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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN-Newsletter November 2016

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts der derzeitigen Lage in der Welt mit ihren unzähligen Konflikten und Herausforderungen sind die Vereinten Nationen wichtiger denn je zuvor. Daher forderte der DGVN-Vorsitzende Detlef Dzembritzki am Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober für die Weltorganisation "wesentlich mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung – auch von der Bundesregierung und dem Bundestag".

Den zahlreichen Herausforderungen muss sich ab dem kommenden Jahr der neue UN-Generalsekretär António Guterres widmen, der im Oktober von der UN-Generalversammlung zum Nachfolger von Ban Ki-moon gewählt wurde. Mit Guterres wird ein Kenner der Vereinten Nationen, der eine hohe moralische Autorität genießt und seine Kompetenz unter anderem als Hoher Flüchtlingskommissar unter Beweis gestellt hat, dieses wichtige Amt übernehmen.

Trotz der aktuellen Krisen kann Guterres auf zahlreiche Erfolge der Vereinten Nationen schauen, darunter Verabschiedung der Ziele für nachhaltige Entwicklung und das schnelle Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens. Einen Aspekt dieser beiden wichtigen Beschlüsse hat die DGVN im Oktober besonders in den Blick genommen: Gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten waren Vertreter der DGVN beim HABITAT III-Gipfel zu nachhaltiger Stadtentwicklung in Quito/Ecuador.

In Krisenregionen muss die Suche nach friedlichen Lösungen weitergehen. Um diese Bemühungen der Vereinten Nationen trotz aller Widrigkeiten zu unterstreichen, ehrt die DGVN am 22. November 2016 zwei Personen mit der Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille, die sich um die Suche nach solch einer friedlichen Lösung in Syrien verdient gemacht haben. Die Auszeichnung geht an den UN-Sondergesandten für Syrien Staffan de Mistura und Angela Kane, die bis zum Jahr 2015 Hohe Repräsentantin der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen war.

Die DGVN glaubt, dass auch das Engagement jeder und jedes Einzelnen dazu beitragen kann, die UN erfolgreicher zu machen. Deshalb will die DGVN entsprechend der UN-Charta das "Wir, die Völker der Vereinten Nationen" mit Leben füllen. Als Verein, der sich für die Belange der Vereinten Nationen einsetzt, braucht die DGVN eine starke Mitgliedschaft und startete zum Tag der Vereinten Nationen die Kampagne "Mitglieder werben Mitglieder". Machen Sie mit und gewinnen Sie die Teilnahme an einer DGVN-Reise zum Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York!

Weitere Informationen zu der Kampagne und den anderen Themen erhalten Sie in den einzelnen Beiträgen dieses Newsletters! Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihre Online-Redaktion

 
 
 
 

Veranstaltungen

Verleihung der Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille 2016

Die DGVN lädt am 22. November 2016 in Berlin herzlich zur feierlichen Vergabe der Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille 2016 ein. Die hohe Auszeichnung erhalten Staffan de Mistura, der seit 2014 als UN-Sondergesandter zwischen den zahlreichen Konfliktparteien in Syrien vermittelt, sowie Angela Kane, die bis 2015 Hohe Repräsentantin der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen war. 2013 verhandelte sie mit der syrischen Regierung eine Untersuchung durch UN-Waffeninspekteure, nachdem es in Syrien zu einem Chemiewaffenangriff gekommen war.

Öffentliche Anhörung des Unterausschuss Vereinte Nationen: "Die Rolle der Vereinten Nationen bei der Verhütung von Terrorismus"

Die 29. Sitzung des Unterausschusses findet als öffentliche Anhörung statt am Montag, dem 28. November 2016, um 15:00 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal 2.800, Paul-Löbe-Allee 2 (Eingang PLH-Süd). Geladene Sachverständige sind Dr. Florian P. Kühn (Institut für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr), Dr. Michael Lüders (Nahost-Beratung Lüders), Prof. Peter Neumann PhD (International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence, King’s College London), Prof. Dr. Ulrich Schneckener (Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung, Universität Osnabrück). Anmeldung sind bis zum 25. November 2016 10:30 Uhr per E-Mail (auswaertiger-ausschuss@bundestag.de) oder Fax (030-227 36131) unter Angabe von Datum und Thema der Anhörung, Name, Vorname und Geburtsdatum möglich.  Bitte prüfen Sie vor dem Termin die Raumangaben auf der Internetseite des Auswärtigen Ausschusses, da diese sich kurzfristig ändern können, und bringen Sie zur Einlasskontrolle einen gültigen Personalausweis mit.

