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		<title>News: DGVN</title>
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		<description>von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.</description>
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			<title>News: DGVN</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 17 May 2013 12:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Upstream vs. Downstream</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1439&#38;cHash=81c7f852d4393c5af448b4c834df77df</link>
			<description><![CDATA[Prof. Dr. Aysegül Kibaroglu, Wissenschaftlerin des Weltwasserrats an der Technischen Universität des Nahen Ostens in Ankara, berichtete am 14. Mai in Jena über die Entwicklung des Wasserrechts und die Ursachen von Konflikten entlang internationaler Wasserläufe. Moderator der vom...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/55490UN_PhotoMilton_Grant.jpg" width="1505" height="919" alt="" />]]><![CDATA[<b>Prof. Dr. Aysegül Kibaroglu, Wissenschaftlerin des Weltwasserrats an der Technischen Universität des Nahen Ostens in Ankara,&nbsp;</b><b>berichtete a</b><b>m 14. Mai in Jena über die Entwicklung des Wasserrechts und die Ursachen von Konflikten entlang internationaler Wasserläufe. Moderator der vom <link http://www.dgvn-sachsen.de/joomla/ _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">DGVN-Landesverband</link> Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit veranstalteten Diskussion war Prof. Dr. Manuel Fröhlich, Mitglied im Vorstand und Forschungsrat der DGVN.</b>
Die Vorräte an Trinkwasser auf unserer Erde sind begrenzt. Nur 2,5 Prozent des gesamten verfügbaren Wassers ist nicht versalzen. Das meiste davon befindet sich zudem eingefroren an den Polkappen oder unterirdisch als Grundwasser. Umso wichtiger ist es, den Zugang zu den übrigbleibenden Wasserressourcen fair zu regeln. Da sich viele Flüsse und Seen jedoch auf dem Territorium mehrerer Staaten befinden, kommt es immer wieder zu Konflikten rund um die Nutzungsrechte der Wasserläufe. Fast 30 Jahre hat es gedauert, bis es 1997 auf UN-Ebene zu einem ersten <link fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/TSP_Wasser/Uebereinkommen_ueber_das_Recht_der_nichtschifffahrtlichen_Nutzung_internationaler_Wasserlaeufe.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Übereinkommen über das Recht der nichtschifffahrtlichen Nutzung internationaler Wasserläufe</link> kam. Zähe Verhandlungen führten immer wieder zur Verschleppung der Debatte. Zur Abstimmung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen stimmten zwar nur Burundi, China und die Türkei gegen das Übereinkommen, bis heute haben allerdings erst 30 Staaten die Konvention ratifiziert, womit sie noch immer nicht in Kraft getreten ist. Dennoch wird derzeit über ein weiteres globales Rechtsinstrument beraten. Ziel ist es, die Bewirtschaftung grenzüberschreitender Grundwasserleiter zu verbessern.]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungsbericht</category>
			
	 		
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Engagement gewinnt</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1437&#38;cHash=94967c4844935ca5e9b27620a7b9d889</link>
			<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr vergibt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) zusammen mit der Klimaschutz + Stiftung den DGVN Jugend-Friedenspreis 2013. Durch den Preis sollen Schüler, Azubis, Studenten oder auch bereits arbeitende junge Menschen ausgezeichnet werden, die sich im...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Preistraeger_DGVN_JFP_2013.jpg" width="800" height="535" alt="" />]]><![CDATA[Auch in diesem Jahr vergibt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) zusammen mit der Klimaschutz + Stiftung den <link 1255 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">DGVN Jugend-Friedenspreis 2013</link>. Durch den Preis sollen Schüler, Azubis, Studenten oder auch bereits arbeitende junge Menschen ausgezeichnet werden, die sich im weiten Themenbereich der Ziele der Vereinten Nationen (UNO) durch innovatives und besonderes Engagement auszeichnen. <br />Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 30.06.2013 verlängert. Eigenbewerbungen oder Nominierungen sind über das Online-Formular auf www.jugendfriedenspreis.de&nbsp; möglich.