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Rückblick / Berichte
Sie erhalten hier einen Überblick über Veranstaltungen des DGVN Landesverbandes Baden-Württemberg in den vergangen Monaten:
01.12.2010
Reihe UNO-Forum Baden-Württemberg
Internationales Krisenmanagement und die Rolle der UNO - Beispiel Irak und Afghanistan/Pakistan
Vortrag und Gespräch mit Hans-Christof Graf von Sponeck
Hans-Christof Graf von Sponeck ist Diplomat und Lehrbeauftragter. Von 1968 bis 2000 war er als UN-Diplomat an verschiedenen Einsatzorten für die Vereinten Nationen tätig, zuletzt in Bagdad (Irak). Ab 1998 arbeitete er als Koordinator für humanitäre Fragen in Bagdad. Dort hatte er unter anderem die Verantwortung für das UN-Programm „Oil for food“ („Öl für Nahrungsmittel“). Im Februar 2000 reichte er aus Protest gegen die Sanktionspolitik des UN-Sicherheitsrates seinen Rücktritt ein. Graf von Sponeck hatte zuletzt den Rang eines Beigeordneten UN-Generalsekretärs. Seit 2006 arbeitet er Lehrbeauftragter am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg.
Beginn: 19.00 Uhr
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart
22.10.2010
2. Stuttgarter Forum für Entwicklung - Migration weltweit
Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie zahlreiche weitere namhafte Institutionen der Entwicklungspolitik laden Sie am Freitag, 22. Oktober 2010 herzlich ein zum 2. Stuttgarter Forum für Entwicklung unter dem Titel „Migration weltweit – Impulse für Entwicklung“.
Migration wird vielfach als eine Folge von Armut wahrgenommen. Sie ist aber auch Ausdruck zunehmender Angleichung ökonomischer Systeme, Internationalisierung des Handels, Globalisierung der Bildungsstandards und Wohlstandserwartungen. Entsprechend birgt internationale Migration viel Potenzial für Entwicklungsprozesse.
Diese Chancen und Potenziale stehen im Fokus der Podiumsdiskussionen,
Workshops und Vorträge: Wie tragen zirkuläre Migration, Rücküberweisungen, Brain Gain und das Engagement der Diaspora zu Entwicklung bei? Kann die Wirkung von Maßnahmen im Migrationskontext gemessen werden? Wie ist es um Schutz, Gesundheitsversorgung oder Integration von Migranten hierzulande bestellt? Welche Rahmenbedingungen schaffen europäische Nachbarländer? Abschließend diskutieren ausgewiesene Experten zum Leitthema des Kongresses.
Der DGVN-Landesverband ist Partner des 2. Stuttgarter Forums für Entwicklung und bietet einen Workshop mit Frau Prof. Dr. Ursula Oswald-Spring von der National Autonomous University Mexico an.
Die Anmeldung erfolgt direkt über die SEZ.
Weitere Informationen unter: www.sez.de
06.10.2010
Reihe UNO-Forum Baden-Württemberg
Von Nürnberg bis Den Haag – Die Entwicklung der Völkerstrafgerichtsbarkeit und ihre Bedeutung für die Vereinten Nationen
Vortrag und Gespräch mit Mayeul Hiéramente und Marc Zeccola
Marc Zeccola studierte Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg und war Tutor der NMUN Delegation Freiburg und Mitbegründer von forUN. Im Anschluss an das Erste Staatsexamen absolvierte er ein Praktikum in der dritten Strafkammer des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag. Er promoviert derzeit bei Prof. Dr. Höpfel, einem ehemaligen Richter des ICTY, in Wien.
Mayeul Hiéramente gehört dem Landesvorstand der DGVN Baden-Württemberg an und ist Mitglied der "Max Planck Research School on Retaliation, Mediation and Punishment" am Max Planck Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, Breisgau. Schwerpunktmäßig forscht er im Bereich des Völkerstrafrechts zu den Konsequenzen internationaler Strafverfolgungen.
Beginn: 19.00 Uhr
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart
08.09.2010
Reihe UNO-Forum Baden-Württemberg
Winfried Nachtwei & Jürgen Hauber: Afghanistan - Erfahrungen aus der politischen Praxis
Winfried Nachtwei, MdB a.D., Bündnis 90/Die Grünen, war sicherheitspolitischer Sprecher seiner Partei und Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags. Während seiner Zeit als Abgeordneter hatte er sich für einen deutschen Beitrag zu dem von der UNO beschlossenen ISAF-Einsatz in Afghanistan eingesetzt. Er reiste 14 Mal nach Afghanistan und verfasste für das diesjährige Friedensgutachten eine Bilanz des deutschen ISAF-Einsatzes.
Jürgen Hauber, Kriminaloberrat, Landeskriminalamt Stuttgart, arbeitete bereits 20 Monate als Leiter des deutschen Polizeiprojekts in Afghanistan und als Berater des deutschen Botschafters in Kabul.
Herr Nachtwei und Herr Hauber können uns von vielen persönlichen Erfahrungen in Afghanistan berichten, Informationen zu Land und Leuten vermitteln und uns sicherlich einige Insider-Kenntnisse zum besseren Verständnis anbieten.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es Raum für Austausch und Diskussion sowie die Möglichkeit zum geselligen Beisammensein mit einem Glas Wasser oder Wein.
Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung notwendig.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort:
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart
07.07.2010
Reihe UNO-Forum Baden-Württemberg
Winfried Nachtwei & Jürgen Hauber: Afghanistan - Erfahrungen aus der politischen Praxis
!!!TERMINÄNDERUNG!!!
Aufgrund des unerwartet guten Abschneidens der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der WM 2010 in Südafrika verschieben wir den Termin - auch auf Anregung von Herrn Nachtwei und Herrn Hauber - auf den 8. Sepember 2010.
06.07.2010
Die DGVN trauert um Oskar Barthels
Die DGVN trauert um ihren Mitbegründer und langjährigen Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg, Oskar Barthels. Herr Barthels verstarb am 5. Juni 2010 im Alter von 90 Jahren.
Oskar Barthels war 1952 Mitbegründer der DGVN im Nachkriegsdeutschland. 1960 war unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Georg Kiesinger Mitbegründer des Landesverbandes Baden-Württemberg.
Oskar Barthels war Leitender Ministerialrat und Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse.
Einen Nachruf auf Oskar Barthels, dessen Handeln und Wirken die DGVN bis heute auszeichnet, finden Sie hier.
Die Beisetzung fand am 14. Juni 2010 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Musberg/Leinfelden-Echterdingen statt.
09.06.2010
Themenabend zu Südafrika mit Dr. Stefan Cramer und Matthias Böhning
Fußball-WM 2010: Zu Gast in Südafrika - das Land der Gegensätze
Matthias Böhning, Mitglied im Landesvorstand der DGVN Baden-Württemberg, hat in Südafrika gelebt und studiert und sich mit der aktuellen Geschichte des Landes befasst.
Dr. Stefan Cramer ist zurzeit Leiter der Afrika-Abteilung bei Brot für die Welt. Er promovierte im Bereich Geowissenschaften und beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit Afrika, den Wüstenbildungsprozessen in Nordafrika sowie dem Bergbau, Umweltschutz und vor allem dem Kleinbergbau. Dr. Stefan Cramer war viele Jahre für den Afrika-Bereich der Heinrich Böll Stiftung zuständig, unter anderem fünf Jahre als Büroleiter für das Südliche Afrika mit Sitz in Johannesburg/Südafrika.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort:
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart
12.05.2010
Thorsten Göbel: Corporate Social Responsibility
Das Verhältnis der Vereinten Nationen zu multinationalen Unternehmen hat sich in den letzten Jahren verändert. Der Vortrag von Thorsten Göbel gibt Einblicke in das sich wandelnde Verhältnis von VN und Unternehmen und beleuchtet die neueren Entwicklungen zum Thema Unternehmensverantwortung/CSR in der UNO (UN Global Compact; Sonder-Mandat zum Thema Unternehmen und Menschenrechte).