UN und USA: Eine schwierige Partnerschaft vor neuen Herausforderungen?

Der Verein „Haus für die Vereinten Nationen“ und die DGVN laden am 28. November 2016 in Berlin anlässlich des zeitgleichen Wechsels in den Spitzenpositionen der UN und der USA zu einer Veranstaltung zum Verhältnis der Weltorganisation zu ihrem wichtigsten Mitgliedstaat ein. Nachdem die UN-Generalversammlung auf Vorschlag des Sicherheitsrates im Oktober 2016 António Guterres zum neuen UN-Generalsekretär bestimmt hatte, wurde Donald Trump am 8. November 2016 zum neuen US-Präsidenten gewählt. Wird das in der Vergangenheit nicht immer spannungsfreie Verhältnis weiter vom Geist einer konstruktiven Zusammenarbeit getragen werden, oder wird künftig Distanz die amerikanische Haltung gegenüber den UN prägen?

Policy Innovations for Transformative Change: Implementing the 2030 Agenda

Die DGVN lädt in Kooperation mit UNRISD und dem DIE am 6. Dezember 2016 in Bonn zur einer englischsprachigen Veranstaltung unter dem Titel "Policy Innovations for Transformative Change: Implementing the 2030 Agenda" ein. Bei der Veranstaltung wird der neue UNRISD-Flagship-Bericht 2016 vorgestellt.

"Wir sind UNO – Deutsche bei den Vereinten Nationen"

Der DGVN-Landesverband Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen lädt am 7. Dezember 2016 zur Vorstellung des Buches "Wir sind UNO" und Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. habil. Albrecht Horn, Dr. Kerstin Leitner, Dr. Ekkehard Griep und Prof. Dr. Johannes Varwick in Halle/Saale ein.

 
 

UN-Aktuell

Präsident Trump: Zwischen Isolationismus und Kraftmeierei

Es gehört zu einer beliebten Übung der Europäer, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten zu kritisieren. Jetzt, wo Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt ist, wird sich so mancher die alte Ordnungsmacht USA wohl bald zurückwünschen. Es deutet vieles darauf hin, dass die gefährliche Mischung aus Trumps Kraftmeierei und Isolationismus die Welt zu einem unsichereren Ort machen wird und Autokraten in das entstehende Machtvakuum stoßen. Ein Kommentar von Mirko Vossen.

© UN Photo/Cia Park

Klimaabkommen: Ratifizierungsprozess im Eiltempo

Am 21. September hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nach New York geladen, um den Ratifizierungsprozess des Klimaabkommens von Paris zu beschleunigen: 31 Staaten brachten ihre Ratifizierungsurkunden mit, sodass insgesamt nun 60 Staaten das Abkommen ratifiziert haben. Inzwischen haben so viele Staaten das Abkommen ratifiziert, dass es in weniger als einem Jahr nach Verabschiedung des Abkommens in Kraft getreten ist.

Der UN-Gipfel zu Flucht und Migration: Warme Worte – und sonst?

In ihrer beim jüngsten Gipfel zu Flucht und Migration beschlossenen „New Yorker Erklärung“ bekennen sich die UN-Mitgliedstaaten zur Unterstützung der Staaten, die viele Flüchtlinge aufnehmen, einem besseren Schutz der Rechte von Flüchtlingen sowie Migrantinnen und Migranten sowie verbesserten Integrationsmaßnahmen – freilich ohne rechtliche Verbindlichkeit. Kritiker betrachten den UN-Gipfel deshalb lediglich als einen „Gipfel der warmen Worte“. Doch es gibt erste kleine Schritte für eine bessere globale Steuerung von Flucht und Migration, glauben Jörn Grävingholt und Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik.