<br />Nachdem der Preis im vergangenen Jahr erstmals vergeben wurde, entwickelte das Organisationsteam ein neues Konzept. Neben dem landesweiten Wettbewerb in Baden-Württemberg gibt es nun DGVN Jugend-Friedenspreis-Ausschreibungen an Schulen und Universitäten. Schulen und Universitäten, die Interesse an einem eigenen Wettbewerb in Ihrer Institution haben, können sich jederzeit über die Homepage melden. <br />Die <link fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/DGVN/PM_DGVN_Jugendfriedenspreis2013.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">ersten Preisträger wurden bereits im April und Mai ausgezeichnet</link>.&nbsp; An der Freien Waldorfschule Markgräflerland in Müllheim im Markgräflerland wurde der Preis in den Klassen seitens der Lehrerschaft vorgestellt und im Anschluss an die Bewerbungsfrist eine Jury aus jeweils zwei Schülern pro Klasse gebildet. <br />In der Jurysitzung konnten die Schülerinnen und Schüler vollkommen selbstständig diskutieren und darüber entscheiden, welches Projekt aus ihren eigenen Reihen sie selbst für preiswürdig erachten. Der DGVN Jugend-Friedenspreis wurde wenige Tage danach auf dem Frühlingsfest der Schule überreicht.<br />Daneben wurden an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die Studenteninitiative Zugvögel e.V. mit dem DGVN Jugend-Friedenspreis ausgezeichnet Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen aus außereuropäischen Ländern einen einjährigen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. <br />Engagement gewinnt!]]></content:encoded>
			<category>DGVN-Nachrichten</category>
			
	 		
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 16:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wegweisende afrikanische Initiative für den Meeresschutz</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1430&#38;cHash=52f720c1cd4ebb6ec383655c7f7f0e89</link>
			<description><![CDATA[Im „Internationalen Jahr der Wasserkooperation” haben drei Staaten im südlichen Afrika einen überzeugenden Beweis dafür erbracht, dass Wasser nicht nur Konflikte schafft, sondern auch Zusammenarbeit ermöglicht. Sie unterzeichneten am 18. März 2013 die „Benguela Current Convention“. 
Der „Benguela...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Benguela_Unterzeichnung_06-05-2013_BCC-GEF_03.jpg" width="448" height="298" alt="" />]]><![CDATA[Im „Internationalen Jahr der Wasserkooperation” haben drei Staaten im südlichen Afrika einen überzeugenden Beweis dafür erbracht, dass Wasser nicht nur Konflikte schafft, sondern auch Zusammenarbeit ermöglicht. Sie unterzeichneten am 18. März 2013 die „<link http://www.benguelacc.org/images/Claire_PDFs/Benguela%20Current%20Convention/ENGLISH%20Convention%20text.pdf _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Benguela Current Convention</link>“. 
Der „Benguela Current“ („Benguelastrom“) ist eine kalte Meeresströmung, die vom Kap der Guten Hoffnung entlang der Küsten von Namibia und Angola durch den Südatlantik fließt. Das Zusammentreffen des Benguelastroms mit warmem Meerwasser aus tropischen Zonen lässt eines der ökologisch wertvollsten Ozeangebiete auf der Welt entstehen. Es ist zugleich eine Region, in der Ölförderung, Diamantengewinnung, Schifffahrt und Fischerei nicht nur eine große ökonomische Bedeutung haben, sondern auch mit ökologischen Risiken verbunden sind.
<h2>Gemeinsame Umweltschutzinitiativen</h2>
Trotz der massiven jeweiligen Eigeninteressen haben Südafrika, Namibia und Angola bereits Anfang 2007 eine Kommission eingerichtet, um gemeinsam eine nachhaltige Nutzung dieses Meeresgebietes sicherzustellen. Aus einem unverbindlichen Gremium werden nun eine dauerhafte zwischenstaatliche Kommission und eine Organisation mit dem Mandat zur Förderung zum langfristigen Schutz, zur Wiederherstellung, zur Verbesserung und zur nachhaltigen Nutzung des ökologisch wertvollen Meeresgebietes. Vorgesehen sind unter anderem die Harmonisierung von Gesetzen und die gemeinsame Überwachung des Fischfangs. Ziele wie der Schutz der biologischen Vielfalt sollen also in konkrete politische Maßnahmen umgesetzt werden. Ergänzend dazu ist Mitte April 2013 ein Programm zur ökologischen Wiederherstellung und nachhaltigen Nutzung der angolanischen Küstenregionen ins Leben gerufen worden, an dem sich neben Angola selbst auch die EU und UN-Einrichtungen beteiligen.
