Mitglieder des Forschungsrats

Prof. Dr. Heike Krieger

Seit WS 2006/2007 Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Völkerrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin

Seit Juni 2007 Richterin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin

Veröffentlichungen (Auswahl)

East Timor and the International Community: Basic Documents (Cambridge International Documents Series, Band 10), Cambridge (Cambridge University Press) 1997 (490 S.)

Das Effektivitätsprinzip im Völkerrecht (Schriften zum Völkerrecht, Band 137), Berlin (Duncker& Humblot) 2000 (521 S.) (Dissertation)

The Kosovo Conflict and International Law: An Analytical Documentation (Cambridge International Documents Series, Band 11), Cambridge (Cambridge University Press) 2001 (610 S.)

Europäische Wehrrechtssysteme - Ein Vergleich der Rechtsordnungen Belgiens, Dänemarks, Deutschlands, Frankreichs, Luxemburgs, der Niederlande, Polens, Spaniens und des Vereinigten Königreichs mit Harmonisierungsvorschlägen (Forum Innere Führung, Band 17), Baden-Baden (Nomos Verlag) 2002 (175 S.) (zusammen mit Georg Nolte)

Streitkräfte im demokratischen Verfassungsstaat, Tübingen (Mohr Siebeck) im Erscheinen(Manuskript 504 S.) (Habilitationsschrift); die Schrift wurde ausgezeichnet mit dem Helmuth-James-von-Moltke-Preis 2005 der Deutschen Gesellschaft für Wehrrecht und Humanitäres Völkerrecht e.V.

Zeitschriftenartikel und Beiträge in Sammelwerken

Der Beitrag der Menschenrechtskammer für Bosnien und Herzegowina zum innerstaatlichen Friedensprozeß, in: J. Hasse/E. Müller/P. Schneider (Hrsg.), Menschenrechte: Bilanz und Perspektiven (Demokratie, Sicherheit, Frieden, - Frieden durch Recht II, Band137), Baden-Baden 2002, S. 488-510

Die gerichtliche Kontrolle militärischer Operationen, in: D. Fleck (Hrsg.), Rechtsfragen der Terrorismusbekämpfung durch Streitkräfte (Forum Innere Führung, Band 24), Baden-Baden 2004, S. 223-250

A Conflict of Norms: The Relationship Between Humanitarian Law and Human Rights Law in the ICRC Customary Law Study, Journal of Conflict and Security Law 11 (2006), S. 265-291

Der privatisierte Krieg: Private Militärunternehmen im bewaffneten Konflikt, Archiv des Völkerrechts 2006, S. 159-186

Der Sicherheitsrat als Hüter der Menschenrechte: Grund und Grenzen seiner Kompetenz, Die Friedens-Warte 81 (2006), S. 107-128

A Nuclear Test for Multilaterialism - Challenges to the Nuclear Non-Profliferation Treaty as a Means of Arms Control, German Yearbook of International Law 49 (2006), S. 17-50.

Disarmament Obligations of and Assurances of Non-Use by Nuclear Weapons States, in: Thomas Giegerich/Andreas Zimmermann (Hrsg.), A Wiser Century? - Judicial Dispute Settlement, Disamament and the Laws of War 100 Years after the Second Hague Peace Conferende, Berlin 2009 (im Erscheinen).

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http://www.jura.fu-berlin.de/einrichtungen/we3/professoren/ls_krieger/index.html

 

Prof. Dr. Andrea Liese

Universität Potsdam
Wirtschafts- & Sozialwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für Internationale Organisationen und Politikfelder

Kurzvita: Andrea Liese ist Professorin für internationale Organisationen und Politikfelder an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Rechtswissenschaften, Soziologie und Germanistik an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main promovierte sie 2001 an der Universität Bremen. Von 2007 bis 2009 war sie Juniorprofessorin für internationale Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Frühere Lehr- und Forschungstätigkeiten führten sie an die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Dresden und die Harvard University (USA).