Weltbevölkerungsbericht 2016: Die Zukunft der zehnjährigen Mädchen

In 15 Jahren werden die heute zehnjährigen Mädchen 25 Jahre alt sein. Damit werden diese derzeit knapp über 60 Millionen Mädchen zum Gradmesser für die Verwirklichung der Agenda 2030. Ihre Bedürfnisse nimmt der diesjährige Weltbevölkerungsbericht in den Blick, ebenso wie die Chancen, die sich aus Investitionen in ihre Zukunft ergeben – für die Mädchen selbst und für die Gesellschaften, in denen sie leben.

UN-Blauhelme im Südsudan – Mission failed?

In Sichtweite von UN-Blauhelmen kam es im Juli 2016 zu schweren Gewalttaten gegenüber der Zivilbevölkerung. Eine von den Vereinten Nationen eingesetzte Untersuchungskommission legte nun ein umfassendes Gutachten vor, das den UN-Soldaten schweres Versagen beim Schutz von Zivilisten attestiert. UN-Sonderberater Adama Dieng warnt bereits vor einem drohenden Völkermord. Erfüllt die Friedensmission überhaupt noch ihren Zweck?

Gewaltbereiter Extremismus als Herausforderung der Friedenssicherung

In den letzten Jahren wurde die Friedenssicherung der Vereinten Nationen zunehmend durch gewaltsame Übergriffe extremistischer Gruppierungen auf UN-Friedensmissionen und asymmetrische Bedrohungen erschwert. Bei Einsätzen in Somalia, Mali und Sudan wurden Blauhelmsoldaten gezielt von kriminellen bewaffneten Gruppen attackiert. Die Vereinten Nationen müssen sich daher mit der Rolle von Friedensmissionen bei der Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus und der Verbesserung der Ausstattung der Missionen auseinandersetzen.

Deutliche Fortschritte in Sicht: Deutschlands freiwillige Zahlungen an die UNO 2014-2015

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die DGVN Informationen über das Finanz-Engagement Deutschlands. In diesem Zusammenhang wird auch eine Rangliste zu den freiwilligen Beitragsleistungen an das UN-System veröffentlicht. Die Rangliste beginnt 1974, die aktuellsten Informationen beziehen sich auf die Jahre 2014 und 2015.

Vereinte Nationen berufen Wonder Woman ins Team

In einer feierlichen Zeremonie im Oktober 2016 haben die Vereinten Nationen die Superheldin Wonder Woman zur Ehrenbotschafterin für die Ermächtigung von Frauen und Mädchen ernannt. Im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, insbesondere dem Ziel 5, soll die Kampagne um Wonder Woman dazu beitragen, Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen bis zum Jahr 2030 zu erreichen.

Steht nach dem ‚Nein’ in Kolumbien nachhaltiger Frieden auf dem Spiel?

In Kolumbien überschlagen sich die Ereignisse. Zehntausende protestierten in Bogotá für den Frieden. Dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos wird der Friedensnobelpreis verliehen. Das, obwohl – oder gerade weil – das kolumbianische Volk zuvor in einem historischen Referendum den Friedensvertrag zwischen den Rebellen und der kolumbianischen Regierung abgelehnt hatte. Kristina Lunz berichtet über ihre persönlichen Eindrücke am Tag des Votums, über ein gespaltenes Land und über die Bedeutung des Referendums für Opfer- und Frauenrechtsorganisationen.

 
 

HABITAT III: Gipfel für nachhaltige Stadtentwicklung

"I Want Quito to Make me Happy" - Junge Stimmen von der Habitat III-Konferenz

Vom 17. bis 19. Oktober 2016 hat die Habitat-III-Konferenz zu nachhaltiger Urbanisierung in Quito stattgefunden. Die DGVN war live vor Ort und hat über die Konferenz berichtet. Der deutsche HABITAT-Jugenddelegierte Jonas Freist-Held hat die Stimmen junger Menschen in der ecuadorianischen Hauptstadt eingefangen. Was halten sie von der 'New Urban Agenda'? Und was ist ihnen wirklich wichtig? Die Antworten gibt es im Video.