<h2>Vitale Wirtschaftsinteressen und der Wille zur vertrauensvollen Zusammenarbeit </h2>
Bei der „Benguela Current Convention“ geht es für die Länder um viel. So hängen 98 Prozent der Regierungseinnahmen und fast die gesamten Deviseneinnahmen Angolas vom Öl- und Gasexport ab. Entsprechend sensibel ist die jetzt erfolgte Unterzeichnung eines Abkommens, durch das eine gemeinsame Kommission der drei Länder die Aufgabe erhält, die umweltschonende Nutzung der natürlichen Ressourcen der küstennahen Meeresgebiete zu überwachen. ]]></content:encoded>
			<category>Internationales Jahr der Wasserkooperation</category>
			
	 		
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 09:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nur ein Stich kann tödlich sein…</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1419&#38;cHash=d031720b53b1ba51729b0843a93b93ea</link>
			<description><![CDATA[Malaria, auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt, ist eine Tropenkrankheit, die durch infizierte Moskitos übertragen wird. Zu den Symptomen der Krankheit gehören Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfweh, häufiges Erbrechen, Krämpfe bis hin zum Koma. Schwere Malaria schädigt die Organe und kann...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/WHO_Malaria.jpg" width="4368" height="2912" alt="" />]]><![CDATA[Malaria, auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt, ist eine Tropenkrankheit, die durch infizierte Moskitos übertragen wird. Zu den Symptomen der Krankheit gehören Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfweh, häufiges Erbrechen, Krämpfe bis hin zum Koma. Schwere Malaria schädigt die Organe und kann unbehandelt zum Tod führen. <br />Etwa 3,3 Milliarden Menschen leben in der ständigen Gefahr, sich mit Malaria zu infizieren. Die WHO schätzt, dass jedes Jahr 219 Millionen Menschen an Malaria erkranken. Darüber hinaus gibt es ihren Angaben zur Folge 660.000 Todesfälle, wovon überwiegend Kinder unter fünf Jahren betroffen sind. <br />Menschen in den ärmsten Ländern der Welt leiden am meisten an Malaria. Im Jahr 2010 ereigneten sich etwa 90 % der Todesfälle von Malaria in der WHO Region Afrika. Die Organisation <link http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/informieren/krankheiten/malaria/index.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Ärzte ohne Grenzen</link> behandelte im Jahr 2011 insgesamt 1.422.839 Malaria-Patienten.<br />Im letzten Jahrzehnt sind beachtliche Fortschritte in der Bekämpfung von Malaria erzielt worden. Seit 2000 ist die Sterberate um 25% gesunken und 50 der 99 Transitländer sind nun auf Kurs, das von der WHO angestrebte Ziel, die Infizierungsrate um 75 % zu senken, zu erreichen. Dennoch gibt es jedes Jahr über 200 Millionen Fälle von Malaria. Experten gehen darüber hinaus von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus, da die meisten Fälle weder getestet noch registriert werden. Um die Bekämpfung von Malaria weiter voran zu treiben, werden dringend weitere finanzielle Mittel benötigt. &nbsp;<br />Das globale Kampagnen-Thema zum Weltmalariatag am 25. April 2013 ist: Investiere in die Zukunft. Bekämpfe Malaria.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>UN-aktuell</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 10:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die UN und Asien: Unterstützung willkommen, Einmischung nicht</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1407&#38;cHash=6aef00056e2f482bfd119193c0547949</link>
			<description><![CDATA[Asien ist spätestens seit der Finanzkrise zum Wachstumsmotor der Welt geworden. Die Wirtschaft und die gerechtere Verteilung des Wohlstands stehen an erster Stelle. Welche Rolle spielen die Vereinten Nationen in Asien? Als Helfer bei der Armutsbekämpfung und Wirtschaftsförderung werden sie begrüßt,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/190253_Chinese_UNAMID.jpg" width="2800" height="1881" alt="" />]]><![CDATA[Asien ist spätestens seit der Finanzkrise zum Wachstumsmotor der Welt geworden. Die Wirtschaft und die gerechtere Verteilung des Wohlstands stehen an erster Stelle. Welche Rolle spielen die Vereinten Nationen in Asien? Als Helfer bei der Armutsbekämpfung und Wirtschaftsförderung werden sie begrüßt, doch als Mahner beim Menschenrechts- und Klimaschutz argwöhnisch belauert. Einmischung in innere Angelegenheiten ist nach wie vor nicht erwünscht. Lesen Sie dazu das <link http://www.dgvn.de/publikation.html?&tt_products[backPID]=1482&tt_products[product]=304&cHash=051fe4d52d90f2b8ae2ed44ffe656f66 - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster"><b>Heft 2/2103</b></link> zum <b>Thema ›Die UN und Asien‹ </b>mit Beiträgen zur UN-Politik Chinas, zum Verhältnis zwischen der ASEAN und den UN, zur Verantwortung der Vereinten Nationen während des Bürgerkriegs in Sri Lanka und zum Khmer-Rouge-Tribunal in Kambodscha.]]></content:encoded>