Thorsten Göbel leitet das Referat Grundsatz und Entwicklungspolitik bei „Brot für die Welt“. Der Politikwissenschaftler ist für die kohärente Umsetzung der entwicklungspolitischen Leitlinien innerhalb der Aktion „Brot für die Welt“ und für entwicklungspolitische Lobby- und Advocacy-Arbeit gegenüber gesellschaftlichen EntscheidungsträgerInnen zuständig.
Zeit: 19.00 Uhr
Ort:
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße 7
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart
14.04.2010
UNO-Forum: Strategien zur Eindämmung globaler Wirtschaftskrisen - Film und Gespräch mit Yorick Niess
Für Mittwoch, den 14. April 2010, haben wir einen Filmbeitrag und Gespräch mit Yorick Niess, SWR-Filmautor, zu "Strategien zur Eindämmung globaler Wirtschaftskrisen" vorgesehen.
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort:
Stiftungssaal der Stiftung Geißstraße Stuttgart
Geißstraße 7, 1. Stock
70173 Stuttgart
10.12.2009
Mitgliederversammlung DGVN Baden-Württemberg
Am Donnerstag, 10. Dezember 2009, findet die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Baden-Württemberg der DGVN statt. Die Versammlung wird alle zwei Jahre abgehalten.
Zur Versammlung erhalten alle Mitglieder rechtzeitig eine Einladung und die vorgesehene Tagesordnung.
Geplant ist, dass die Mitgliederversammlung im Rathaus Stuttgart stattfindet. Uhrzeit: 19.00 bis 20.30 Uhr.
09.11.2009
Friedenspolitik aus Europa
Wie kann eine europäische Friedenspolitik innovativ gestaltet werden? Akteure, Verantwortliche und Abgeordnete aus dem Europäischen Parlament, dem Bundestag, aus Regierungen und aus der Zivilgesellschaft sind eingeladen, hierüber in eine praxisorientierte friedenspolitische Diskussion zu treten.
Veranstaltungsort: Evangelische Akademie Bad Boll
Die Anmeldung erfolgt direkt über die Evangelische Akademie Bad Boll.
Weitere Information in der anhängenden PDF-Datei.
Weitere Informationen unter: www.ev-akademie-boll.de
Friedenspolitik aus Europa im PDF-Format
24.07.2009
Klimawandel, Wassermangel und Wüstenbildung:
- Bedrohung für die menschliche Sicherheit?
- Strom aus der Sahara: Eine klimaverträgliche Antwort?
Der Klimawandel, der Wassermangel und die Ausbreitung der Wüsten sind zu einer globalen Bedrohung für die menschliche Sicherheit geworden, womit sich die Vereinten Nationen intensiv beschäftigen. Im April 2007 hat sich der Weltsicherheitsrat erstmals mit dem Klima-wandel beschäftigt. Am 3. Juni 2009 nahm die Vollversammlung der Vereinten Nationen erstmals eine Resolution an, in der der Klimawandel als eine Frage von Frieden und Sicherheit behandelt wurde. Anfang Juni kündigten deutsche Unternehmen eine Machbar-keitsstudie zum Strom aus der Sahara (DESEERTEC) als eine klimaverträgliche Antwort an.
Zu diesen Fragen sprechen die Autoren Frau Prof. Dr. Ursula Oswald Spring, UNAM, Cuernavaca, Mexiko und ehem. Umweltministerin in Morelos, Dr. Hans Günter Brauch, Freie Univer¬sität Berlin, AFES-PRESS, Mosbach, Prof. Wolf-Dieter Blümel, Universität Stuttgart, Dr. Franz Trieb, DLR Stuttgart und Dr. Rolf Linkohr, Centre for European Energy Strategy (CERES), ehemaliger Europaabgeord¬neter (1979-2004). Gerade ist der 2. Band ihres Umwelt¬sicherheitshandbuchs „Facing Global Environmental Change - Environmental, Human, Energy, Food, Health and Water Security Concepts” erschienen.
Wo: Stuttgarter Rathaus, Mittlerer Sitzungssaal
Wann: Freitag, den 24. Juli 2009, um 18.00 Uhr
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
25.05.2009
Krishnammal Jagannathan - Trägerin des Alternativen Nobelpreises
"Erfolgreicher Kampf um die Freiheit der Unberührbaren in Indien"
Das hochbetagte Ehepaar Krishnammal und Sankaralingam Jagannathan hat ein Leben lang gegen die Unterdrückung und Ausbeutung der Dalits gekämpft. Zusammen mit ihrer Organisation LAFTI haben sie den Preis erhalten „für ihre lebenslange Arbeit für die Verwirklichung der ghandischen Vision von sozialer Gerechtigkeit und nachhaltiger menschlicher Entwicklung, wofür sie als ,Indiens Seele‘ bezeichnet wurden“. Krishnammal wird an diesem Abend von den Erfolgen ihrer Arbeit berichten und von ihrer gelebten Vision von selbstversorgenden Dorfrepubliken.
Veranstaltung beim Forum 3 Stuttgart - In Zusammenarbeit mit der DGVN Baden-Württtemberg - 25. Mai 2009 um 20.00 Uhr, Forum 3, Gymnasiumstrasse 21, Stuttgart.
Weitere Informationen unter: www.forum3.de
Krishnammal Jagannathan - Trägerin des Alternativen Nobelpreises
"Erfolgreicher Kampf um die Freiheit der Unberührbaren in Indien" im PDF-Format
11.05.2009
11. Medienforum Migration
Das "Medienforum Migration" ist eine der größten Tagungsreihen zum Thema "Migration und Medien" im deutschsprachigen Raum. Der DGVN Landesverband Baden-Württemberg und SWR International bieten alle zwei Jahre das "Medienforum" an.
Das "11. Medienforum Migration" diskutiert die Entwicklung in den vergangenen 60 Jahren der Bundesrepublik Deutschland zum Einwanderungsland, die Bedeutung von Migration im Superwahljahr 2009, das Medienverhalten von Migranten und spricht über Migranten und Ehrenamt.
Die Anmeldung zum "Medienforum" erfolgt online über die Seiten des SWR.
Weitere Informationen unter: www.swr.de/international
11. Medienforum Migration im PDF-Format
16.01.2009
Bedeutung der Menschenrechte aus internationaler, europäischer und deutscher Sicht
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete am 10.12.1948 die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Sie bildet die Grundlage für das humanitäre Recht sowie für zahlreiche Hilfsprogramme auf internationaler, europäischer und deutscher Ebene.
Prof. Dr. Beate Aschenbrenner-Wellmann führte in das Thema ein. Nach einem Vortrag von Prof. Dr. Heiner Bielefeldt folgte eine Expertenrunde, die von Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Vorstand der DGVN Baden-Württemberg, moderierte. Im Anschluss folgten Workshops zur Vertiefung des Themas.
Ort: Evangelische Hochschule Ludwigsburg
Paulusweg 6
71638 Ludwigsburg
04.12.2008
60 Jahre Erklärung der Menschenrechte
Festung Europa? Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsschutz in der Europäischen Union, 4. Dezember 2008, Stadtbücherei Stuttgart, 18.30 Uhr
Jeden Tag erreichen uns Meldungen von Menschen, die versuchen, über das Mittelmeer von Nordafrika aus Europa zu erreichen. Auch auf dem Landweg machen sich Menschen auf den Weg in Richtung Europa. Wie geht Europa damit um?