Das unglaubliche globale Potenzial der 'New Urban Agenda'

Wo, wenn nicht in Städten, sollen die Herausforderungen unserer Zeit gemeistert werden? Sie sind der Ort der größten Herausforderungen und der größten Potenziale. Wollen wir die neuen Ziele für nachhaltige Entwicklung erreichen, müssen wir mit der New Urban Agenda beginnen. In vielerlei Hinsicht ist sie ein Spiegel der Zeit – und sie bietet immensen Spielraum für zivilgesellschaftliches Engagement.

Die Stadt gehört uns!

Wem gehört die Stadt? Keine andere Frage wurde so eifrig auf der Habitat III-Konferenz in Quito diskutiert wie diese. Und die Antwort war deutlich: Den Menschen, die in ihr leben. Die Gestaltung öffentlichen Raumes ist dabei eine der größten Herausforderungen. Dass das nicht immer und überall gut funktioniert, ist offensichtlich. Die Habitat III-Konferenz und die New Urban Agenda bieten Städten die Chance, von- und miteinander zu lernen. Ein Kommentar vom deutschen Habitat-Jugenddelegierten Jonas Freist-Held.

Nachrichten

DGVN-Kampagne "Mitglieder werben Mitglieder"

Am 24. Oktober 2016, dem Tag der Vereinten Nationen, startete die DGVN die Initiative: „Mitglieder werben Mitglieder“. Machen Sie mit und gewinnen Sie die Teilnahme an einer DGVN-Reise zum Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York!

Presseinformation: Neuer UN-Generalsekretär ist eine ausgezeichnete Wahl

Der DGVN-Vorsitzende Detlef Dzembritzki begrüßt die Nominierung des neuen UN-Generalsekretärs António Guterres durch den UN-Sicherheitsrat: „Seine Wahl zeigt, dass die Friedensidee der Vereinten Nationen auch heute noch ungebrochen gilt und die Verständigung zwischen Staaten immer möglich sein kann.“

Presseinformation: Die Vereinten Nationen verdienen mehr Aufmerksamkeit

Zum Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober 2016 hat die DGVN eine Presseinformation veröffentlicht. Angesichts der Konflikte in Syrien, Jemen, Südsudan und in anderen Regionen steht das Verhalten der internationalen Gemeinschaft stark in der Kritik. „Die Vereinten Nationen sind gerade in der heutigen, von Krisen und Konflikten geprägten Zeit wichtiger denn je, um sich für den Frieden einzusetzen", so der DGVN-Vorsitzende, Detlef Dzembritzki.

DGVN-Studienreise 2016: Wandel und Herausforderungen in Myanmar

Die diesjährige Studienreise der DGVN führte vom 10. bis 19. Oktober 2016 nach Myanmar. Dort trafen die Mitglieder der DGVN in einer Vielzahl von Gesprächen u.a. Vertreterinnen und Vertreter vor Ort tätiger UN-Organisationen und verschiedener Ministerien sowie Parlamentsabgeordnete. Ihr Fazit: Der eingeschlagene Weg Myanmars eröffnet Chancen für Frieden, Versöhnung und wachsenden Wohlstand in dem Land, doch gleichzeitig bestehen zahlreiche Herausforderungen, die nur im Zusammenwirken nationaler und internationaler Akteure bewältigt werden können.

PeaceLab 2016: Krisenprävention weiter denken

Die Bundesregierung will „Krisenprävention weiter denken“ und neue Leitlinien für Krisenengagement und Friedensförderung entwickeln, die im Frühjahr 2017 vom Kabinett verabschiedet werden sollen. Dazu wurde ein Debattenprozess angestoßen, um Input aus der Fachöffentlichkeit und Zivilgesellschaft für die Leitlinien zu erhalten. Der Blog „PeaceLab2016: Krisenprävention weiter denken“ begleitet die Debatte mit Beiträgen von deutschen und internationalen Expertinnen und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft sowie einer breiteren Öffentlichkeit. Unter dem Titel "Der vernetzte Ansatz: Was Deutschland von den Vereinten Nationen lernen kann" ist im Oktober auch ein Beitrag des stellvertretenden DGVN-Vorsitzenden Dr. Ekkehard Griep auf dem Blog erschienen.