			<category>Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell</category>
			
	 		
			<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 14:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN kritisieren Deutschlands schleppende Rassismusbekämpfung</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1406&#38;cHash=e785ff9205bace4cc5589d5ee5be0241</link>
			<description><![CDATA[19.04.2013. Das Forum Menschenrechte, ein Zusammenschluss von über 50 deutschen nichtstaatlichen Menschenrechtsorganisationen, begrüßt die Entscheidung des UN-Antirassismusausschusses CERD (Committee on the Elimination of Racial Discrimination), der Deutschland wegen der Einstellung eines...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/logo_Forum_MR.gif" width="315" height="88" alt="" />]]><![CDATA[19.04.2013. <b>Das <link http://www.forum-menschenrechte.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Forum Menschenrechte</link>,&nbsp;</b><b>ein Zusammenschluss von über 50 deutschen nichtstaatlichen Menschenrechtsorganisationen,&nbsp;</b><b>begrüßt die Entscheidung des UN-Antirassismusausschusses CERD (Committee on the Elimination of Racial Discrimination), der Deutschland wegen der Einstellung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens wegen Volksverhetzung und Beleidigung gegen Thilo Sarrazin gerügt hat.</b>&nbsp;
Der Ausschuss befindet, dass das Internationale Abkommen zur Beseitigung der Rassendiskriminierung (ICERD) vom Vertragsstaat Deutschland nicht wirksam umgesetzt wird. Er fordert, den Schutz vor rassistischen Lehren nicht nur auf dem Papier, sondern durch verstärkte Aufklärung und über Rechtsschutz zu stärken und fordert die Bundesregierung auf, seine Beurteilung breit bekanntzumachen. Darüber hinaus sind Richter- und Staatsanwaltschaften in der Bedeutung und Anwendung des UN Abkommens zu schulen. „Wir sehen den von uns 2008 vorgelegten Parallelbericht zum deutschen Staatenbericht an CERD bestätigt: Dort hatten wir genau das gefordert“, sagte Beate Wagner, Mitglied des Koordinierungskreises des Forums Menschenrechte. „Wir hoffen, dass die Bundesregierung ihre zurückhaltende Position bei der Rassismusbekämpfung überdenkt, noch bevor die Vereinten Nationen am 25. April in Genf zu Deutschlands Menschenrechtspolitik im Rahmen der anstehenden periodischen Überprüfung der Menschenrechtslage&nbsp; noch einmal grundsätzlich Stellung nehmen.“ <br /><br />„Die UN-Antirassismuskonvention ist Teil der Rechtsnormen Deutschlands – es gilt darum, die rechtlich verbindliche ‚Entscheidung des Ausschusses baldmöglichst umzusetzen. Es muss sichergestellt werden, dass diese klare Entscheidung sich handlungsleitend auf Debatten und Rechtspraxis auswirkt. Rassismus ist keine Meinungsäußerung, sondern eine Menschenrechtsverletzung und muss als solche bekämpft werden“, sagte Beate Wagner.<br /><br />Anlass für diese Prüfung war eine Einzelfallbeschwerde des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg (TBB), der den früheren Politiker Thilo Sarrazin aufgrund eines Interviews in der Zeitschrift Lettre 2009&nbsp; wegen Volksverhetzung und Beleidigung angezeigt hatte. Die Berliner Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren jedoch bald ein. Nach dem vergeblichen Ausschöpfen des Rechtsweges innerhalb von Deutschland wandte sich der TBB an die UN, die Deutschland für die Einstellung des Verfahrens rügt. CERD stellte im Rahmen der Prüfung fest, dass die Bevölkerung Deutschlands nicht ausreichend vor rassistischen Äußerungen geschützt wurde. Der Ausschuss stellte weiterhin klar, dass Schutz vor Rassismus nicht nur als Rechtsnorm festgelegt, sondern als Rechtspraxis umgesetzt werden muss. Er fordert eine Stärkung und konsequente Anwendung entsprechender Gesetze. Darüber hinaus muss die Entscheidung des Ausschusses in der Bevölkerung und insbesondere in der Justiz breit bekannt gemacht werden.
