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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN-Newsletter April 2017

 

Inhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

die unerlässlichen Bemühungen der Vereinten Nationen für Frieden, Menschenrechte, Klimaschutz und Entwicklung müssen auch in Deutschland Thema sein und im Bundestagswahlkampf angesprochen werden. Die DGVN fordert, dass die Parteien sich klar zum Multilateralismus bekennen, zu den finanziellen Zusagen Deutschlands für die Vereinten Nationen stehen und diese ausbauen.

Mit unserem Forderungskatalog wollen wir mit den Parteien zu diesen Themen ins Gespräch kommen. Mit Blick auf die Bundestagswahl findet unter anderem am 1. Juni 2017 in Berlin unsere Tagung "Politische Visionen zur Nachhaltigkeit - Die Agenda 2030 und die Bundestagswahl" statt, bei der wir mit Bundestagsabgeordneten, Expertinnen und Experten aus dem politischen Betrieb und der Zivilgesellschaft über die Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung weltweit und in Deutschland diskutieren.

Am 23. April endete die DGVN-Kampagne „Mitglieder werben Mitglieder“. Dank Ihrer engagierten Werbung für unseren Verein konnten wir durch diese Aktion rund 50 neue Mitglieder gewinnen. Das Gewinnerlos für die Teilnahme an einer Reise zum UN-Hauptquartier nach New York wurde durch den Vorsitzenden Detlef Dzembritzki gezogen.

Auch in diesem Jahr bitten wir Sie um Ihre Vorschläge für thematische Schwerpunkte, die im kommenden Jahr die Arbeit der DGVN bestimmen und den Rahmen für die Projekte und Aktivitäten des Vereins bilden. Alle Mitglieder und Gremien der DGVN sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2017 ihre Vorschläge für thematische Schwerpunkte beim Generalsekretariat einzureichen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Ihre Online-Redaktion

 
 
 
 

Veranstaltungen

Politische Visionen zur Nachhaltigkeit - Die Agenda 2030 und die Bundestagswahl

Die DGVN lädt am 1. Juni 2017 im Vorfeld der Bundestagswahl zu einer Tagung in Berlin über die Umsetzung der Agenda 2030 in und durch Deutschland ein, bei der Politikerinnen und Politiker, Fachmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Zivilgesellschaft über die Umsetzung in Deutschland und weltweit diskutieren.

Blickpunkt Myanmar: Aufbruch, Erfolge, Herausforderungen

Dr. Ekkehard Griep, stellv. DGVN Vorsitzender, Gabriele Köhler, DGVN-Vorstand, und Constanze Zahm vom DGVN-Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, berichten am 9. Mai 2017 in Berlin über die zurückliegende Studienreise der DGVN nach Myanmar und den politischen Wandel in dem Land.

Innovative Politik für transformativen Wandel: Vorstellung des UNRISD Flagship-Berichts zur Umsetzung der Agenda 2030

UNRISD-Direktor Paul Ladd und UNRISD-Forschungskoordinatorin Katja Hujo stellen den UNRISD-Flagship-Bericht 2016 "Innovative Politik für transformativen Wandel: Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung" am 17. Mai 2017 im Deutschen Bundestag in Berlin vor.

Wir sind UNO - Möglichkeiten & Grenzen der Weltorganisation

Inge Kaul, Ralf Südhoff und Ekkehard Griep geben am 17. Mai 2017 in der katholischen Kirchengemeinde St. Ludwig in Berlin-Wilmersdorf einen Blick hinter die Kulissen der Vereinten Nationen und stellen das Buch "Wir sind UNO" vor. 

Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille

Der DGVN-Landesverband Berlin-Brandenburg lädt zur Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille an die Philanthropin und Mitbegründerin der Bill & Melinda Gates Stiftung Frau Melinda Gates ein. Die Übergabe erfolgt durch den Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Die Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen hält die Laudatio.

