprobleme ist lang. Eine Vielzahl unterschiedlicher UN-Organe befasst sich mit Einzelaspekten der Umweltpolitik, die wenigsten verfolgen echte Querschnittsaufgaben. Für die Vereinten Nationen insgesamt gehört aber der Umwelt- und Klimaschutz inzwischen zu den Hauptaufgaben. Er hat einen ähnlichen Rang erlangt wie die Sicherung des Weltfriedens oder der Schutz der Menschenrechte.

Diese UN-Basis-Information gibt einen kompakten Überblick über die komplexe Umweltarchitektur der Vereinten Nationen mit ihren vielen Aufgabenbereichen und Akteuren. 

Handbuch zu Menschenrechtsverletzungen auf Spanisch erschienen

Klaus Hüfner & Claudia Schlaak: Violaciones de los Derechos Humanos - ¿Qué puedo hacer? Mecanismos y procedimientos de derechos humanos en la práctica.

Das Handbuch zur Erläuterung der Menschenrechtsverfahren im System der Vereinten Nationen („Menschenrechtsverletzungen: Was kann ich dagegen tun?”) erscheint 2012 erstmals auch in spanischer Sprache. Die erste Fassung von Klaus Hüfner erschien 1998 anlässlich des 50. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in englischer Sprache. Seitdem ist das Werk in mehr als 25 unterschiedlichen Auflagen in 13 Sprachen publiziert worden. Neben den Fassungen unter anderem auf Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch und Französisch ist das Buch nun auch in der offiziellen UN-Amtssprache Spanisch erhältlich. Herausgeber des Bandes sind die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK).

Die CD-ROM ist im UNO-Verlag erhältlich (5,00 €) oder als kostenloser Download als PDF verfügbar.

ISBN: 978-3-923904-70-9

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell

›Responsibility While Protecting‹: Neue Norm sucht neuen Sponsor

Die Anwendung der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) im Fall Libyen im Jahr 2011 mit dem Ergebnis des gewaltsamen Regimewechsels hat Fragen nach Eingrenzung und Präzisierung dieser Norm aufgeworfen. Brasilien stellte im September 2011 neue Regeln für die Ausübung der Schutzverantwortung zur Debatte. Thorsten Benner hat sich in seinem Beitrag im aktuellen Heft 6/2012 von VEREINTE NATIONEN Brasiliens Papier mit dem Titel ›Responsiblity While Protecting‹ genauer angesehen. Auch wenn es noch nicht ausgereift sei, könne es dazu dienen, die weit auseinander liegenden Positionen in der globalen Diskussion einander anzunähern und der Schutzverantwortung so zu breiterer Anerkennung verhelfen. Dies setzt allerdings voraus, dass sich entweder Brasilien weiter engagiert oder andere Staaten diesen Part übernehmen.

Weitere Beiträge im Heft analysieren die Situation in Syrien aus völkerrechtlicher Sicht, erläutern, warum das UN-Sekretariat für die Planung von Friedensmissionen nicht auf nachrichtendienstliche Informationen zurückgreifen kann, dies aber notwendig wäre, und zum Abschluss des Jubiläumsjahrs von VEREINTE NATIONEN wirft der ehemalige Chefredakteur einen Blick zurück auf die Anfänge der Zeitschrift in den sechziger und siebziger Jahren.

Nach oben
 
 

Veranstaltungen

Testbild

Millionen Vertriebene ohne Schutz? Klimaflucht in Entwicklungsländern

29.1.2013, Internationale Konferenz in Berlin

Die Menschenrechte sind - und bleiben - unteilbar!

save the date - 15./16.4.2013, Fachtagung in Berlin

Nach oben
 
 

Die besten Wünsche...

Grafik: Juliane Schreiber

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

wünschen die Mitatbeiterinnen und Mitarbeiter des DGVN-Generalsekretariats

Nach oben
 
 

Impressum

Redaktion: Ulrich Keller, Dr. Alfredo Märker, Juliane Schreiber

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

Probleme mit der Darstellung?
Sollte dieser Newsletter nicht korrekt (z.B. ohne Bilder) angezeigt werden, nehmen Sie den E-Mail-Absender in Ihr Adressbuch auf und rufen Sie die E-Mail erneut auf. Es könnte auch sein, dass Ihr E-Mail-Programm anbietet, Bilder extra hochzuladen.

An- und Abmeldung:
Um sich für den Newsletter an- und abzumelden, zwischen gestaltetem und Nur-Text-Format zu wechseln oder um Ihr Profil zu ändern, klicken Sie bitte hier.

Noch nicht Mitglied der DGVN?
Hier geht es zum Online-Formular für den Beitritt.

Copyright:
Alle Beiträge sind urheberrechtlich geschützt.
(c) Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)