Es diskutierten:
Wolfgang Kreissl-Dörfler, EU-Parlamentarier, Mitglied des Innen- und Justizausschusses des Europaparlaments,
Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge,
Dr. Ruth Weinzierl, Expertin für Migration und Flucht in Europa beim Deutschen Institut für Menschenrechte,
Karl Kopp, Europareferent von Pro Asyl Deutschland und Mitglied des Europäischen Flüchtlingsrats (ECRE) und
Anna Koktsidou, Redakteurin von SWR International mit Schwerpunkt Migration und Asyl
Die Moderation hatte Prof. Karl-Heinz Meier-Braun, Leiter der Redaktion SWR International. Die Veranstaltung wurde von SWR International, der Stadtbücherei Stuttgart und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen gemeinsam durchgeführt.
04.11.2008
DGVN Studienseminar Wien
Die DGVN und forUN Freiburg organisieren vom 4. bis zum 7. November 2008 eine Studienfahrt zum UN-Standort Wien. Besucht werden verschiedene UN-Institutionen und die OSZE sowie die deutschen ständigen Vertretungen bei den VN und der OSZE. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Institutionen werden uns von ihrer Arbeit und ihren Aufgaben berichten.
Die Anmeldung erfolgt direkt über forUN Freiburg über den angegebenen Link:
Weitere Informationen unter: www.forun.uni-freiburg.de/studienfahrt-nach-wien-4-7-november
04.07.2008
Wie kann der Zugang von Migrantinnen und Migranten zu den Medien verbessert werden?
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 4. bis 6. Juli 2008 in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Teilnahmekosten an der Tagung kann die DGVN leider nicht erstatten.
Anmeldung bitte direkt bei der Akademie Loccum.
Weitere Informationen unter: www.loccum.de/programm/p0831.html
09.06.2008
7. Model United Nations Baden-Württemberg
Um 20.00 Uhr startet im Großen Sitzungssaal im Rathaus Stuttgart die Auftaktsveranstaltung zu den 7. Model United Nations Baden-Württemberg Planspielen. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Mitglieder der Projektteams stellen die Planspiele vor.
Weitere Informationen unter: www.munbw.de
27.05.2008
DGVN-Studienseminar Genf - 2008
Im Jahr 2008 wurde das Studienseminar der DGVN am UN-Standort Genf zwischen 27. und 30. Mai angeboten. Die Anreise war Montag, 26. Mai 2008 geplant, da das Programm am 27. Mai um 9.30 Uhr startete. Programmende war am Freitag, 30. Mai 2008 am späten Nachmittag.
Zielgruppe waren vor allem Studierende im Hauptstudium sowie Berufsstarter mit Schwerpunkten im UN-Bereich. In Genf fanden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von z.B. UNHCR, WHO, UNCTAD, WIFO, Menschenrechtskommission, IOM etc. statt.
Informationen zum Programm finden Sie im Abschlussbericht des Studienseminars Genf 2008.
DGVN-Studienseminar Genf - 2008 im PDF-Format
24.04.2008
Mannheim Model United Nations
Vom 24. bis 26. April findet die diesjährige UN-Simulation in Mannheim statt. Mannheim Model United Nations (MaMUN) richtet sich an Studierende, die erste Erfahrungen im Simulieren von UN-Gremien sammeln und ihre diplomatischen Fähigkeiten erproben möchten. Arbeitssprache ist Englisch, simuliert wird dieses Jahr die Generalversammlung.
MaMUN wird von der Studierendeninitiative Club of Rome (SICoR e.V.) veranstaltet.
Weitere Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden sich auf www.sicor-online.de.
27.02.2008
DGVN Studienseminar Bonn
Der DGVN Landesverband Baden-Württemberg besuchte am 27. und 28. Februar 2008 die UN-Einrichtungen in Bonn. Auf dem Programm standen eine Führung über den UN-Campus und Termine mit Referentinnen und Referenten aus dem UN-Klimaschutzprogramm, der Entwicklungszusammenarbeit und dem United Nations Volunteers Program. Außerdem waren Informationen zu Karrieremöglichkeiten bei den Vereinten Nationen vorgesehen.
DGVN Studienseminar Bonn im PDF-Format
19.01.2008
DGVN-Jugendkonferenz "Engagieren, Einmischen, Einfluss nehmen -
Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen bei den VN"
DGVN-Jugendkonferenz "Engagieren, Einmischen, Einfluss nehmen - Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen bei den VN"
Mit dem Programm „Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung“ waren auch im letzten Jahr wieder zwei Jugendliche mit der deutschen Delegation nach New York gereist, um dort an Diskussionen teilzunehmen, und die Standpunkte der deutschen Jugendlichen zu vertreten und vor der Generalversammlung zu sprechen. Bei der Jugendkonferenz am 19. und 20. Januar 2008 informierten sie über ihre Erfahrungen und gaben dabei einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Vereinten Nationen.
18.01.2008
JUNON-Versammlung in Bonn
Die neunte Delegiertenversammlung des Jungen UNO-Netzwerks Deutschland e.V. – kurz JUNON – tagte vom 18. bis 20. Januar 2008 in Bonn. Dem Netzwerk gehören gleich mehrere junge UN-Initiativen aus dem Südwesten an: Aktion Völkerrecht, der Club of Hohenheim e.V., DMUN e.V., forUN, MUNBW sowie die UNHSG Tübingen. Am selben Wochenende fanden die DGVN-Jugendkonferenz (Rückkehrkonferenz der Jugenddelegierten, vom 19.01. bis 20.01.08) und das von JUNON und DGVN gemeinsam ausgerichtete Gründungstreffen zur Making-Commitments-Matter-Initiative (http://www.un-commitments.org) statt.
Weitere Informationen unter: www.junges-uno-netzwerk.de
13.11.2007
DGVN Studienseminar Wien 2007 - Programm
Von 13. bis 16. November 2007 bot der Landesverband Baden-Württemberg der DGVN ein Studienseminar bei UN-Einrichtungen in Wien an. Betreut wurde die Reise durch die Freiburger DGVN-/UN-Hochschulegruppe ForUn. In Wien standen unter anderem Termine bei UNOCD, UNICO und der OSZE auf dem Programm. Bei der OSZE stand auch die Teilnahme an einer Sitzung des Ständigen Rates auf der Agenda.
Weitere Informationen unter: www.forun.uni-freiburg.de/download/ProgrammSFWien2007.pdf
DGVN Studienseminar Wien 2007 - Programm im PDF-Format
11.11.2007
Film-Preview Stuttgart: Im Schatten des Bösen
Der Krieg gegen die Frauen im Kongo
Das Krankenhaus Panzi liegt in Bukavu, der Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu. Dort werden schwer verletzte und traumatisierte Frauen und Mädchen behandelt. Sie sind Opfer grausamer Vergewaltigungen geworden. Denn im Nordosten des Kongo herrscht noch immer Krieg. Milizen marodieren durch die unzugänglichen Wälder. Sie töten, plündern, brandschatzen.
Frauen und Kinder werden systematisch vergewaltigt und misshandelt.
Susanne Babila, Kameramann Jürgen Killenberger und Tontechniker Felix Hugenschmidt haben einige Frauen vier Wochen begleitet und sind Zeugen unvorstellbarer Menschenrechtsverbrechen geworden.
Ndamosu M’Buefuh ist 70 Jahre alt. Sie wurde mehrmals vergewaltigt, ihr Ehemann und ihre fünf Kinder getötet. Die dreissigjährige Ntakobajira M’Bisimwa wurde als Sexsklavin in einem Rebellenlager gefangen gehalten. Die achtzehnjährige Noella M’Mburugu musste diese Tortur drei Jahre aushalten. Sie gebar dort einen Sohn. Sie nannte ihn „Amani“, was soviel
bedeutet wie Frieden. Ihre Peiniger entrissen ihr das Kind und jagten sie fort, denn sie wurde krank, konnte nicht mehr arbeiten.
