|
Publikationen
Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen bietet verschiedene Veröffentlichungen und Informationsdienste, die entweder zentral von der Bundesgeschäftsstelle in Berlin oder von den Landesverbänden angeboten werden.
Grundlegende Informationen zur DGVN, zur Arbeit der Vereinten Nationen, Basisinformationen sowie Werbemittel gibt es direkt bei der Bundesgeschäftsstelle in Berlin.
Publikationen der Bundesgeschäftsstelle können angefordert werden unter: www.dgvn.de
Angebote des Landesverbandes Baden-Württemberg
Schwerpunkt der Arbeit des Landesverbandes Baden-Württemberg der DGVN ist das Thema Migration, also Völkerwanderung. Die Themen der Veröffentlichungen reichen von deutscher Zuwanderungspolitik, Flucht & Asyl, weltweiter Migration, vergleichenden Untersuchungen bis hin zu Themen wie Integration, interkulturelles Leben, interreligiöser Dialog sowie Entwicklungspolitik.
Karl-Heinz Meier-Braun / Reinhold Weber (Hrsg.): Kulturelle Vielfalt - Baden-Württemberg als Einwanderungsland, Schriften zur Politischen Landeskunde Baden-Württembergs, Stuttgart 2005.
Baden-Württemberg hat traditionell den höchsten Einwandereranteil unter den deutschen Flächenstaaten. Rund 1,3 Millionen Menschen aus mehr als 200 Nationen der Erde leben im Südwesten. Die ersten sogenannten "Gastarbeiter" im Nachkriegsdeutschland kamen nach Baden-Württemberg.
Das Buch bilanziert fünfzig Jahre Ausländer- und Integrationspolitik bis zur Verabschiedung des Zuwanderungsgesetzes im Sommer 2004. Thematisiert werden übergreifende integrationspolitische Aspekte und einzelne Migrantengruppen in Vergangenheit und Gegenwart. Auch die Frage, welche Rolle Zuwanderung mit Blick auf die demografische Entwicklung der deutschen Gesellschaft künftig spielt, steht dabei im Mittelpunkt.
Der Band belegt: Baden-Württemberg ist als Einwanderungsland von kultureller Vielfalt geprägt. Die Zuwanderer sind ein wesentlicher Bestandteil der südwestdeutschen Gesellschaft. Ihre Integration ist zu großen Teilen gelungen - und sie wird auch weiterhin eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe bleiben.
Der Band kann direkt über die Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg zum Preis von 5 Euro bezogen werden. Bestellungen bitte direkt an publikationen@lpb.bw.de.
Karl-Heinz Meier-Braun: Deutschland, Einwanderungsland, 2. Auflage, Frankfurt 2003.
Auch in konservativen Kreisen beginnt sich langsam die Einsicht durchzusetzen, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Karl-Heinz Meier-Braun, einer der besten Kenner der Materie in Deutschland, entwirft ein weites Panorama der Geschichte der Einwanderung in die Bundesrepublik seit dem Krieg und zeigt Perspektiven einer modernen Einwanderungspolitik auf.
Das Buch ist im Buchhandel in der Edition Suhrkamp es 2266 erhältlich.
Karl-Heinz Meier-Braun: Härtefallkommissionen sollen Menschenrechte schützen
Das neue Zuwanderungsgesetz, das zum 1. Januar 2005 in Kraft trat, sieht für die Lösung schwieriger Fälle bei von Abschiebung betroffenen Flüchtlingen sogenannte “Härtefallkommissionen” vor. Im dann, wenn durch eine Abschiebung die Menschenrechte von Flüchtlingen verletzt werden könnten, beziehungsweise ernsthafte Bedenken gegen die vom Gesetz her vorgegebene Abschiebung vorliegen, können die Betroffenen oder deren Vertreter die Härtefallkommission anrufen. In vielen Bundesländern, darunter auch in Baden-Württemberg, wurde eine solche Kommission mittlerweile eingerichtet. Im Südwesten liegen bereits über 400 Anträge vor, die von den Mitgliedern der Kommission bearbeitet werden müssen.
Karl-Heinz Meier-Braun: Härtefallkommissionen sollen Menschenrechte schützen im PDF-Format
Susanne Babila: Entwicklungshilfe im Tschad - Brücken ins Nichts
Susanne Babila ist renommierte Afrikaexpertin und Journalistin. Sie hielt sich vielfach im Tschad sowie allen angrenzenden Ländern auf. In ihrem aktuellen Text beschreibt sie den Kampf um Ressourcen, den Kampf um Land und um Wasser sowie den Kampf um Rechte. Sie zeigt, wie Entwicklungspolitik oft zwischen allen Fronten sitzt. Viele ihrer Probleme wurzeln aber einfach in falschen Konzepten, die nach Meinung von Susanne Babila zu oft davon ausgehen, dass die Geber am besten wissen, was gut für die Empfänger ist. Sie beschreibt dies eindrücklich am Beispiel des Tschad.
Ihr Bericht “Brücken ins Nichts - Entwicklungshilfe Tschad” erschien im Juli 2005 in “zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft”.
Susanne Babila: Entwicklungshilfe im Tschad - Brücken ins Nichts im PDF-Format
UNO-Verlag
Der UNO-Verlag in Bonn bietet zahlreiche Bücher, Fachzeitschriften, UN-Wegweiser, Literatur zur Entstehung der Vereinten Nationen sowie zu aktuellen Herausforderungen für das UN-System.
Weitere Informationen direkt unter http://www.uno-verlag.de/
Basis-Informationen Migration
Die weltweiten Migrationsbewegungen zählen zu den großen Herausforderungen der Weltgemeinschaft. Migration umfasst alle grenzüberschreitenden Wanderungsbewegungen. Rund 175 Millionen Menschen sind weltweit unterwegs - und jährlich werden es sechs Millionen mehr. Ihre Zahl nimmt schneller zu als das Wachstum der Weltbevölkerung. Allein 90 Prozent der Zuwanderer verlassen ihre Heimat, um Arbeit zu suchen.Viele UN-Institutionen beschäftigen sich mit weltweiten Migrationsfragen, auch die von UN-Generalsekretär einberufene Weltkommission für internationale Migrationsfragen hat ihren Bericht vorgelegt. In dieser Ausgabe der UN-Basis-Informationen präsentiert Karl-Heinz Meier-Braun die wesentlichen Ergebnisse.
Basis-Informationen Migration im PDF-Format
|