]]></content:encoded>
			<category>UN-aktuell</category>
			
	 		
			<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 12:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN Women: Geschlechtergerechtigkeit fördern, Frauenrechte stärken</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1387&#38;cHash=e032adc7d56dc22eac3b27d97d28198e</link>
			<description><![CDATA[Nach der Gründung von UN Women im Jahr 2010 waren die Erwartungen an die neu geschaffene umfassende Einheit im System der Vereinten Nationen groß. UN Women setzt sich für die Rechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter ein und vereint die Tätigkeiten der UN in diesem Bereich unter...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/UN-Women_Bachelet_UN_Paulo_Filgueiras.jpg" width="1440" height="960" alt="" />]]><![CDATA[<b>Nach der Gründung von <i>UN Women</i> im Jahr 2010 waren die Erwartungen an die neu geschaffene umfassende Einheit im System der Vereinten Nationen groß. <i>UN Women</i> setzt sich für die Rechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter ein und vereint die Tätigkeiten der UN in diesem Bereich unter einem Dach. Unzureichende finanzielle Zusagen der Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschlands, erschweren eine erfolgreiche Arbeit.</b>
<i>UN Women</i>, die Einheit der Vereinten Nationen für Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen (United Nations Entity for Gender Equality and the Empowerment of Women), soll ihrem Mandat gemäß Frauen vor Gewalt und Diskriminierung schützen und deren Rechte sowie Gleichberechtigung stärken. <i>UN Women</i> unterstützt dabei die Mitgliedstaaten und koordiniert die Tätigkeiten im UN-System. Sie berät und unterstützt die Kommission der Vereinten Nationen für die Rechtsstellung der Frau (CSW), den UN-Generalsekretär und andere UN-Gremien. <i>UN Women</i> unternimmt außerdem Programmarbeit, u.a. in Entwicklungsländern, und verwaltet den<link http://www.unwomen.de/un-women-international/un-trust-fund-to-end-violence-against-women.html _blank external-link-new-window external-link-new-window> UN Trust Fund to End Violence against Women</link> sowie den <link http://www.unwomen.de/un-women-international/fund-for-gender-equality.html _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Fund for Gender Equality</link>, mit deren Hilfe Projekte durchgeführt werden.
Schwerpunkte der Arbeit <i>UN Women</i>´s sind:
<ul><li>Die Beendigung der Gewalt gegen Frauen, dazu zählen u.a. häusliche Gewalt, Vergewaltigung und <link http://www.dgvn.de/1517.html - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Zwangsheirat</link>.</li><li>Förderung von Frauen in politischen und gesellschaftlichen Führungspositionen. <i>UN Women</i> setzt auch bei den Ursachen an und kämpft gegen Ungleichheiten im Bildungsbereich. In Deutschland beispielsweise beträgt der Anteil von Frauen in Führungspositionen <link http://www.unwomen.de/aktuelles/aktuelle-debatten.html _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">weniger als sechs Prozent</link>.</li><li>Beteiligung von Frauen in Friedens- und Sicherheitsprozessen. Die Rolle von Frauen in Friedensprozessen soll gefördert und der Schutz vor sexueller Gewalt verbessert werden. Grundlagen sind die wegweisende <link http://www.unwomen.de/fileadmin/user_upload/schwerpunktthemen/internationale_konventionen/pdf/1325%20dt.pdf _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Resolution 1325 (2000)</link> des UN-Sicherheitsrats &quot;Frauen, Frieden und Sicherheit&quot; und ihre Folgeresolutionen.</li><li>Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und Möglichkeiten von Frauen, dazu zählen Gleichberechtigung am Arbeitsplatz und gleiche Chancen, gleiche Gehälter und Renten, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Deutschland erhalten Frauen im Schnitt <link http://www.unwomen.de/schwerpunkte/verbesserung-der-oekonomischen-situation-von-frauen.html _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">21,6 Prozent</link> weniger Gehalt als Männer.</li><li>Gleichberechtigung der Geschlechter bei nationaler Entwicklung, Planung und Budgetierung.</li><li><i>UN Women</i> unterstützt die UN-Mitgliedstaaten bei der Umsetzung der Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau <link http://www.unwomen.de/fileadmin/user_upload/schwerpunktthemen/internationale_konventionen/pdf/CEDAW%20dt.pdf _blank - external-link-new-window>(CEDAW)</link>.</li></ul>
<b>Die Gründung – eine Erfolgsgeschichte</b>
Bestrebungen, eine Reform der Frauenangelegenheiten im UN-System vorzunehmen, gab es seit den 1990er Jahren. 2009 beschloss die UN-Generalversammlung die Errichtung einer neuen eigenständigen Einheit <link http://www.un.org/Depts/german/gv-63/band3/ar63311.pdf _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">(Resolution 63/311)</link>. Die Details schlug UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem <link http://www.un.org/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/64/588&Lang=E _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Bericht</link> 2010 vor. Im Juli 2010 stimmte die UN-Generalversammlung mit <link http://www.un.org/Depts/german/gv-64/band3/ar64289.pdf _blank external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Resolution 64/289</link> (Absätze 49 bis 90) zu. Anfang 2011 konnte <i>UN Women</i> mit dem Status eines Unterorgans der Generalversammlung die Arbeit aufnehmen. An die Spitze berief Ban Ki-mon Michelle Bachelet. Die ehemalige chilenische Präsidentin leitete die Einheit als Untergeneralsekretärin und Exekutivdirektorin bis zu ihrem Rücktritt am 15. März dieses Jahres.]]></content:encoded>