Die Täter sind in Süd-Kivu vor allem Hutu-Milizen, die 1994 nach dem Völkermord in Ruanda im Nachbarland Kongo Zuflucht suchten.Sie finanzieren ihre Waffen mit der Ausbeutung von Rohstoffen. Denn die Provinz ist reich an Gold, an dem Zinnerz Kasserit und an Coltan, das für die Herstellung von Laptops und Handys verwendet. Das Ziel der Verbrecher: Terror, die Ausübung von Macht durch Erniedrigung, Demütigung und Zerstörung. Vergewaltigung wird dabei systematisch als Kriegswaffe eingesetzt.
09.11.2007
Mitgliederversammlung DGVN Baden-Württemberg
Am Freitag, 9. November 2007, 19.30 Uhr, fand im Stuttgarter Rathaus die Mitgliederversammlung des DGVN-Landesverbandes Baden-Württemberg statt. Eine Einladung mit Tagespunkten, Programminformationen und Anreisehilfe wurde an alle Mitglieder des Landesverbandes verschickt. Bei der Mitgliederversammlung wurde der Landesvorstand entlastet und zugleich neu gewählt.
Weitere Informationen finden Sie im Protokoll der Versammlung.
Mitgliederversammlung DGVN Baden-Württemberg im PDF-Format
09.11.2007
Film-Preview Berlin: Im Schatten des Bösen
Der Krieg gegen die Frauen im Kongo
Das Krankenhaus Panzi liegt in Bukavu, der Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu. Dort werden schwer verletzte und traumatisierte Frauen und Mädchen behandelt. Sie sind Opfer grausamer Vergewaltigungen geworden. Denn im Nordosten des Kongo herrscht noch immer Krieg. Milizen marodieren durch die unzugänglichen Wälder. Sie töten, plündern, brandschatzen.
Frauen und Kinder werden systematisch vergewaltigt und misshandelt.
Susanne Babila, Kameramann Jürgen Killenberger und Tontechniker Felix Hugenschmidt haben einige Frauen vier Wochen begleitet und sind Zeugen unvorstellbarer Menschenrechtsverbrechen geworden.
Ndamosu M’Buefuh ist 70 Jahre alt. Sie wurde mehrmals vergewaltigt, ihr Ehemann und ihre fünf Kinder getötet. Die dreissigjährige Ntakobajira M’Bisimwa wurde als Sexsklavin in einem Rebellenlager gefangen gehalten. Die achtzehnjährige Noella M’Mburugu musste diese Tortur drei Jahre aushalten. Sie gebar dort einen Sohn. Sie nannte ihn „Amani“, was soviel
bedeutet wie Frieden. Ihre Peiniger entrissen ihr das Kind und jagten sie fort, denn sie wurde krank, konnte nicht mehr arbeiten.
Die Täter sind in Süd-Kivu vor allem Hutu-Milizen, die 1994 nach dem Völkermord in Ruanda im Nachbarland Kongo Zuflucht suchten.Sie finanzieren ihre Waffen mit der Ausbeutung von Rohstoffen. Denn die Provinz ist reich an Gold, an dem Zinnerz Kasserit und an Coltan, das für die Herstellung von Laptops und Handys verwendet. Das Ziel der Verbrecher: Terror, die Ausübung von Macht durch Erniedrigung, Demütigung und Zerstörung. Vergewaltigung wird dabei systematisch als Kriegswaffe eingesetzt.
Ort:
Niedersächsische Landesvertretung,
In den Ministergärten 10
10117 Berlin
Mit anschliessender Podiumsdiskussion
Zeit: 19.30 Uhr
11.10.2007
Münchner DGVN-Konferenz zum Klimawandel
Das Landesverband Bayern der DGVN lud am 11. Oktober zu einer Schwerpunktkonferenz zum globalen Klimawandel ins Alte Rathaus nach München. Der Landesverband konnte ausgewiesene Expertinnen und Experten aus aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Nichtregierungssektor gewinnen, um Vorträge und Diskussionen aus einer Reihe unterschiedlicher Blickwinkel zu ermöglichen.
Weitere Informationen unter: www.dgvn-bayern.de
27.06.2007
Informationsveranstaltungen: National Model United Nations Conference, New York City
Der Club of Hohenheim (Verein für Internationale Politik und Wirtschaft) bietet im Juni drei Informationsveranstaltungen zur Nations Model United Nations Conference im März 2008 in New York City:
Universität Hohenheim: Donnerstag, 14. Juni 2007, 18:30h, Hörsaal 11
Universität Stuttgart, Campus Stadtmitte: Dienstag, 19. Juni 2007, 18:00h, Raum 17.53
Universität Stuttgart, Campus Vaihingen: Mittwoch, 27. Juni 2007, 18:00h, Raum V55.03
Die National Model United Nations Conference (NMUN) ist die größte Simulation der Vereinten Nationen und ihren Unterorganisationen. Der Club of Hohenheim stellt eine 2002 eine Delegation.
Die Delegation des Club of Hohenheim zur NMUN 2008 ist offen für alle Studierenden und Doktoranten der Universitäten Stuttgart und Hohenheim, sowie der Fachhochschulen in Stuttgart.
Weitere Informationen unter: www.clubofhohenheim.org
22.05.2007
Studienseminar Genf 2007
Von 22. bis 26. Mai 2007 bot der DGVN-Landesverband ein Studienseminar am UN-Standort Genf an. Auf dem Programm standen Gesprächstermine mit UNHCR, WTO, WHO, OCHA, UNCTAD und weiteren Einrichtungen. Auch eine Stadtführung brachte den 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Geschichte der Stadt Genf nahe.
TeilnehmerInnen waren in erster Linie an Studierende mit Studienschwerpunkt UN und internationale Beziehungen, die DGVN-Mitglieder sind. Die Unterbringung erfolgte in der Jugendherberge Genf.
Ein Kurzbericht zum Studienseminar Genf 2007 gibt es hier:
Studienseminar Genf 2007 im PDF-Format
11.05.2007
30. April - 11. Mai 2007, UN-Zentrum Wien
Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag,
Heidelberger Schülerdelegation berichtet von der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag aus dem UN-Zentrum in Wien.
Vom 30. April bis zum 11. Mai 2007 tagt im Wiener Sitz der Vereinten Nationen die
FIRST SESSION OF THE PREPARATORY COMMITTEE FOR THE 2010 REVIEW CONFERENCE OF THE PARTIES TO THE TREATY ON THE NON-PROLIFERATION OF NUCLEAR WEAPONS , übersetzt: " Erste Sitzung des Vorbereitungskommittees der Vertragsstaaten für Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag 2010".
EIn Titel dessen sperrige Länge bereits deutlicher Hinweis auf die Kompexität des zur Verhandlung stehenden Themas ist...
Mit dabei ist eine Delegation der Heidelberger Schülerinitiative Aktion Völkerrecht.
Mit dem Status einer Nichtregierungsorganisation (NGO) begleiten die Schüler, unterstützt vom DGVN Landesverbande Baden-Württemberg, als Beobachter die Konferenz. Schwerpunkt ihrer Arbeit vor Ort ist in diesem Jahr das in Kooperation mit dem unabhängigen Medienprojekt "Banningthebomb.tv" initiierte Interview Projekt "NPT-WEBCAST.INFO".
Videointerviews der SchülerInnen mit NGO-Vertretern und Delegierten informieren über den Verlauf der Konferenz und präsentieren die verschiedenen Meinungen und Positionen ihrer InterviewpartnerInnen. In der ersten Woche konnte die Gruppe bereits über 25 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Regierungen für ein Interview vor laufender Kamera gewinnen. In Hintergrundgespräche mit dem deutschen Botschafter Rüdiger Lüdeking und Mitgliedern der deutschen Delegation einerseits und dem iranischen Botschafter Ali Asghar Soltanieh andererseits konfrontierten die Schüler mit den Realitäten der internationalen Diplomatie.