Ocean Conference - Veranstaltung zu nachhaltiger internationaler Meerespolitik

Anlässlich der vom 5. - 9. Juni 2017 stattfindenden Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen zur Umsetzung des Ziels für Nachhatige Entwicklung Nr. 14 (Leben unter dem Meer) statt, laden die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) und die schwedische Botschaft am 7. Juni 2017 zu einer gemeinsamen Veranstaltung zur nachhaltigen internationalen Meerespolitik ein.

 
 

UN-Aktuell

UN-Generalsekretär ernennt Achim Steiner als Leiter des UN-Entwicklungsprogramms

UN-Generalsekretär António Guterres hat den Deutschen Achim Steiner als Untergeneralsekretär des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) in New York ernannt. Damit wird er ab Mai der ranghöchste deutsche Mitarbeiter innerhalb des UN-Systems. Bis 2016 war Steiner Leiter des UN-Umweltprogramms (UNEP).

Sechs Jahre Krieg in Syrien: (K)eine Lösung mit den Vereinten Nationen?

Der Krieg in Syrien geht ins siebte Jahr und forderte bereits eine halbe Million Menschenleben. Die vielfältigen Anstrengungen der Vereinten Nationen konnten den Konflikt bisher nicht befrieden. Aktuell wird das Momentum der brüchigen Waffenruhe für die Aushandlung einer politischen Lösung genutzt. Die Vereinten Nationen scheinen dabei jedoch mehr denn je vom Gestaltungswillen ihrer Mitgliedsstaaten abhängig zu sein. Eine Bestandsaufnahme. 

MONUSCO-Verkleinerung trotz eskalierender Gewalt im Kongo

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat am 31. März 2017 einstimmig das Mandat der UN-Friedensmission MONUSCO in der DR Kongo verlängert. Insbesondere auf Druck der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley einigten sich die Ratsmitglieder dabei auch auf eine Kontingentbegrenzung. Es ist nicht das erste Mal, dass der Friedenseinsatz in der Kritik steht. Dennoch könnte die Truppenverkleinerung zu wohl keinem schlechteren Zeitpunkt kommen.

Friedenskonsolidierung in der Elfenbeinküste – Eine Erfolgsgeschichte?

Sechs Jahre nach Ende der ivoirianischen Wahlkrise 2010/2011, der 3000 Menschen zum Opfer fielen, bereitet sich die UN-Friedensmission ONUCI auf den baldigen Abzug vor. In Anbetracht der zunehmenden Stabilität ordnete der UN-Sicherheitsrat mit der Resolution 2284 im April 2016 das Ende der Mission an, die oftmals als besonders erfolgreiches Beispiel der Friedenssicherung und -konsolidierung der angeführt wird. Doch wie ist die Lage heute in der Elfenbeinküste? Kann tatsächlich von einem stabilen Frieden gesprochen werden?

Schutzlos ausgeliefert - Kinder und Frauen auf der Flucht

Ein Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) veranschaulicht beispielhaft die Schutzlosigkeit von Kindern und Frauen auf der Flucht. Nach Schätzungen von UNICEF werden allein auf der Flucht- und Migrationsroute aus der Subsahara über Libyen nach Europa drei Viertel aller flüchtenden Kinder Opfer von Gewalt, Bedrohungen oder Aggressionen durch Erwachsene. Fast die Hälfte aller Frauen wird Opfer von sexualisierter Gewalt oder sexuellem Missbrauch.

Was tut die UN für Flüchtlinge und Migranten?

Die weltweite Förderung der Menschenrechte und des Weltfriedens sind eine der Hauptaufgaben der Vereinten Nationen. Doch welche Rolle spielen sie in der internationalen Migrationspolitik? Der Vorsitzende des DGVN-Landesverbands Baden-Württemberg Karl-Heinz Meier-Braun erklärt, welche internationalen Abkommen und Einrichtungen es gibt – und wo sie an ihre Grenzen stoßen.

UN-Kommission in Deutschland: „Tief besorgt um die Situation von Menschen mit afrikanischer Abstammung“

Im März nahmen Tausende Menschen an Aktionen der Internationalen Wochen gegen Rassismus teil. Wie notwendig Antirassismusarbeit in Deutschland weiterhin ist, unterstreicht eine aktuelle Stellungnahme der Vereinten Nationen. Eine Kommission äußert sich nach einer Recherchereise explizit „tief besorgt um die Menschenrechtssituation von Menschen mit afrikanischer Abstammung in Deutschland“. Trotz bisheriger Bemühungen und Erfolge muss Deutschland entschieden mehr tun, um rassistische Diskriminierung zu beseitigen.