			<category>UN-aktuell</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 10:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bluthochdruck - die schleichende Gefahr</title>
			<link>http://www.menschliche-entwicklung-staerken.de/news00.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1385&#38;cHash=47734d381df4be85340a58e95328919a</link>
			<description><![CDATA[Über eine Billion Menschen auf der Welt sind von erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) betroffen. Das als Volkskrankheit bezeichnete Leiden betrifft weltweit jeden dritten der Erwachsenen über 25 Jahren. In diesem Jahr steht die Krankheit, die häufig wenig Aufmerksamkeit erfährt, im Blickpunkt des von...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/World_Health_Day_2013.jpg" width="310" height="178" alt="" />]]><![CDATA[<b>Über eine Billion Menschen auf der Welt sind von erhöhtem Blutdruck (Hypertonie) betroffen. Das als Volkskrankheit bezeichnete Leiden betrifft weltweit jeden dritten der Erwachsenen über 25 Jahren. In diesem Jahr steht die Krankheit, die häufig wenig Aufmerksamkeit erfährt, im Blickpunkt des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufenen <link http://www.euro.who.int/de/who-we-are/whd/world-health-day-2013/high-blood-pressure-serious-but-often-preventable - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Weltgesundheitstages</link> am 7. April. </b>
Ein erhöhter Blutdruck bleibt besonders häufig am Anfang unerkannt und folglich auch unbehandelt, kann jedoch zu schwerwiegenden Konsequenzen führen: er gilt als Auslöser für Herzleiden und Schlaganfälle, welche die Hauptursachen für Todesfälle und Behinderungen darstellen. Besonders betroffen sind afrikanische Staaten mit niedrigem Einkommen, in denen bis zu 40 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Als Gründe hierfür gelten der nicht vorhandene Zugang zu blutdrucksenkenden Medikamenten und der geänderte Lebenswandel durch eine erhöhte Urbanisierung. Auch haben Forscher festgestellt, dass Afrikaner aufgrund einer bestimmten Genmutation eine erhöhte Sensibilität für Kochsalz aufweisen. Dies kann eine verstärkte Salzretention in der Niere zur Konsequenz haben.
Der Weltgesundheitstag beschäftigt sich mit der Frage, wie Bluthochdruck verhindert bzw. kontrolliert werden kann. Die WHO setzt sich in ihrer Kampagne für eine bessere Gesundheitsversorgung und Lebensqualität der Menschen vor Ort ein.

<i>Von Inken Gärtner</i>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit/AIDS</category>
			
	 		
			<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 13:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Journalistenreise zu den Vereinten Nationen nach Bonn und Nairobi</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1370&#38;cHash=651a9769b5f2a202c7d87ffb52db3d6e</link>
			<description><![CDATA[In der gegenwärtigen deutschen Medienlandschaft spielen UN-Themen, insbesondere klima- und entwicklungspolitische Fragestellungen häufig nur eine untergeordnete Rolle. Um einen Beitrag zu einem differenzierteren Bild über die weltweiten Aufgaben und Herausforderungen der Vereinten Nationen zu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/Steiner_Ban-Nairobi.jpg" width="405" height="270" alt="" />]]><![CDATA[In der gegenwärtigen deutschen Medienlandschaft spielen UN-Themen, insbesondere klima- und entwicklungspolitische Fragestellungen häufig nur eine untergeordnete Rolle. Um einen Beitrag zu einem differenzierteren Bild über die weltweiten Aufgaben und Herausforderungen der Vereinten Nationen zu leisten, bietet die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) im September 2013 eine Informations- und Recherchereise an. Die Reise führt von Bonn nach Nairobi und damit in zwei Städte, die hervorragende Anschauungsmöglichkeiten für das Engagement der internationalen Gemeinschaft im Umwelt- und Klimaschutz bieten. Im Mittelpunkt stehen Aktivitäten im Bereich nachhaltige Energiegewinnung.
<br />1,5 Milliarden Menschen weltweit leben ohne Stromversorgung, entweder weil diese nicht verfügbar oder nicht bezahlbar ist. Der Zugang zu nachhaltiger, sauberer Energie ist daher nicht nur ein Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel, sondern ein entscheidender Aspekt, um Menschen zu langfristiger, dauerhafter und nachhaltiger Entwicklung zu verhelfen, die weltweite Armut zu bekämpfen und somit die Millenniums-Entwicklungsziele zu erreichen. Den Vereinten Nationen kommt dabei vor allem mit Blick auf die Entwicklungsländer eine führende Rolle zu.