Bisheriges Highlight für die Schüler war ein Hintergrundgespräch mit der Frau Hannelore Hoppe, Officer-in-Charge, UN Office for Disarmament Affairs. Zum Beginn der Konferenz hatte Sie ein Grußwort des UN Generalsekretärs verlesen . Ein bemerkenswertes Novum in der Geschichte des Atomwaffensperrvertrags, das sich der Generalsekretär persönlich zu Beginn der Konferenz mit einem Grußwort an die delegierten der Konferenz wendet.
Knapp 1 1/2 Stunden beantwortete Frau Hoppe die Fragen der Schüler zur aktuellen Situation der Verhandlungen um den Atomwaffensperrvertrag aus der Sicht des UN-Generalsekretariats, sowie zur Situation der Vereinten Nationen im aktuellen internationalen Kontext. "Ein Gespräch das mir nochmals einen ganz anderen tieferen Blick auf das System der Vereinten Nationen und die alltägliche Arbeitssituation der UN Mitarbeiter eröffnete. Allein dafür hat sich die Reise nach Wien schon gelohnt" kommentierten die Schüler diese in großer Offenheit geführte Gesprächsrunde.
In der zweiten Woche der Konferenz werden die Schüler weitere Diplomaten und Vertreter verschiedener UN-Organisationen interviewen und über den Fortgang der Konferenz berichten, die bisher wegen Uneinigkeit über den Wortlaut der Tagesordnung blockiert ist.
Neben dem Botschafter Brasiliens und Leiter der Überprüfungskonferenz 2005, Herrn Sergio de Queiroz Duarte und dem Anwalt für Menschrechte und Berater der Botschafterin Costa Ricas Herrn Carlos Vargas Pizzaro stehen Hans Blix, ehemaliger Chef der UN-Rüstungskontrollkommission (UNMOVIC) , und Präsident von WFUNA und die Direktorin des UN-Forschungsinstituts für Abrüstungsfragen, Patricia Lewis auf dem Arbeitsplan der SchülerInnen.
Auf der Website des Interviewprojektes www.npt-webcast.info können alle Interessierten täglich die aktuellen Videos und weitere Informationen abrufen. Unter der Internetadresse des Kooperationspartners www.banningthebomb.tv stehen zusätzlich Interviews zu den NPT-Konferenzen in 2004 und 2005 zur Verfügung.
Links zum Thema:
Grußwort des UN Generalsekretärs: www.unis.unvienna.org/unis/pressrels/2007/unissgsm006.html
Weitere Informationen unter: www.npt-webcast.info
07.05.2007
10. Medienforum Migranten bei uns
Wie werden die Themenbereiche Integration und Medien in Deutschland behandelt. Wie ist das Islambild in deutschen Medien und das Deutschlandbild in den Medien islamischer Länder? Wie wird Migration als weltweites Phänomen in Medien dargestellt?
Über diese und einige weiteren Fragen diskutieren Vertreter aus Politik, Medien und Migration beim "10. Medienforum Migranten bei uns" am 7. und 8. Mai 2007 im SWR-Funkhaus in Stuttgart.
Das "10. Medienforum" markiert zugleich das Jubiläum der größten Fachkonferenz zum Thema "Migration und Medien" im deutschsprachigen Raum. Das "Medienforum" ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von SWR International, der ARD/ZDF Medienakademie und der DGVN Baden-Württemberg.
Das vorläufige Programm finden Sie hier als PDF-Datei. Die Anmeldung erfolgt online über die Serviceseite von SWR International.
Weitere Informationen unter: www.swr.de/international/de/medienforum/anmeldung/index.html
10. Medienforum Migranten bei uns im PDF-Format
15.03.2007
Afrikanische Flüchtlinge in einem Lager in der spanische Exklave Mellila
Migration und Menschenrechte
Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll
Ein Bericht des Deutschlandradios. Nähere Informationen können Sie der pdf-Datei entnehmen.
Von Cajo Kutzbach
Die Gründe, die Menschen in ein anderes Land treiben, sind vielschichtig. Es können
politische Gründe sein, es können wirtschaftliche Gründe sein, aber wer will das eine vom
anderen so deutlich trennen. Eines aber ist offensichtlich: die Richtung der Migrationen:
Sie geht von den ärmeren, politisch instabilen Ländern in die wohlhabenden,
demokratischen Staaten.
Weitere Informationen unter: www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/605472/
Afrikanische Flüchtlinge in einem Lager in der spanische Exklave Mellila
Migration und Menschenrechte im PDF-Format
12.03.2007
Deutsche Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung: Tourstation Stuttgart "Jugend und Partizipation"
Ein Workshop für Jugendliche entstanden in Kooperation von
Junges UNO-Netzwerk Deutschland (JUNON),
club of hohenheim e.V.,
Deutsche Model United Nations e.V. (DMUN),
DGVN Baden-Württemberg
Anmeldung:stuttgart@jugenddelegierte.de
Weitere Information im Flyer (siehe PDF-Datei unten).
Wann: Montag 12. März 2007, 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Rathaus Stuttgart
Stuttgart (Stadtmitte)
Kleiner Sitzungssaal (3.OG)
Marktplatz 1
70173 Stuttgart
Weitere Informationen unter: www.clubofhohenheim.org
Deutsche Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung: Tourstation Stuttgart "Jugend und Partizipation" im PDF-Format
09.03.2007
Migration und Menschenrechte - Tagung in Bad Boll
Internationale Menschenrechtsverträge haben direkte Folgen für Migrantinnen und Migranten. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sowie die sieben Menschenrechtsverträge der Vereinten Nationen stellen die wichtigsten normativen und rechtlich geltenden Vereinbarungen für Migrantinnen und Migranten dar. Doch häufig werden Migranten fundamentale Menschenrechte vorenthalten. Ihre Rechte sollen deshalb während der Tagung gesondert in den Blick genommen werden.
Diskussionspartner und Referenten sind u.a. Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und Humänitäre Hilfe, Andreas Halbach von der Interational Organisation für Migration sowie Gäste aus Italien und der Schweiz.
Anmeldeinformationen und ein ausführliches Programm finden Sie in der PDF-Datei.
Migration und Menschenrechte - Tagung in Bad Boll im PDF-Format
14.02.2007
20 Jahre Flüchtlingsarbeit in Stuttgart - Flucht, Migration und Mobilität im Wandel
Während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien nahm Stuttgart über 35.000 Flüchtlinge auf. Mit neuen Konzepten der Flüchtlingsbetreuung machte die Stadt immer wieder Schlagzeilen - positive wie negative.
Heute, Ende des Jahres 2006, kommen nur noch wenige Menschen als Flüchtlinge nach Stuttgart. Neue Gesetze und Regelungen, andere Formen der Grenzkontrollen, EU-Programme und das neue Zuwanderungsgesetz führten zu einer Reduzierung von Personen, die einst als Flüchtlinge galten.
Akteure der Flüchtlingsarbeit in Stuttgart, Gebliebene, Gekommene und Gestrandete sowie Wissenschaftler und Politiker blicken am 14. Februar 2007 auf 20 Jahre Flüchtlingsarbeit zurück und fragen, wie es in den kommenden Jahren weitergehen wird.
Ort: Stadtbücherei Stuttgart im Wilhelmspalais, Max-Bense-Saal, 18.00 Uhr
Weitere Informationen folgen Anfang 2007 auf dieser Seite.
12.02.2007
"Denkpause am Scheideweg - Was ist Europa eigentlich?": Veranstaltung mit Rainer Wieland (Mitglied des Europaparlaments)
Der Stuttgarter Europaabgeordnete Rainer Wieland wird am Montag, 12. Februar 2007 um 18:30 Uhr an der Universität Hohenheim über die deutsche EU Ratspräsidentschaft und den europäischen Verfassungsprozess sprechen.