Sie leitet das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Teilprojekt D1 "Erfolgsbedingungen transnationaler Entwicklungspartnerschaften: Von der transnationalen Kooperation zur lokalen Umsetzung in Räumen begrenzter Staatlichkeit" des Sonderforschungsbereichs (SFB) 700 "Regieren in Räumen begrenzter Staatlichkeit" (gemeinsam mit Dr. Marianne Beisheim von der SWP). Andrea Liese ist Mitglied im Lenkungsgremium des gemeinsamen Master-Studiengangs Internationale Beziehungen der Universität Potsdam, der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin und Associate Supervisor an der Berlin Graduate School for Transnational Studies.

Forschungsschwerpunkte: Ihre Forschungsinteressen umfassen internationale Institutionen, transnationale Kooperation (von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren) in der internationalen Menschenrechtspolitik und der Entwicklungspolitik, intra-organisationale Wandlungsprozesse in den VN-Sonderorganisationen und die Interaktion von Organisationen im System der Vereinten Nationen.

Publikationen (Auswahl): Monographien: Andrea Liese 2006: Staaten am Pranger. Zur Wirkung internationaler Regime auf die innerstaatliche Menschenrechtspolitik, Wiesbaden: VS Verlag.; Andrea Liese 2009: Die Nahrungsmittelkrise: Chance oder Krise der Welternährungs­organisation? in: Vereinte Nationen 57. Jg. Heft 2, S. 51-58.

http://www.uni-potsdam.de/intorg/index.php?id=50

 

Prof. Dr. Christian J. Tams (LL.M.)

Prof. Dr. Christian J. Tams, LL.M. (Cambridge); geb. 1973; Professor für Internationales Recht an der Universität Glasgow

Mitglied im DGVN-Bundesvorstand seit 2005; Mitglied des DGVN-Forschungsrats seit 2006.

Kurzvita: Studium der Rechtswissenschaften und Nordamerikanistik in Kiel, Lyon und Cambridge; Tätigkeit bei der UN-Völkerrechtskommission in Genf; völkerrechtliche Promotion in Cambridge; seit 2005 an der Universität Kiel; seit 2007 daneben Lehrbeauftragter am Europa-Kolleg Hamburg, seit 2008 Lehrstuhl für Internationales Recht an der Universität Glasgow.

Forschungsschwerpunkte: internationales Recht (insbesondere Recht der Vereinten Nationen, internationale Gerichtsbarkeit, Investitionsschutzrecht, Staatenverantwortlichkeit), deutsches Polizei- und Verfassungsrecht.

Relevante Veröffentlichungen: Enforcing obligations Erga Omnes in International Law (Cambridge 2005); The International Convention for the Settlement of Internal Disputes: Taking Stock After 40 Years (Baden-Baden 2007) (mit Hofmann); Seesicherheit vor neuen Herausforderungen (Kiel 2008) (mit Zimmermann); Mitautor in Kommentaren zur UN-Charta (Simma, 2002), zum Statut des Internationalen Gerichtshofs (Zimmermann/Tomuschat/Oellers-Frahm, 2006) und im Berliner Kommentar zum Grundgesetz; UN-Basisinfo Nr. 38: Der Internationale Gerichtshof (DGVN 2007); DGVN Policy Paper 2/2007: Deutschland und der Internationale Gerichtshof (DGVN 2007) (mit Zimmermann); Folter und Völkerrecht, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 36/2006 (mit Bruha); Die Vereinten Nationen und das Völkerrecht, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 22/2005 (mit Bruha); Der völkerrechtliche Rahmen der iranischen Atompolitik, in: Der Streit um die iranische Atompolitik (Stuttgart 2006); League of Nations, in: Encyclopedia of Public International Law (Oxford 2008); The Use of Force against Terrorists) European Journal of International Law 2009.

Kontakt: E-Mail Christian Tams
Homepage Christian Tams

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Dr. Cornelia Ulbert

Dr. Cornelia Ulbert; Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), Universität Duisburg-Essen.

Mitglied des DGVN-Forschungsrates seit 2008.