 
 

Personalien

Patrick Rosenow

Patrick Rosenow ist seit August 2016 als Referent bei der DGVN tätig und für die Themen Frieden und Sicherheit zuständig. Zudem verstärkt er das Generalsekretariat im Bereich Veranstaltungen. Derzeit promoviert er an der Universität Jena zur US-amerikanischen UN-Politik und hat zuvor im Haus Rissen Hamburg in der politischen Bildung gearbeitet.

 
 

Publikationen

VEREINTE NATIONEN Heft 5/2016

Ob Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Mali, Südsudan oder die Zentralafrikanische Republik – asymmetrische Konflikte, Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und terroristische Aktivitäten beeinflussen das Engagement der Vereinten Nationen in Afrika. Heft 5/2016 der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN widmet sich daher diesen und anderen Herausforderungen der UN-Friedenssicherung auf dem Kontinent.

UN-Basis-Information 53: Vereinte Nationen und Stadtentwicklung

Die UN-Basis-Information 53 "Vereinte Nationen und Stadtentwicklung" beschreibt Probleme und Schwierigkeiten, vor denen Städte heute stehen: Megastädte mit einer besonderen Herausforderung an Infrastruktur, Versorgung der Bevölkerung und Mobilität stehen schrumpfenden Städten etwa in Europa gegenüber. Der Großteil des weltweiten Städtewachstums wird jedoch in kleineren Städten in Entwicklungsländern geschehen. Aber auch Chancen einer nachhaltigen Stadtplanung werden aufgezeigt. Eine gut geplante und nachhaltig gestaltete  Urbanisierung bietet Möglichkeiten für wirtschaftliche Entwicklung, soziale Inklusion und eine Abmilderung ökologischer Folgen.

Veranstaltungsberichte

Veranstaltungsbericht: "Kriegsverbrechen vor Gericht - Rückblick und Ausblick"

Der 24. Oktober stellte für die DGVN gleich doppelten Anlass zum Feiern dar. So wurde nicht nur wie jedes Jahr der "Tag der Vereinten Nationen" begangen, sondern es wurde in diesem Jahr auch der 80. Geburtstag des langjährigen DGVN-Präsidiumsmitglieds Prof. Dr. Christian Tomuschat nachträglich im Rahmen einer Abendveranstaltung mit dem Fokus auf internationale Strafgerichtsbarkeit gewürdigt. Hierfür diskutierte Tomuschat mit dem am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) als Richter tätigen Christoph Flügge und mit Prof. Dr. Beate Rudolf, der Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Veranstaltungsbericht: "Deutschland in den Vereinten Nationen: Erwartungen - Möglichkeiten - Ziele"

Im Rahmen der von DGVN und DAG getragenen Abendveranstaltung „Deutschland in den Vereinten Nationen: Erwartungen - Möglichkeiten - Ziele“ war der deutsche UN-Botschafter Prof. Dr. Harald Braun als Hauptredner geladen, um über die vielfältigen Herausforderungen, etwa durch bewaffnete Konflikte oder den globalen Klimawandel im Umfeld der Vereinten Nationen zu diskutieren und dabei vor allem die Rolle Deutschlands in den Fokus zu nehmen. Neben Braun komplettierten Sarah Brockmeier (Global Public Policy Institute) und Generalleutnant a.D. Jürgen Bornemann (Generaldirektor des Internationalen Militärstabs der NATO von 2010 bis 2013) das vom stellvertretenden DGVN-Vorsitzenden Dr. Ekkehard Griep moderierte Podium.

Bericht zur DGVN-Tagung "Widersprüchliche Nachhaltigkeit – UN-Agenda 2030 und SDGs bei uns und in der Welt"

Vor gut einem Jahr, am 25. September 2015, verabschiedete die UN-Generalversammlung die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDGs), welche die Millenniums-Entwicklungsziele ablösen und die Zielsetzung haben, eine neue Ära globaler Nachhaltigkeitspolitik einzuläuten. Anlässlich dieser neuen Agenda 2030 hat die DGVN am 21. und 22. September 2016 zu einer entwicklungspolitischen Fachtagung unter dem Titel „Widersprüchliche Nachhaltigkeit – UN-Agenda 2030 und SDGs bei uns und in der Welt“ eingeladen.

 
 

Impressum

Redaktion: Oliver Hasenkamp

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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