Nach dem Vortrag besteht selbstverständlich die Möglichkeit zur Diskussion und Fragen an den Abgeordneten zu stellen.
Für Interessierte besteht außerdem nach der Veranstaltung die Möglichkeit mit Herrn Wieland über seine Erfahrungen als Wahlbeobachter in Haiti und die dortige UN-Mission zu sprechen.
Ort: Hörsaal 1 der Universität Hohenheim (Schloss Mittelbau).
Beginn ist um 18.30 Uhr.
Weitere Informationen unter: www.clubofhohenheim.org
"Denkpause am Scheideweg - Was ist Europa eigentlich?": Veranstaltung mit Rainer Wieland (Mitglied des Europaparlaments) im PDF-Format
31.01.2007
Migration und Entwicklung - Chancen Gemeinsam Nutzen - Eine Konferenz im Rahmen der Reihe "Migration im Kontext"
Die größte Herausforderung bei der Erarbeitung kohärenter Strategien zur Verbesserung der Wechselwirkung von Migration für Entwicklung ist es, die Interessen der unterschiedlichen Akteure – Regierungen, Unternehmer, und natürlich die Zuwanderer selber – sinnvoll miteinander zu verbinden. Dies ist eine enorme und sogleich schwierige Aufgabe. Ohne die gelungene Integration im Zielland Deutschland – in das Bildungssystem, in den Arbeitsmarkt – kann sich das Potenzial des Einzelnen weder hier, noch im Herkunftsland entfalten. Ein umfassender Politikansatz zu Migration und Entwicklung muss beide Bereiche berücksichtigen. Rund 50 Experten diskutierten zu diesen Fragen in Berlin.
Eine Veranstaltung der DGVN in Kooperation mit IOM, International Organization for Migration und dem Land Nordrhein-Westfalen.
Migration und Entwicklung - Chancen Gemeinsam Nutzen - Eine Konferenz im Rahmen der Reihe "Migration im Kontext" im PDF-Format
20.01.2007
JUNON-Gründungsversammlung in Würzburg
Das Junge UNO-Netzwerk Deutschland, kurz JUNON, traf sich im Dezember 2005 zum ersten Mal in Frankfurt am Main. Ziel ist eine Vernetzung und Kooperation jugendlicher UNO-Gruppen in Deutschland.
Während des Jahres 2006 fanden sich 24 Gruppen und Vereine zusammen, deren gemeinsames Anliegen es ist, Interesse für die UNO unter deutschen Jugendlichen und Studierenden zu wecken.
JUNON ist aktiv im Bereich Forschung und Lehre an Hochschulen, unterstützt Model United Nations-Aktivitäten, begleitet die UN-Jugenddelegierten, pflegt Homepage und Webportal, ist an WFUNA-Youth beteiligt und insgesamt die Jugendpartizipation an der Politik der UN in Deutschland verstärken.
Im Januar 2007 wird das bislang eher lose JUNON-Netzwerk offiziell als feste Einrichtung mit Unterstützung der DGVN gegründet. Weitere Informationen finden Sie auf der JUNON-Internetseite.
Weitere Informationen unter: www.junges-uno-netzwerk.de
09.01.2007
Dr. Carl Eduard Bloem
Am 2. Januar 2007 verstarb Dr. Carl Eduard Bloem. Er war am 10. Mai 1952 Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen. In den vergangenen Jahrzehnten hat er maßgeblich die Arbeit der DGVN mit gestaltet. Er war lange Jahre aktives und engagiertes Mitglied im Landesvorstand Baden-Württemberg der DGVN. Sein Einsatz für Freiheit und Menschenrechte war unermüdlich.
Der DGVN Landesverband Baden-Württemberg wird Arbeit und Verdienst von Carl Eduard Bloem in guter und dankbarer Erinnerung behalten.
Persönliche Erinnerungen von Carl Eduard Bloem an die Gründung der DGVN im Nachkriegsdeutschland der 1950er Jahre finden sich unter dem Stichwort "Geschichte" auf dieser Internetseite.
15.12.2006
USA und UNO: Eine schwierige Beziehung veranschaulicht an der Person Kofi Annans - Vortrag/Diskussion mit Friederike Bauer
UN-Generalsekretär Kofi Annan ist erfolgreicher als die meisten seiner Vorgänger. Als Friedensnobelpreisträger genießt er großen Respekt. In jüngster Vergangenheit wuchs jedoch die Kritik der USA an Kofi Annan. Kann das Verhältnis zwischen dem US-amerikanischen UN-Botschafter John Bolton und Kofi Annan als symptomatisch für das Verhältnis der USA zu der UNO angesehen werden?
Referentin Friederike Bauer war früher FAZ-Redakteurin und ist jetzt Mitarbeiterin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ihr Buch "Kofi Annan. Ein Leben" ist vor kurzem im Fischer Verlag erschienen.
Ort: Deutsch-Amerikanisches Zentrum Stuttgart, Am Charlottenplatz / Altes Waisenhaus
Zeit: 18.00 Uhr
Weitere Informationen unter: www.daz.org/Veranstaltungen.html
13.12.2006
Eine neue Ära des Menschenrechtsschutzes?
Vortrag Dr. Markus G. Schmidt
Eines der wichtigsten Reformvorhaben der UN im letzten Jahr war die Abschaffung der politisch in Verruf geratenen Menschenrechtskommission und die Gründung des Menschenrechtsrates. Dabei sind die Erwartungen an das neue Organ hoch, die Einhaltung und Durchsetzung der Menschenrechte weltweit zu überwachen. Doch birgt die Reform auch Risiken: Einige Staaten versuchen die grundlegenden Mechanismen des Rates durch politisches Navigieren auszuhebeln, um so internationalem Druck zur Einhaltung der Menschenrechte zu entgehen. Prüfstein ist, ob es dem Menschenrechtsrat im ersten Jahr seiner Existenz gelingt, seinem zukünftigen Anspruch als zentrale Säule des Menschenrechtsschutzes innerhalb der Vereinten Nationen zu entsprechen.
Dr. Markus G. Schmidt ist Senior Human Rights Officer, Team Leader, Petitions Unit beim United Nations High Commissioner for Human Rights.
Ort: Universität Freiburg, 13.12.2006, 20.15 Uhr, Hörsaal 3042, KG III
30.11.2006
Stiftungsabend mit dem Sondergesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Kosovo und Leiter der dortigen UN-Übergangsverwaltung Dr. Joachim Rücker
Die Stiftung Geißstraße 7, Kooperationspartner der DGVN Baden-Württemberg, lud ausgewählte Interessenten auf den 30. November 2006, 19:30 Uhr zu einem Gesprächsabend mit dem Sondergesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Kosovo und Leiter der dortigen UN-Übergangsverwaltung, Dr. Joachim Rücker, ein. Der Diplomat sprach (ca. 30 Minuten) über das Thema „Kosovo: von der UN-Verwaltung zum neuen Status.“
Dr. Joachim Rücker, zuvor langjähriger Sindelfinger Oberbürgermeister, trat am 1. September 2006 sein Amt als neuer UNMIK-Leiter im Kosovo an. Der Kosovo steht seit 1999 unter der Verwaltungshoheit der Vereinten Nationen, die der Mission UNMIK (United Nations Interim Administration Mission in Kosovo) den Auftrag erteilten, nach den kriegerischen Ereignissen in der Region eine lokale Übergangsverwaltung zu schaffen, um normale Lebensverhältnisse wiederherzustellen. Die UNMIK sollte außerdem einen politischen Prozess vorbereiten, der den künftigen Status des Kosovo nach Ende der Verwaltung durch die Vereinten Nationen bestimmt. Diese Statusgespräche befinden sich zurzeit in einer entscheidenden Phase.
21.11.2006
Libanon - Spielball regionaler Interessen?