Kurzvita: Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Tübingen, Heidelberg und der London School of Economics and Political Science (LSE). Forschungs- und Lehrtätigkeiten: 1991 – 1996 Universität Mannheim; 1996 – 1998 Universität Konstanz; 1998 und 2000 TU Darmstadt; 2000 – 2001 Robert Schuman Centre, European University Institute (EUI), Florenz; 2002 – 2006 FU Berlin; seit 2006 Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen.
vollständiger Lebenslauf


Forschungssschwerpunkte: Globales Regieren (Global Governance) und "Neue" Formen des Regierens, Prozesse der Regelsetzung (Norm-Setting) und Regeldurchsetzung (Compliance) in der internationalen Politik, Internationale Verhandlungen, Theorien der Internationalen Beziehungen, Menschliche Sicherheit, Gender in der Friedens- und Sicherheitspolitik, Public-Private Partnerships (Schwerpunkt internationale Gesundheitspolitik).

Relevante Veröffentlichungen: Globale Trends 2010. Frieden - Entwicklung - Umwelt, Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Verlag, 2009 (hrsg. mit Tobias Debiel,  Dirk Messner, Franz Nuscheler, Michèle Roth (davon auch eine englische Kurzfassung erhältlich: Global Trends 2010: Peace – Development – Environment, Bonn: Stiftung Entwicklung und Frieden, 2010), siehe auch: http://www.globale-trends.de; Erfolgsbedingungen transnationaler Partnerschaften: Hypothesen und erste Ergebnisse, in: Risse / Lehmkuhl (Hrsg.): Regieren ohne Staat? Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit (Baden-Baden 2007) (mit Marianne Beisheim / Andrea Liese); "Wissensunternehmer" und Argumentationsprozesse bei der Formulierung der ILO-Konvention zu den schlimmsten Formen von Kinderarbeit, in: Ulbert / Weller (Hrsg.): Konstruktivistische Analysen der internationalen Politik (2005); Deliberately Changing the Discourse: What Does Make Arguing Effective?, in: Acta Politica 40: 3 (2005) (mit Thomas Risse).

Kontakt: E-Mail Cornelia Ulbert
Homepage Cornelia Ulbert

Silke Weinlich

Silke Weinlich, Dipl. Pol. (FU Berlin); geb. 1976; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (D.I.E.), Bonn.

Mitglied des DGVN-Forschungsrates seit 2008.

Kurzvita: Studium der Politikwissenschaft, Jura und Anglistik in Marburg sowie der Internationalen Beziehungen und Politikwissenschaft in Quebec und der Politikwissenschaft in Berlin (FU); 2003-2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt D3 "Prävention und Intervention. Der Wandel von Staatlichkeit am Beispiel internationaler Sicherheitspolitik" im Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel", Universität Bremen.
2006-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Universität Bremen.

Forschungsschwerpunkte: Vereinte Nationen; Friedens- und Konfliktforschung; Theorien der Internationalen Beziehungen; Sicherheitspolitik, Reform des VN-Systems der Entwicklungszusammenarbeit
Dissertationsprojekt: Die Rolle des Sekretariats der Vereinten Nationen in der Entwicklung von Friedens-Missionen.

Relevante Veröffentlichungen:
2008, Zwei Jahre Kommission für Friedenskonsolidierung: mit kleinen Schritten Richtung Erfolg, in: Vereinte Nationen 3/2008, 108-116;

2008, Die Internationalisierung von Sicherheitspolitik: UN, EU und der moderne Staat, in: Leibfried, Stephan et al. (Hrsg.), Zerfasert der Nationalstaat? Die Internationalisierung politischer Verantwortung, Frankfurt: Campus-Verl., 83-112 (mit Sebastian Meyer);

2007, Internationalization of Intervention? UN and EU Security Politics and the Modern State, in: Leibfried, Stephan/ Hurrelmann, Achim/Martens, Kerstin/Mayer, Peter (Hg.): Transforming the Golden-Age Nation State, Palgrave: Houndsmill et al.: 42-62 (mit Sebastian Meyer);

2006, Die Rolle von Verwaltungsstäben internationaler Organisationen. Lücken, Tücken und Konturen eines (neuen) Forschungsgebiets. In: Jörg Bogumil, W. Jann und F. Nullmeier (Hg.), PVS-Sonderheft 37 Politik und Verwaltung. Wiesbaden, VS-Verlag: 491-526, (mit Andrea Liese);

2006, Weder Feigenblatt noch Allheilmittel: Die neue Kommission für Friedenskonsolidierung der Vereinten Nationen. In: Vereinte Nationen 1/2: 2-11;