<h2><b>Programm und Reisezeitraum </b></h2>
Die Journalistenreise beginnt am 1. September 2013 mit einem anderthalbtägigen Aufenthalt in Bonn. Geplant sind Treffen mit staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren, darunter ein gemeinsamer Besuch des UN-Campus mit Gesprächen u.a. im Klimasekretariat der Vereinten Nationen (UNFCCC) sowie dem Sekretariat des UN-Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD). Vom Flughafen Köln/Bonn wird die Gruppe am Dienstag 3. September 2013 gemeinsam nach Nairobi reisen. Der Rückflug nach Deutschland ist am 8. September 2013 (mit Ankunft am frühen Morgen des 9. Septembers 2013) vorgesehen.
In Kenia werden verschiedene konkrete Projekte im Energie- und Umweltbereich vor Ort besucht. Zunächst wird in Nairobi das vielfältige Aufgabenspektrum des „UN-Headquarters&quot; in Afrika vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei das UN-Umweltprogramm, das von dem Deutschen Achim Steiner geleitet wird. Daneben ist auch das UNEP-Gebäude selbst interessant. 2011 in Betrieb genommen gilt es als erstes energieneutrales Gebäude in dieser Größenordnung im energieknappen Ostafrika. Mit seiner Photovoltaikanlage ist das UN-Gebäude Vorbild für Energieeffizienz und Klimaverträglichkeit.<br />Darüber hinaus wird der Aufenthalt in Kenia Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit weiteren UN-Akteuren (z.B. UNDP) geben und zudem Möglichkeiten anbieten, um Entwicklungsprojekte staatlicher und nichtstaatlicher Träger aus Deutschland zu besuchen. Mit dem United Nations Human Settlements Programme (UNHABITAT) beherbergt Nairobi überdies eine UN-Organisation, die sich in vielfältiger Weise mit Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung auseinandersetzt. Anvisiert ist zum Abschluss der Reise ein Aufenthalt im Rift Valley mit Besichtigung geplanter und bereits umgesetzter nachhaltiger Energieprojekte.
Mit diesem umfassenden Programm und durch die Vermittlung von interessanten Terminen und Interviewpartnern vor Ort soll die Reise Stoff und Anreize für Reportagen und Hintergrundberichte bieten sowie Aufklärung ermöglichen. Außerdem soll die Reise die Bedeutung von Entwicklungs- und Klimapolitik und die Rolle der Vereinten Nationen durch konkrete Begegnungen erfahrbar machen.
<h2><b>Zielgruppe </b></h2>
Teilnehmen können bis zu sechs Journalistinnen und Journalisten. Der Fokus liegt auf etablierten regionalen Printmedien, die in der Regel über keine eigenständige außen- und entwicklungspolitische Berichterstattung verfügen und deshalb – trotz ihrer Reichweite und Bedeutung im Rahmen der politischen Aufklärungsarbeit – im entwicklungs- und außenpolitischen Kontext meist auf Zweit- oder gar Drittverwertungen zurückgreifen müssen.
<h2><b>Reisestipendium und Kosten </b> </h2>
Die Kosten der Reise (Flug, Unterbringung/Frühstück sowie Transfer- und weitere programmbezogene Kosten vor Ort) werden von der DGVN aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung übernommen. Weitere Kosten des Aufenthalts – z.B. für Mahlzeiten oder sonstige im Zusammenhang mit der Reise entstehende Kosten (Visum, Impfungen, Malariaprophylaxe etc.) – müssen von den jeweiligen Heimatredaktionen oder den Reisenden übernommen werden. Da die DGVN nicht als Reiseveranstalter im Sinne der §§ 651a ff BGB anzusehen ist, akzeptieren alle Reisenden gegenüber der DGVN jeglichen Haftungsausschluss.
<h2><b>Bewerbung und Bewerbungsfrist</b> </h2>
Sollten Sie als verantwortliche/r Leiter/in eines regional etablierten Mediums Interesse an der Teilnahme haben, freuen wir uns über eine schriftliche Bewerbung von Mitarbeiter/innen aus Ihrem festen Redaktionsstamm. Der Bewerbung beizufügen ist<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ein Motivationsschreiben mit einer Auflistung möglicher journalistischer Beiträge im Nachgang der Reise,<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; drei Arbeitsproben,<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ein tabellarischer Lebenslauf sowie<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; eine Einverständniserklärung des Arbeitgebers/Mediums, den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin für die Dauer der Reise freizustellen. 