Vortrag von Prof. Dr. Theodor Hanf
Die Entwicklung des kleinen Landes an der israelischen Nordgrenze, welches nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg Erfolge im Wiederaufbau erzielt hat, wurde durch den Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel dramatisch erschüttert. Allerdings wird der Komplexität der libanesischen Situation in der deutschen politischen und medialen Debatte nicht immer genügend Rechnung getragen.
Prof. Dr. Theodor Hanf sprach vor dem Hintergrund über die Diskussion einer deutschen Beteiligung an einer UN-Truppe und vermittlte einen lebendigen Einblick in die Hintergründe der aktuellen politischen Situation. Er ist Direktor des Arnold-Bergsträsser-Instituts in Freiburg und gleichzeitig Gastprofessor an der Amerikanischen Universität in Beirut sowie Direktor des UNESCO-Instituts Centre des Sciences de l'Homme in Byblos, Libanon. Prof. Dr. Hanf ist einer der bekanntesten deutschen Libanon-Experten.
Ort: Universität Freiburg, 21.11.2006, 20.00 Uhr, Hörsaal 1010
14.11.2006
"Multilateralismus und Reform der Vereinten Nationen"
Vortrag Dr. Gunther Pleuger
Dr. Gunther Pleuger, Botschafter a. D., ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen, New York, war zu Gast bei der UN-Hochschulgruppe in Freiburg.
Ein Jahr nach dem Millenniumsgipfel lohnte es sich, einen Blick zurück auf das „Reformjahr“ zu werfen. Der ehemalige deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Dr. Gunther Pleuger, war an den Beratungen zur UN-Reform sowie an wegweisenden Entscheidungen der UN in den letzten vier Jahren beteiligt. Nach wie vor stehen die UN unter hohem politischen Erwartungsdruck sowohl von staatlicher als auch von gesellschaftlicher Seite: das unilaterale Vorgehen der USA und seiner Verbündeten im Irakkrieg brachten die UN in eine tiefe Krise, der nach wie vor schwelende Konflikt im Sudan oder die zähen Verhandlungen um eine Beilegung des Libanonkonfliktes zeigen die Schwierigkeiten und Schwächen einer Organisation im Spannungsfeld zwischen Nationalstaaten und dem Multilateralimus. Dr. Pleuger ging in seinem Vortrag darauf ein, welche Veränderungen notwendig und durchführbar sind, um die Vereinten Nationen als eine universelle und multilaterale Institution der Weltpolitik zu stärken.
Ort: Universität Freiburg, 14.11.2006, 20.00 Uhr, Hörsaal 1010
01.11.2006
Studienseminar Wien 2006
Der DGVN Landesverband Baden-Württemberg und die UN-Hochschulgruppe Freiburg (FORUN) waren von 1. bis 5. November 2006 zu Gast bei den Vereinten Nationen in Wien. Gespräche gab es u.a. bei der Atomenergiebehörde, der OSZE und anderen UN-Einrichtungen in Wien sowie bei NGOs.
Der ausführliche Bericht als PDF-Datei lässt das Seminar Revue passieren.
Studienseminar Wien 2006 im PDF-Format
15.10.2006
15. Oktober 2006 - STANDUP-Day für die UN-Milleniumsziele
Am 15. Oktober sollen weltweit Menschen für die acht Milleniumsziele der Vereinten Nationen aufstehen. Ziel ist, damit von den Regierungen die Erreichung dieser Ziele bis zum Jahr 2015 einzufordern.
In Heidelberg in der Kurpfalz werden Bürger den Ruf des UN-Generalsekretärs aufgreifen. Rolf Stahlhofen, ehemaliges Mitglied der Söhne Mannheims unterstützt den Heidelberg STAND-UP am 15.10 ab 15.00 Uhr mit einem einstündigen Konzert „heut für umme aber nicht umsonst“ auf dem dortigen Universitätsplatz. Am Montagmorgen werden über 5.500 Schüler und Lehrer zahlreicher Heidelberger Schulen, gemeinsam in Ihren Schulhöfen „aufstehen“ um ihre Unterstützung der Forderungen des STAND-UP Days zu demonstrieren und die Mannheimer Adler werden im Rahmen des Eishockeybundesligaspiels am 15.10. gemeinsam mit den Zuschauern der vollbesetzten SAP Arena für die 8 Millenniumsziele der Vereinten Nationen aufstehen.
Weltweit werden über 15 Millionen Menschen in mehr als 100 Ländern erwartet. „Guiness World Record“ übernimmt die Zählung – die Gesamtzahl wird am Tag der Armutsbekämpfung (17. Oktober) von Kofi Annan bekannt gegeben. Das Ergebnis für Deutschland wird Prof. Dr. Klaus Töpfer verkünden.
Mit dem Stand Up fordern die TeilnehmerInnen die Umsetzung der UN-Millenniumerklärung ein, die 189 Staaten – auch Deutschland – im Jahr 2000 unterzeichnet haben. Aus der Erklärung sind die acht Millenniumsziele hervorgegangen, die bis 2015 erreicht sein sollen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung erneut den Willen zur Umsetzung der Millenniumsziele bekundet. Die UN-Millenniumkampagne in Deutschland fordert die Bundesregierung auf, die Verwirklichung der Millenniumsziele ganz oben auf die politische Agenda zu setzen.
Weitere Informationen unter: www.friedenswochen-heidelberg.de
27.09.2006
Stuttgart gegen Globale Armut
Die acht Tore der UN-Milleniumskampagne kamen für eine Woche nach Stuttgart. Auf der Königstrasse und dem Stuttgarter Schlossplatz wurden die acht Themenfelder mit zahlreichen Aktionen präsentiert. Zwischen 27. September und 5. Oktober widmeten sich Einzelveranstaltungen unter anderem den Themen Kleinstkredite, AIDS-Prävention, Weltwirtschaftspolitik und Fairer Handel.
Weitere Informationen unter: www.deab.de
21.09.2006
21. September 2006 - Weltfriedenstag der Vereinten Nationen
Idealziel des Weltfriedenstag der Vereinten Nationen ist ein 24-stündiger Waffenstillstand, an dem die Menschen weltweit aufgerufen sind, einen konkreten Schritt in Richtung dauerhaften Frieden zu unternehmen.
In Heidelberg bauten die Schülerinnen und Schüler der Aktion Völkerrecht das DENK-mal-VÖLKERRECHT auf und luden alle dazu ein, sich am UN-Peace-Day hinter das Völkerrecht und das Recht der Völker auf eine Welt ohne Krieg zu stellen.
24.08.2006
Ausstellungseröffnung: Zwischen Kommen und Gehen... und doch Bleiben - Gastarbeiter in Deutschland zwischen 1955 und 1973
Die ersten sogenannten "Gastarbeiter" reisten mit der Bahn nach Deutschland. Aus dem ehemaligen Jugoslawien, Griechenland, Süditalien oder Spanien waren sie oft drei oder vier Tage unterwegs, um ihren deutschen Zielbahnhof zu erreichen. Seit Anfang der 1970er Jahre starteten die ersten "Gastarbeiterflüge". Heute gehört "ethnic travel" zum festen Marktbestandteil der Fluggesellschaften.
Die Ausstellung wurde am 24. August 2006 am Flughafen Stuttgart, Terminal 3, Ebene 5, um 19.00 eröffnet.
17.05.2006
Studienseminar Genf 2006
Das Studienseminar Genf des Landesverbandes Baden-Württemberg fand zwischen 17. und 21. Mai 2006 statt. 24 Studierende von baden-württembergischen Hochschulen und Mitarbeiter des Landeshauptstadt Stuttgart trafen in Genf Vertreterinnen und Vertreter der WTO, WHO, OCHA, IOM, UNCTAD und weiteren UN-Einrichtungen.
Den Bericht zum Studienseminar Genf 2006 finden Sie hier als PDF-Datei.