Die Uhr tickt: Wie viel Zeit bleibt noch für das 1,5°C- und 2°C-Ziel?

Auf der Klimakonferenz von Paris haben sich die Staaten darauf verständigt, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2°C und möglichst 1,5°C zu begrenzen. Eine CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change veranschaulicht, wie wenig Zeit nur noch bleibt, um diese Ziele zu erreichen. Nach einigen Modellen ist die Zeit für das Einhalten des 1,5°-Ziels bereits abgelaufen, selbst in optimistischen Szenarien bleiben nur noch wenige Jahre.

"Transforming Tourism": Tourismus und die SDGs

Damit es gelingt, die Ziele für Nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen, sind in allen Lebensbereichen grundlegende Veränderungen nötig – auch im Tourismus. Unter dem Titel „Transforming Tourism“ haben Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen ein Online-Kompendium zusammengestellt, das den Tourismus als Entwicklungsinstrument auf den Prüfstand stellt.

Nachrichten

Themenschwerpunkte für das Jahr 2018

Auch in diesem Jahr bitten wir Sie um Ihre Vorschläge für thematische Schwerpunkte, die im kommenden Jahr die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen bestimmen und den Rahmen für die Projekte und Aktivitäten des Vereins bilden. Alle Mitglieder und Gremien der DGVN sind aufgerufen, bis zum 31. Mai 2017 ihre Vorschläge für thematische Schwerpunkte beim Generalsekretariat einzureichen. Wie im letzten Jahr sollten die Vorschläge möglichst konkret sein. Bei Fragen und Anmerkungen stehen wir gerne zur Verfügung.

DGVN-Mitgliederreise zum UN-Hauptquartier nach New York

Die DGVN schreibt die Teilnahme an einer Reise zum Hauptquartier der Vereinten Nationen aus. Der Reisezeitraum ist vom 28. August bis zum 2. September 2017. Ziel der DGVN-Mitgliederreise ist es, mit verschiedenen Expertinnen und Experten aus dem UN-Kontext einen tiefen Einblick in die Arbeit der UN, ihrer Mitgliedstaaten und anderer Akteure zu gewinnen. Alle interessierten DGVN-Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen, sich auf die Teilnahme an dieser einmaligen Fahrt zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017. 

Werden die UN Donald Trump überleben? - Interview mit DGVN-Generalsekretärin Lisa Heemann

Protektionismus, Nationalismus und drohende Budgetkürzungen. Der neue US-Präsident Donald Trump scheint nicht viel von den Vereinten Nationen zu halten. Bedeutet die Haltung der US-Regierung eine Lähmung der nternationalen Organisation oder gar das Ende des Multilateralismus? DGVN-Generalsekretärin Lisa Heemann zieht im Journal Internationale Politik und Gesellschaft eine erste Bilanz. 

Ausschreibung des DGVN-Dissertationspreises 2017

Die DGVN schreibt für das Jahr 2017 zum fünften Mal einen Dissertationspreis aus. Mit diesem Preis soll herausragende Forschung zu den Vereinten Nationen, insbesondere im Bereich deutscher UN-Politik beziehungsweise zu Grundlagen, Institutionen und Handlungsfeldern des UN-Systems ausgezeichnet werden. Die Bewerbungsfrist für den Dissertationspreis 2017 ist der 5. Mai 2017.

„Den Vereinten Nationen wesentlich mehr Ressourcen zur Verfügung stellen"

Bis zum Frühjahr 2017 erarbeitet die Bundesregierung neue Leitlinien für ihr Engagement in Krisenprävention und Friedensförderung. Auf dem Blog „Peace Lab 2016“ fordert der DGVN-Vorsitzende Detlef Dzembritzki die Bundesregierung auf, die internationale Organisation finanziell stärker zu unterstützen und verdeutlicht, wie Entwicklungszusammen-arbeit, Diplomatie und Krisenprävention bei Friedensmissionen zusammengehören. 