Die Bewerbung kann postalisch oder per E-Mail an den Projektverantwortlichen Dr. Alfredo Märker (<link maerker@dgvn.de>maerker@dgvn.de</link>, Tel. 030/259375-23) übersendet werden. <b>Die Bewerbungsfrist endet am 7. Juni 2013</b>. Über die Auswahl der Reisenden entscheidet die DGVN. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail oder telefonisch unter 030-259375-23 zur Verfügung. Weitere Informationen – auch zu unserer zurückliegenden Journalistenreise 2012 nach Liberia – finden Sie außerdem unter <link http://www.dgvn.de/jounralistenreise.html>www.dgvn.de/journalistenreise.html</link> 
<h2>Kontakt:</h2>
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.<br />Zimmerstraße 26/27<br />D-10969 Berlin<br />Tel: (030) 25 93 75-0<br />Fax: (030) 25 93 75-29<br />E-Mail: <link info@dgvn.de>info@dgvn.de</link><br />Web: <link http://www.dgvn.de>www.dgvn.de</link> <i><br /></i>]]></content:encoded>
			<category>Journalistenreise</category>
			
	 		
			<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 12:35:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Gewalt gegen Frauen und Mädchen beenden</title>
			<link>http://www.dgvn.de/news.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1366&#38;cHash=fd23b88787b7d4a94f13c17154c03f53</link>
			<description><![CDATA[Nach zweiwöchigen Verhandlungen in New York verabschiedete die UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau am 15. März eine Erklärung über die Verhinderung und Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Der Durchbruch gelang in letzter Minute, nachdem strittige Punkte zunächst auf ein...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="uploads/pics/UN_Women_for_Peace_UN_Evan_Schneider.jpg" width="978" height="651" alt="" />]]><![CDATA[<b>Nach zweiwöchigen Verhandlungen in New York verabschiedete die UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau am 15. März eine <link fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/UN-Dokumente_zB_Resolutionen/Erkl%C3%A4rung_Gewalt_gegen_Frauen.pdf - download "Leitet Herunterladen der Datei ein">Erklärung</link> über die Verhinderung und Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Der Durchbruch gelang in letzter Minute, nachdem strittige Punkte zunächst auf ein Scheitern der Konferenz hindeuteten. Mehr als 130 Staaten und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter&nbsp;aus Zivilgesellschaft, Vereinten Nationen und internationalen Organisationen hatten an dem Treffen teilgenommen.</b>
Das Abschlussdokument der 57. Kommission für die Rechtsstellung der Frau <i>(Commission on the Status of Women, CSW)</i> nimmt Staaten in die Pflicht, die Rechte von Frauen und Mädchen zu schützen und verurteilt alle Formen der Gewalt: von häuslicher Gewalt, Vergewaltigung und Zwangsheirat über Frauenhandel, Zwang zur Abtreibung und Genitalverstümmelung bis hin zur sexuellen Gewalt in Kriegen und Konflikten. Die Erklärung sieht weitreichende Rechte für Frauen vor. Hervorgehoben wird z.B. das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung sowie auf Abtreibung, wenn sie die nationale Gesetzgebung zulässt. Erstmals wird die Bezeichnung &quot;Femizid&quot; verwendet für die Ermordung allein aufgrund des Geschlechts. Auch wird beispielsweise Vergewaltigung in der Ehe als Gewaltform festgehalten.
<b>Prävention und Beendigung von Gewalt gegen Frauen</b>
Gewalt gegen Frauen stelle eine Menschenrechtsverletzung dar. Staaten müssten dafür Sorge tragen, alle Menschenrechte von Frauen und Mädchen zu wahren. Gewalt gegen Frauen müsse kriminalisiert und Straflosigkeit beendet werden. Die Staaten werden aufgefordert, diskriminierende Gesetze und Praktiken abzuschaffen und Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt zu ergreifen. Im Vordergrund steht insbesondere Prävention. Um die Ursachen und Faktoren, die Gewalt fördern, zu unterbinden, ist die Gleichstellung der Geschlechter entscheidend. Daher wird unter anderem das Recht auf Bildung eingefordert sowie die Gleichstellung am Arbeitsplatz und die Verwirklichung gleicher Einkommen für Frauen und Männer. Staaten sind außerdem angehalten, Hilfen für Gewaltopfer bereitzustellen.]]></content:encoded>
			<category>Menschenrechte</category>
			
	 		
			<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 10:34:00 +0100</pubDate>
			
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