Weitere Studienseminare in Wien und Genf sind für Herbst 2006 und Frühjahr 2007 geplant.
Studienseminar Genf 2006 im PDF-Format
25.01.2006
Die Milleniumsziele der Vereinten Nationen
Vortrag und Diskussion mit Eveline Hefkens
Eveline Hefkens ist die Beauftragte von UN-Generalsekretär Kofi Annan für die Verwirklichung der Milleniumsziele. In Heidelberg traf sie am 25. Januar 2006 Schülerinnen und Schüler der Aktion Völkerrecht und ernannte Schülerbeauftragte für die “Millenium Development Goals”.
25.11.2005
Mitgliederversammlung
Am 25. November 2005 fand die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. im Stuttgarter Rathaus statt. Wesentliche Punkte waren die Entlastung des bisherigen Vorstandes sowie die Neuwahl des neuen Landesvorstandes. Weitere Informationen zur Mitgliederversammlung finden sie im Protokoll, das allen Mitgliedern des Landesverbandes zugeschickt wurde und hier online erhältlich ist.
Mitgliederversammlung im PDF-Format
16.11.2005
Studienfahrt Genf
Zwischen 16. und 19. November 2005 fand das Studienseminar Genf des Landesverbandes Baden-Württemberg der DGVN statt. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten Einrichtungen der Vereinten Nationen in Genf, darunter das UNHCR-Büro, die IOM, die ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen sowie den United Nations Information Service.
Ein weiteres Studienseminar in Genf ist für Sommer 2006 vorgesehen.
Studienfahrt Genf im PDF-Format
08.09.2005
Kommunen und die Vereinten Nationen
OB Dr. Wolfgang Schuster zu Gast bei Kofi Annan
8. September 2005
Wenige Tage vor der Konferenz der Staats- und Regierungschefs zu den Millenium-Entwicklungszielen traf Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan. Er übergab ihm das Dokument zur “Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt”.
Zusammen mit 15 weiteren Amtskolleginnen und -kollegen aus aller Welt hatte OB Schuster am 8. September Gelegenheit, die Bedeutung der Kommunen bei der Umsetzung der acht internationalen Entwicklungsziele zu unterstreichen. Schuster ist der einzige deutsche Vertreter in der Weltunion der Kommunen UCLG - United Cities and Local Governments. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist institutionelles Mitglied des DGVN-Landesverbandes Baden-Württemberg. Der Landesverband war an der Vorbereitung der “Stuttgarter Partnerschaft Eine Welt” eingebunden.
19.08.2005
Zwischen Kommen und Gehen und doch Bleiben
“Gastarbeiter” in Deutschland zwischen 1955 bis 1973
Am 5. August 1970 kam der 500.000 “Gastarbeiter” in Baden-Württemberg am Stuttgarter Hauptbahnhof an. Der Kroate Zvonimir Kanijr erhielt damals als Willkommensgeschenk ein Transistorradio. 35 Jahre später, am 5. August 2005, kam Zvonimir Kanijr, mittlerweile im Ruhestand in seiner kroatischen Heimat, wieder nach Stuttgart. In Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus Stuttgart, den Integrationsbeauftragten der Stadt Stuttgart und dem Stadtarchiv Stuttgart zeigte die DGVN bis 19.8.2005 eine Ausstellung, die die Geschichte der ersten “Gastarbeiter” in Deutschland dokumentiert.
Die Ausstellung wird im Oktober in Nürnberg, im November in Mainz und im Dezember - so die aktuelle Planung - nochmals in Stuttgart zu sehen sein.
13.07.2005
Jugenddelegierte der UN in Stuttgart
Treffen mit Stuttgarter Jugendräten und Jugendlichen des Jugendhaus Mitte
13. Juli 2005
Stuttgart, Rathaus & Jugendhaus Mitte
Zwei Jugendliche aus Deutschland reisen als Jugenddelegierte zu den Vereinten Nationen nach New York reisen. Zusammen mit Jugenddelegierten aus anderen Ländern der Welt werden sie dort die Position junger Menschen zu aktuellen Themen der heutigen Politik vertreten. Die deutschen Jugenddelegierten traffen in Stuttgart mit Jugendräten, Jugendlichen im Jugendhaus Mitte und OB Dr. Wolfgang Schuster zusammen. OB Dr. Schuster erläuterte sein entwicklungspolitisches Konzept “Eine Welt”, das Methoden des fairen Handels und der kommunalen Partnerschaft mit Entwicklungsregionen betont.
09.05.2005
Medienforum ‘Migranten bei uns’
“50 Jahre Einwanderungsland Deutschland”
9. bis 10. Mai 2005
im Südwestrundfunk in Stuttgart
Bereits zum neunten Mal fand im Mai 2005 das SWR-Medienforum (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen) statt. Rund 150 Journalisten, Migrationsexperten, Politiker und Wissenschaftler waren nach Stuttgart gekommen. Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren der 50. Jahrestag des Anwerbevertrags mit Italien, die Integration durch Sprache sowie die aktuelle Programmentwicklung im Bereich der interkulturellen Programmangebote der ARD. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung sowie die wichtigsten Vorträge und Diskussionen zum Nachhören oder Download finden Sie unter www.swr.de/international Stichwort “Medienforum”.
07.05.2005
Dr. Erhard Eppler
"Die UNO und der Nationalstaat"
Donnerstag, 7. Juli 2005
Stuttgart, Rathaus, Mittlerer Sitzungssaal
Dr. Erhard Eppler gehört zu den profiliertesten Politikern unserer Zeit. Er erörterte die Notwendigkeit einer Reform des Systems der Vereinten Nationen im Zeitalter der zunehmenden Globalisierung und erläuterte die Notwendigkeit der Existenz von Nationalstaaten für die Tätigkeit internationaler Bündnisse und internationaler Gemeinschaften. Über 150 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen zum Vortrag von Dr. Eppler.
16.04.2005
UN-Tag der Kleinstkredite
Samstag, 16. April 2005
im Haus der Wirtschaft, Stuttgart
Kleinstkreditprogramme haben Menschen aus der ganzen Welt geholfen, sich aus der Armut zu befreien. Um die überragende Bedeutung dieses Finanzierungsinstruments bei der Beseitigung von Armut und Hunger zu unterstreichen und es zu fördern, haben die Vereinten Nationen das Internationale Jahr der Kleinstkredite ausgerufen. Namhafte Experten diskutierten im Haus der Wirtschaft in Stuttgart Möglichkeiten, Kleinstkredite auszubauen. Der DGVN-Landesverband war mit einem Informationsstand präsent.
13.03.2005
“Was bleibt von der ‘Zivilmacht Europa’? Die Gemeinsame Außen- und
Sicherheitspolitik der Europäischen Union”
Fachtagung vom 11. - 13. März 2005
Evangelische Akademie Bad Boll
Verfahren, Ziel und Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) haben mit der neuen EU-Verfassung eine neue Qualität gewonnen. Dabei sind beide Formen der GASP weiterentwickelt worden: die der Zivilmacht und die des militärischen Arms. Inhalt der Tagung ist eine vorläufige Bestandsaufnahme dieses Prozesses und ein Ausblick aus friedenspolitischer Sicht.
18.12.2004
UN-Tag der Migranten: 18. Dezember 2004
Am Samstag, den 18. Dezember 2004, luden wir zur Diskussionsrunde “Weltweite Migration - Eine Herausforderung für Deutschland” mit Prof. Dr. Rita Süssmuth ein, zu der mehr als 200 Personen nach Stuttgart ins Funkhaus kamen. Frau Prof. Süssmuth erläuterte den Entstehungsprozess des neuen deutschen Zuwanderungsgesetzes, erklärte Kompromisse, Chancen und bleibende Herausforderungen, die das neue Gesetz darstellen wird und ging auf aktuelle Diskussionen zum interkulturellen Leben in Deutschland ein.
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