2006, Die Peacebuilding Kommission der Vereinten Nationen - neues Werkzeug für eine bessere Friedenskonsolidierung? In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.), Die Zukunft des Völkerrechts in einer globalisierten Welt. Baden-Baden, Nomos: 192-212;

2006, mit Ulrich Schneckener, Die VN-Peacebuilding-Kommission. Aufgaben, Auftrag und Design für eine neue Institution. SWP-Aktuell 2005/37, September 2005;

2005, Prävention und Intervention. Konzeptionelle Entwicklungen in den Vereinten Nationen von der Agenda für den Frieden bis zum Bericht des High-Level Panels on Threats, Challenges and Change. TranState Working Paper No 23, Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel";

alle Veröffentlichungen

Kontakt: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailsilke.weinlich(at)die-gdi.de

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PD Dr. Norman Weiß

MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam
Lehrstuhlvertretungen in Düsseldorf (2008/2009), Potsdam (2009), Jena (2009/2010) und Hannover (2010)
Mitglied des DGVN-Forschungsrats seit 2004, Koordinator seit 2010.

Kurzvita: 1990 1. Juristisches Staatsexamen in Mainz, 1994 2. Juristisches Staatsexamen, OLG Frankfurt/Main, seit 1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam, 1999 Promotion zum Thema "’Objektive Willkür’ – Zu einem Prüfungskriterium im Verfahren der Urteilsverfassungsbeschwerde", 2007 Habilitation zum Thema „Eine Kompetenzlehre internationaler Organisationen“; 2000-2004 Mitglied der Projektgruppe „Menschenrechte und Minderheitenschutz“ der Deutschen Kommission Justitia et Pax, 2000-2009 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Forschungsschwerpunkte: Völkerrecht (insbesondere Recht der internationalen Organisationen, Völkerrechtsgeschichte, Minderheitenschutz, Menschenrechte), deutsches Verfassungsrecht und Verfassungsgeschichte.

Relevante Veröffentlichungen: Die neuen Mitgliedstaaten des Europarates im Spiegel der Rechtsprechung der Straßburger Organe – eine erste Bilanz (Studien zu Grund- und Menschenrechten, Heft 1), 1998; Die Bedeutung von Menschenrechtsklauseln für die Außenbeziehungen und Entwicklungshilfeabkommen der EG/EU (Studien zu Grund- und Menschenrechten, Heft 4), 2000; Menschenrechtsverletzungen: Was kann ich dagegen tun? Menschenrechtsverfahren in der Praxis (DGVN Texte, Bd. 48), 2. Aufl. 2004 (zusammen mit Klaus Hüfner und Wolfgang Reuter); Kompetenzlehre internationaler Organisationen (Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht, Bd. 209), 2009 (zugleich Habilitationsschrift Potsdam, 2007); Hugo Grotius: Mare Liberum, Zur Aktualität eines Klassikertextes, 2009.

Vor achtzig Jahren: Konferenz und Vertragswerk von Locarno, in: Die Friedenswarte 81 (2006) 2, S.101-119; Der Einfluss der internationalen Menschenrechtsverträge auf die deutsche Bildungsrechtsordnung, in: Recht der Jugend und der Bildung, 4/2007, S. 430-446 (zusammen mit Claudia Mahler); Zur Rolle der Zivilgesellschaft für den Schutz der Menschenrechte, in: Eckart Klein/Christoph Menke (Hrsg.) Universalität – Schutzmechanismen – Diskriminierungsverbote. 15 Jahre nach der Weltmenschenrechtskonferenz 1993 in Wien, 2008, S. 232-257; Das globale Menschenrechtssystem: Entwicklungsstand und Voraussetzungen seiner Verwirklichung, in: Helmut Breitmeier/Michèle Roth/Dieter Senghaas (Hrsg.), Sektorale Weltordnungspolitik. Effektiv, gerecht und demokratisch?, 2009, S. 72-91.

Beiträge in The Max Planck Encyclopedia of Public International Law, online edition (www. mpepil.com).

E-mail: weiss(at)uni-potsdam.de
Homepage: http://www.uni-potsdam.de/mrz/personal/pd-dr-norman-weiss.html

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