 
 

Personalien

Wechsel in der Leitung der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN

Patrick Rosenow ist seit April 2017 Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN. Derzeit promoviert er an der Universität Jena zur US-amerikanischen UN-Politik und hat zuvor im Haus Rissen Hamburg in der politischen Bildung gearbeitet. Seine Vorgängerin Sylvia Schwab hat im März die Redaktion der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN verlassen, um bei Transparency International Deutschland eine neue Aufgabe wahrzunehmen.

 
 

Publikationen

VEREINTE NATIONEN: Die Zivilgesellschaft und die Vereinten Nationen

Seit der Gründung der Vereinten Nationen hat die Anzahl der bei den UN akkreditierten NGOs stark zugenommen. Wie ihre Zusammenarbeit mit den UN genau aussehen sollte, diskutieren die Autorinnen und Autoren in Heft 2/2017 der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN. Der UN-Sonderberichterstatter für Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit Maina Kiai spricht im Interview über die Rolle der Vereinten Nationen und der Zivilgesellschaft.

Bericht über die menschliche Entwicklung 2016

Der neue "Bericht über die menschliche Entwicklung 2016" des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) stellt fest, dass ungeachtet davon, dass die durchschnittliche menschliche Entwicklung über alle Regionen hinweg von 1990 bis 2015 signifikant gestiegen ist, weltweit dennoch zahlreiche Menschen zurückgelassen werden, die von systemischen Hindernisse betroffen sind. Um eine nachhaltige Entwicklung für alle zu ermöglichen, ist ein stärkerer Fokus auf diejenigen, die ausgeschlossen sind, und auf Maßnahmen, die diese Hindernisse abbauen, dringend nötig.

Veranstaltungsberichte

Richtungsweisende Transparenz? Die Wahl des UN-Generalsekretärs

Die Zeitschrift VEREINTE NATIONEN wurde im Jahr 2016 in Kooperation mit der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Berlin einer gestalterischen Auffrischung unterzogen. Anlässlich der Vorstellung des neuen Layouts lud die Redaktion der Zeitschrift gemeinsam mit der Botschaft des Königreichs Dänemark in Deutschland am 27. Februar 2017 zu einer Abendveranstaltung mit Mogens Lykketoft und einer anschließenden Podiumsdiskussion ein.

Die Welt im Umbruch – Die UNO machtlos? Die Vereinten Nationen zwischen Problemdruck und Handlungsunfähigkeit

Am 31. März 2017 diskutierten in Hannover-Langenhagen auf Einladung von DGVN-Mitglied Paolo Bragagna der ehemalige Exekutiuvdirektor von UNEP Klaus Töpfer, die frühere Hohe Abrüstungsbeauftragte der UN Angela Kane und der stellvertretende DGVN-Vorsitzende Ekkehard Griep über die Herausforderungen der Vereinten Nationen in der aktuellen Weltlage.

Die DGVN-Jugendbeobachterinnen bei der 61. UN-Frauenrechtskommission und dem Jugendforum

Dieses Jahr schickte die DGVN erstmalig zwei Jugendbeobachterinnen  zur 61. Frauenrechtskommission und zum vorgeschalteten Jugendforum. Als Jugendvertreterinnen wurden Tiaji Sio und Eva Ritte für eine Woche nach New York geschickt. Sie berichten von ihren Erlebnissen.

Tourismus – Chancen und Risiken für nachhaltige Entwicklung?

Anlässlich des „Internationalen Jahres des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017“ hat die DGVN am 7. März 2017 zu einer Veranstaltung mit dem Generalsekretär der Welttourismusorganisation (UNWTO) Taleb Rifai und Experten aus der Zivilgesellschaft eingeladen. Während Rifai sich für ein „Recht auf Reisen“ stark macht, muss es aus zivilgesellschaftlicher Sicht um eine resolute Neuausrichtung der Tourismuswirtschaft gehen.

 
 

Impressum

Redaktion: Oliver Hasenkamp, Felix Manig

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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